Inwieweit profitieren radikal prostatektomierte Männer hinsichtlich ihrer Lebensqualität von einem interdisziplinären Trainingsprogramm während einer stationären Anschlussheilbehandlung? Welche Bedeutung hat die Inkontinenz für die Lebensqualität?
Es handelt sich um eine kontrollierte Längsschnittstudie. Es wurden zwei Interventionsgruppen (continue reading…)
Allgemein
Die Lebensqualität und die Bedeutung der Inkontinenz bei Männern mit Prostatakarzinom nach radikaler retropubischer Prostatektomie
Systematische Literaturanalyse zur rehabilitativen Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Asthma bronchiale
In der umfassenden Literaturrecherche wurden in den relevanten Datenbanken Leitlinien, Metaanalysen und Reviews wie auch Primärstudien zum Thema Asthmatherapie bei Kindern und Jugendlichen gesammelt, analysiert und bewertet. Soweit möglich, wurde die Auswahl der Primärstudien auf kontrollierte randomisierte Interventionsstudien beschränkt. Es wurden diejenigen Verfahren identifiziert, deren Wirksamkeit in der Behandlung von Asthma bronchiale empirisch nachgewiesen ist, die also „evidenzbasiert” sind (ärztliche Leistungen im engeren Sinn wie Diagnostik und medikamentöse Therapien ausgeschlossen). In der Literatursuche konnten 152 methodisch hochwertige Studien zu Behandlung von Asthmaerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen selektiert werden. Für die Therapieformen Patientenschulung, Elternschulung, (continue reading…)
Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Bewältigung einer Darmkrebserkrankung – Empirische Befunde unter besonderer Berücksichtigung religiösen Copings
Die vorliegende Studie ist der bislang nur wenig erforschten Frage nachgegangen, ob Frauen und Männer sich im Hinblick auf die nicht-religiöse und religiöse Bewältigung einer Krebserkrankung, hier: Darmkrebs, unterscheiden. 341 Patientinnen und Patienten wurden während ihres stationären Aufenthalts in der onkologischen Rehabilitation mit Fragebogen befragt. Es zeigte sich, dass (continue reading…)
Niemand ist alleine krank Perspektiven der Systemischen Familienmedizin
Körperliche Erkrankungen stellen Anforderungen nicht nur an den Betroffenen selbst, sondern in hohem Maße auch an die Partner und Angehörigen. Die Systemische (Familien-)Medizin bildet den Kontext, der die Integration der bio-psycho-sozialen Dimensionen widerspiegelt, in deren Spannungsfeld sich die PatientInnen mit ihrer Krankheit bewegen. Diese Komplexität lässt die Einbeziehung von Partnern und / oder Angehörigen immer dann geboten erscheinen, wenn überwiegend die psychosoziale Dimension der Problematik den Krankheitsverlauf und die Krankheitsbewältigung bestimmt. Vorgehensweisen der Systemischen Therapie bieten einen Handlungsrahmen, der diesen interpersonellen Herausforderungen in der Medizin in besonderer Weise gerecht wird.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
Erbliche Tumorerkrankungen – psychosoziale und familiäre Aspekte
Mit der Identifizierung einiger Gene für erblich bedingte Brust- und Darmkrebserkrankungen können Angehörige aus Familien mit gehäuften Krebserkrankungen ihren Anlagestatus in Erfahrung bringen. Mit dem Eintritt ins „genetische Zeitalter” stehen Familien vor neuen Aufgaben: Vor dem Hintergrund familiärer Krankheitserfahrungen haben sie komplexe Entscheidungen zu treffen, (continue reading…)
Neue Broschüre der DRV – Strukturanforderungen für stationäre medizinische Rehabilitation
Die Deutsche Rentenversicherung hat eine neue Broschüre herausgegeben, in denen die Strukturanforderungen (u.a. auch die personellen) an die Kliniken nach Indikationsbereichen aufgeschlüsselt beschrieben werden.
Die medizinische Rehabilitation der Rentenversicherung wird überwiegend in stationären Rehabilitationseinrichtungen durchgeführt. Diese sind in Abhängigkeit vom jeweiligen Reha-Leiden unterschiedlich – dem Leiden angemessen – ausgestattet. In der nachfolgenden Broschüre sind die Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung für stationäre medizinische Rehabilitationseinrichtungen der einzelnen Fachrichtungen an die räumliche, apparative, therapeutische und personelle Ausstattung sowie an die Einrichtungsorganisation niedergelegt.
Hier der Link zu der Broschüre
Welche Funktionen erfüllen Zwangssymptome? – Ergebnisse einer Analyse im stationären Setting
Zwangssymptome können verschiedene intrapsychische und interpersonelle Funktionalitäten, d.h. unterschiedliche Zweckmäßigkeiten oder Sinnhaftigkeiten für den Betroffenen besitzen, die bei einer erfolgreichen Psychotherapie berücksichtigt werden sollten. Die vorliegende Studie verfolgte das Ziel, erstmals anhand einer Stichprobe stationärer Patienten die im Rahmen kognitiver Verhaltenstherapie erarbeiteten Funktionalitäten systematisch zu erfassen und auf Zusammenhänge mit soziodemografischen und klinischen Variablen hin zu untersuchen.
Suizid und suizidales Verhalten bei Frauen mit türkischem Migrationshintergrund
Migration ist ein Risikofaktor für Suizid und suizidales Verhalten, da Menschen mit Migrationshintergrund oft besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Insbesondere junge Frauen weisen häufiger Suizid und suizidales Verhalten auf als gleichaltrige einheimische Frauen. Die Beweggründe für suizidale Krisen bei Frauen mit türkischem Migrationshintergrund wurden nur wenig untersucht, doch erste Studien weisen darauf hin, dass neben psychischen und psychiatrischen insbesondere psychosoziale Faktoren ausschlaggebend sind. (continue reading…)
Somatoforme Symptome, Angst und Depression bei Migranten aus der Türkei, aus Osteuropa und aus der ehemaligen Sowjetunion
Gegenüberstellende epidemiologische Studien zur psychischen Gesundheit bei verschiedenen Migrantengruppen in Deutschland fehlen weitgehend. Sie sind jedoch von großer Wichtigkeit, um den Therapiebedarf für diese Gruppen zu bestimmen und Angebote entsprechend auszurichten. Die vorliegende Studie möchte die Ausprägung einer depressiven, somatoformen und angstbezogenen Symptomatik bei osteuropäischen, türkischen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion in der Allgemeinbevölkerung miteinander vergleichen und untersuchen, ob es Unterschiede in der Bereitschaft gibt, für verschiedene Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. (continue reading…)
Körperliche Beschwerden bei älteren Migranten in Deutschland
Körperliche Beschwerden sind bei Älteren weit verbreitet; diese sind bei Migranten bislang in Deutschland und international noch wenig untersucht. Unsere multizentrische Querschnittstudie erfasste körperliche Beschwerden bei Menschen im Alter zwischen 60 und 84 Jahren mit Wohnsitz in Stuttgart anhand der Kurzversion des Gießener Beschwerdebogens (GBB-24). In Deutschland wurden 648 Personen untersucht, davon 13.4 % (n = 87) nicht in Deutschland geborene. Die Geschlechterverteilung war (continue reading…)


