In der Rehabilitation onkologischer Patienten spielen additive, supportive und palliative Therapiestrategien – bedingt durch die ständigen Weiterentwicklungen der onkologischen Standardtherapien – eine zunehmende Rolle. Unter diesen Therapien, deren Hauptintention zumeist eine Verbesserung der Lebensqualität ist, wird u. a. auch das Medium Musik eingesetzt. Ziel der vorliegenden Übersicht ist die Beschreibung der unterschiedlichen Ansätze und der therapeutischen Möglichkeiten des Einsatzes von Musik in der Rehabilitation onkologischer Patienten. (continue reading…)
Archive for März, 2010
Musik in der Rehabilitation von Patienten mit malignen Erkrankungen
OpenOffice 3.2: Das ist neu
Die jüngste OpenOffice-Version bringt eine ganze Reihe neuer Details und damit mehr Benutzerkomfort. Wir stellen die wesentlichen Verbesserungen in Writer, Draw und Impress, Base und Calc vor.
Die neue Version 3.2 des kostenlosen Büropakets OpenOffice steht seit Kurzem zum Download bereit. Verbesserungen unter der Haube sorgen zum Beispiel für einen schnelleren Start. Optimiert wurden unter anderem Funktionen in der Tabellenkalkulation Calc.
Wie das Arbeitsgedächtnis funktioniert
Wie merken sich Menschen für kurze Zeit Namen, Telefonnummern oder Bilder? Wissenschaftler aus Magdeburg und London haben das sogenannte Arbeitsgedächtnis erforscht. Sie fanden erstmals heraus, dass beim kurzfristigen Merken bestimmte Informationen im “Arbeitsgedächtnis” ständig wiederholt werden, wie das Universitätsklinikum Magdeburg am Montag mitteilte.
Die Neurowissenschaftler hätten damit bisherige Annahmen bestätigt. Die Experten zeichneten die Hirnaktivität von Probanden auf, während diese sich Details von Bildern merkten. Mit Hilfe mathematischer Algorithmen entschlüsselten die Forscher, dass die Informationen ständig und immer wieder abgespielt wurden.
Neues Internetportal informiert über Prävention
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) startet im Rahmen der “Kooperation für nachhaltige Präventionsforschung” (KNP) eine neue Internetplattform.
Diese informiert über aktuelle Entwicklungen und Termine im Bereich der Präventionsforschung. Die Plattform richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler und Anwender aus Praxis, Kommunen, Krankenkassen oder der Politik.
Im Mittelpunkt steht eine Datenbank, die die vielfältigen Ergebnisse der Präventionsforschung enthält. Die dort vorgestellten Projekte reichen von Ernährung/Bewegung über Suchtprävention bis hin zur allgemeinen Gesundheitsförderung.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Neues Internetportal informiert über Prävention”
Patientenorientierte Rehabilitation – komplexes Management an der Schnittstelle zwischen Erkrankung und Funktionalität – eine Fallstudie
Die Rehabilitation älterer und multimorbider Patienten ist eine zunehmende Herausforderung. Einen großen Anteil der Erkrankungen stellen muskuloskelettale Beschwerden und Schmerzen am Bewegungsapparat aufgrund chronisch-degenerativer-Prozesse dar. Hierbei ist oftmals nicht eine Heilung von der Erkrankung, sondern nur die bestmögliche Leistungsfähigkeit mit der Erkrankung bei geringstmöglichem Leidensdruck ein realistisches Ziel. Ein optimal abgestimmtes, rehabilitatives Konzept ist daher nötig, um die Selbstständigkeit des Patienten und seine Partizipationsfähigkeit zu erhalten, eine Pflegebedürftigkeit zu verhindern und den Leidensdruck zu minimieren. Die frühzeitige Definition von Behandlungszielen gemeinsam durch Patient und Health Professional ermöglicht eine effektive, ressourcensparende und für Arzt und Patient befriedigende Zusammenarbeit mit bestmöglichem Outcome für die Funktionsfähigkeit und Lebensqualität des Patienten. (continue reading…)
Regelmäßige Vorsorge verhindert Darmkrebs zu 75 bis 90 Prozent
Die Mortalität an Darmkrebs ist zwar in den vergangenen Jahren erheblich gesunken, doch nach wie vor ist er die zweithäufigste Todesursache in der westlichen Welt. Die Patienten sterben im Schnitt 13 Jahre vor ihrer errechneten Lebenserwartung. Innerhalb der EU hat Deutschland die bei weitem höchste Inzidenz und Sterberate.
Online-Umfrage zum Hautkrebs-Screening
Noch bis zum 15. April können Teilnehmer am Hautkrebs-Screening ihre Erfahrungen dokumentieren. Zu der Umfrage rufen die Deutsche Krebsgesellschaft und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention auf. Seit dem 1. Juli 2008 hätten etwa neun Millionen gesetzlich Versicherte an der Vorsorge teilgenommen, teilen die Organisationen mit. Die Auswertung der Umfrage fließe in die Weiterentwicklung des Screening-Angebots ein.
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD): Lebensqualität und Belastung der Partner im Krankheitsverlauf
Die Auswirkung chronischer Krankheiten wie COPD auf das körperliche und seelische Wohlbefinden der pflegenden Angehörigen ist ein vernachlässigtes Forschungsgebiet. Ziel vorliegender Studie war die längsschnittliche Evaluation von Lebensqualität und psychischer Belastung bei Partnern COPD-Erkrankter unter Berücksichtigung weiterer psychosozialer Variablen. So wurden bei 143 konsekutiven COPD-Patienten einer pneumologischen Praxis und ihren Partnern (n=105) im 3-Jahresabstand Daten zu Lebensqualität (EuroQol), psychischer Belastung (SCL-90-R) und sozialer Unterstützung (F-SozU) erhoben. Vollständige Datensätze lagen von 64 Paaren vor. Partner wiesen erniedrigte Lebensqualitätswerte auf und fast 1/4 von ihnen war in auffälligem Maße psychisch belastet. Lebensqualität und psychische Belastung ließen sich u. a. durch die soziale Belastung vorhersagen. Angesichts der Ergebnisse besteht für Forschung und Praxis Grund zum Handeln, um zu verhindern, dass die Pflegenden von heute verfrüht selbst zu Pflegefällen werden.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
Marburger Modell” kombiniert Promotion mit Psychotherapieausbildung
Psychologen können zukünftig an der Universität Marburg in Klinischer Psychologie promovieren und parallel dazu die Psychotherapieausbildung abschließen. …
Unter der Leitung von Prof. Dr. Winfried Rief, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie sowie Leiter der Psychotherapie-Ambulanz Universität Marburg, wird bei diesem Modell erstmals systematisch die Doppelqualifikation für die Ausbildung in Psychologischer Psychotherapie mit dem Erstellen einer Promotionsarbeit kombiniert.
Neurobiologie und Genetik von Suchterkrankungen
Der Erkenntnisgewinn über die neurobiologischen Grundlagen von Abhängigkeitserkrankungen begründet ein neues Verständnis des prozesshaften Krankheitsverlaufs und eröffnet neue Therapieansätze. Ein wichtiger Fortschritt ist hier das Ergebnis, dass eine Ähnlichkeit zwischen neuronalen Veränderungen bei der Suchtentwicklung und der physiologischen Neuroplastizität im Rahmen von Lernen und Gedächtnisbildung besteht. Im Fokus stehen das dopaminerge und das glutamaterge System sowie deren zelluläre und molekulare Angriffspunkte, über die drogeninduzierte synaptische Adaptionen im mesolimbischen Verstärkersystem vermittelt werden. Dabei modulieren genetische Faktoren das individuelle Erkrankungsrisiko. Aufgabe zukünftiger Suchtforschung ist es, zu einem tieferen Verständnis der Pathophysiologie drogeninduzierter Neuroadaptionen beizutragen und hieraus effiziente und individualisierte Therapiemethoden abzuleiten.



