A. Kobelt, J. Göbber und F. Petermann
Die psychosomatische, rehabilitative Behandlung von Patienten mit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Hauptursache für die bei ihnen beobachteten schlechteren Behandlungsergebnisse in der psychosomatischen und für erhöhte Berentungszahlen im Vergleich zu deutschen Rehabilitanten sind neben kulturellen Unterschieden vermehrt vorliegende Hemmfaktoren. Im vorliegenden Beitrag werden Perspektiven für die psychosomatische Rehabilitation erarbeitet, die sich nicht mehr allein auf den Migrationshintergrund als Ursache schlechterer Behandlungsergebnisse konzentrieren, sondern auch die bei Versichertengruppe vorhandenen Hemmfaktoren berücksichtigen. Damit wird die Notwendigkeit integrativer und flexibilisierter Formen psychosomatischer Rehabilitation deutlich, die zusätzliche Komponenten wie psychosomatisches , ambulante psychosomatische und prästationäre Vorbereitungsgruppen beinhalten.

Quelle: SpringerLink – Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, Volume 54, Number 4