Die von Patienten mit gewinnt im Kontext psychosomatischer zunehmend an Bedeutung. Dabei stellt die Gruppe der türkischstämmigen Personen die größte dar. Erste Befunde weisen den Faktor Migrationshintergrund als negativen Prädiktor des Behandlungserfolges aus, die spezifischen Hemm- und Förderfaktoren dieser sind jedoch nur unzureichend untersucht. Der vorliegende Beitrag klärt anhand einer Stichprobe von 521 Patienten einer psychosomatischen Rehabilitationseinrichtung, ob sich deutsch- und türkischstämmige Patienten in Bezug auf Ausgangsvoraussetzungen sowie und -erfolg unterscheiden. Hierbei zeigt sich, dass die türkische Migrantengruppe nicht nur schlechtere Behandlungsergebnisse aufweist als die deutsche Kontrollgruppe, sondern sich auch in den Störungsbildern und nahezu allen Ausgangsbedingungen unterscheidet (z. B. bildungs- und erwerbsbezogenen Angaben, den Lebensformen und ).

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag