Körperliche Inaktivität ist eine wichtige Ursache von . Die Förderung eines körperlich-aktiven Lebensstils ist deshalb aus präventivmedizinischer Sicht ein wünschenswertes Ziel. Bisherige Interventionsprogramme konzentrierten sich vorwiegend auf die Verbesserung der . Programme für übergewichtige und adipöse Personen sollten jedoch verstärkt auch volitionale Faktoren in den Blick nehmen. Um herauszufinden, ob durch die Stärkung volitionaler Kompetenzen die Alltags- und Sportaktivität sowie die Determinanten körperlich-sportlicher Aktivität beeinflusst werden können, wurde in der vorliegenden Studie mit N = 50 übergewichtigen und adipösen Personen das Kurz-Bewegungsberatungsprogramm durchgeführt. Dazu wurden über einen Zeitraum von vier Monaten eine Experimental- (n = 21) und eine Wartegruppe (n = 29) dreimal befragt. Die Resultate zeigen signifikante Verbesserungen hinsichtlich der Sportaktivität, der Konsequenzerwartungen, der Zielintention, der Implementierungsintentionen und der volitionalen Selbstregulations-Fertigkeiten. Insgesamt liefern die Befunde überzeugende Belege für die kurz- und mittelfristige Wirksamkeit und die praktische Durchführbarkeit des Bewegungsberatungsprogramms in einem nicht medizinischen Setting.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag