Kristina Geue, Diana Richter, Katja Leuteritz, Christina Schröder, Irina Tavlaridou, Manfred E. Beutel, Elmar Brähler und Yve Stöbel-Richter
Patienten im jungen Erwachsenenalter trifft die Diagnose in einer , in der die Erfüllung des eigenen Kinderwunsches eine große Rolle spielt. Um fertilitätserhaltende Maßnahmen durchführen zu können, ist die Aufklärung der Patienten vor Behandlungsbeginn unerlässlich. Ob und wie die im Arzt-Patient-Gespräch thematisiert wird, ist Gegenstand dieser Übersichtsarbeit. Hierfür wurde eine Literaturrecherche (Zeitraum 2000 bis 2010) durchgeführt. Eingeschlossen wurden insgesamt 21 Studien, die die Arzt-Patient-Kommunikation aus Sicht der Patienten bzw. des medizinischen Fachpersonals untersucht haben. Es ist noch nicht die Regel, dass Onkologen mit ihren Patienten über Fertilität bzw. deren Beeinträchtigungen durch die onkologische Behandlung sprechen. Sowohl Onkologen als auch die Betroffenen äußerten Kommunikationsschwierigkeiten. Eine Verbesserung des Arzt-Patient-Gesprächs bezüglich der kann durch die Bereitstellung von Richtlinien, die Schulung des medizinischen Personals sowie die Kooperation zwischen Onkologen und Reproduktionsmedizinern erreicht werden. Außerdem sollte auf die Ausbildung der Patientenkompetenz z. B. mithilfe von edukativem Material fokussiert werden.

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