Obwohl zur Bewältigung von Tumorerkrankungen viele Studien durchgeführt wurden, weiß man über den Einfluss der und Partnerinnen auf den Bewältigungsprozess des Patienten bisher wenig. In der vorliegenden Studie wurden verschiedene - und Partnerschaftsmerkmale hinsichtlich ihres Einflusses auf das Bewältigungsergebnis des Patienten untersucht. An 688 Patienten des Universitäts-KrebsCentrums Dresden wurden Fragebögen verschickt. Für 226 Patienten und liegen auswertbare Datensätze vor. Es zeigte sich eine Korrelation zwischen dem Bewältigungsergebnis des Patienten und der psychischen des Partners hinsichtlich , und Symptomen einer Anpassungsstörung. Somit stellte sich die des Partners als Einflussfaktor auf das Bewältigungsergebnis des Patienten heraus. Ein weiterer Einflussfaktor war die Zufriedenheit mit der Kommunikation in der . Eine psychische Komorbidität des Partners und die Kommunikation innerhalb der scheinen sich auf die Bewältigung einer auszuwirken. Die Einbeziehung der PartnerInnen in die psychoonkologische Betreuung scheint daher sinnvoll.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract