Sonja Arnhold-Kerri , Friederike Otto, Stefanie Sperlich
sowie mangelnde Bewältigungsressourcen von Müttern werden in unterschiedlichen theoretischen Modellen als Risikofaktoren für die kindliche diskutiert. In vorliegender Arbeit wurden Selbstangaben der Mütter zu Belastungen sowie Bewältigungsressourcen und Selbstangaben ihrer Kinder zur gesundheitsbezogenen (N=564 Mutter--Paare) zu 2 Messzeitpunkten (Beginn und Ende einer 3-wöchigen Mutter--Maßnahme) untersucht. Die Ergebnisse eines Strukturgleichungsmodells zeigen, dass zum einen familiäre Belastungen direkt die kindliche gesundheitsbezogene Lebensqualität beeinflussen und zum anderen ihr Einfluss über das elterliche Kompetenzgefühl beziehungsweise das psychische Befinden der Mütter mediiert wird. Auch Veränderungen im psychischen Befinden und im elterlichen Kompetenzgefühl der Mütter hängen in Abhängigkeit vom Geschlecht des Kindes geringfügig, aber signifikant mit der Veränderung der kindlichen gesundheitsbezogenen Lebensqualität zusammen. Die Analyse unabhängiger Daten zeigt somit, dass die Förderung spezifischer personeller Ressourcen von Müttern mit einer geringen aber signifikanten Veränderung der kindlichen gesundheitsbezogenen Lebensqualität einhergeht.

Thieme eJournals – Abstract