Mark Messina, Virginia Messina

Ob Sojaverzehr einen positiven Einfluss auf das Brustkrebsrisiko nehmen kann, wird zurzeit weltweit erforscht. Ein Großteil des Interesses kann dabei der Tatsache zugeschrieben werden, dass die Sojabohne eine reichhaltige Quelle für darstellt. Die chemische Struktur der ist Östrogenen ähnlich und übt unter bestimmten Umständen einen östrogenähnlichen Effekt aus. Die Rolle der hinsichtlich ihres Effekts auf das Brustkrebsrisiko wurde in der Vergangenheit oft kontrovers diskutiert, da neben den möglichen positiven Auswirkungen einige Daten aus Tier- und In-vitro-Studien darauf hindeuten, dass Isoflavone das Wachstum von östrogensensitiven Tumoren fördern. Ein Blick in die aktuelle Studienlage zeigt, dass Onkologen ihren Patientinnen nicht länger vom Sojaverzehr abraten müssen, da die klinischen und epidemiologischen Daten im Hinblick auf die Sicherheit der Sojabohne beruhigend sind.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract