Die wurde aus der zur von Patienten mit therapierefraktären Persönlichkeitsstörungen entwickelt. Dazu waren mehrere konzeptuelle Erweiterungen notwendig, die Techniken anderer Therapiemethoden in den verhaltenstherapeutischen Ansatz integrierten: So wurden z. B. das Störungsverständnis um die frühen Beziehungserfahrungen und die Grundbedürfnisse erweitert, die im Sinne einer Nachbeelterung persönlicher gestaltet und emotionsaktivierende Verfahren sowie die Arbeit mit emotionalen Aktivierungen in der therapeutischen Beziehung einbezogen. Damit setzt die Schematherapie die von Grawe et al. (1994) formulierten Therapieperspektiven und therapeutischen in einem konsistenten, verhaltenstherapeutischen Behandlungsansatz um.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract