Helge Danker, Esther Herrmann, Judith Keszte, Alexandra Meyer, Dorit Wollbrück, Andreas Dietz, Eberhard F. Meister, Cornelia Wulke, Susanne Singer
Tabak- und Alkoholkonsum sind Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von Kehlkopfkrebs. Post-operativ fortgesetztes Risikoverhalten kann negative gesundheitliche Auswirkungen haben. Ziel der Arbeit waren die Beschreibung des Alkohol- und Tabakkonsums von Patienten nach krebsbedingter Kehlkopfteilresektion und die Identifizierung von Bedingungen, die die Wahrscheinlichkeit gesundheitlichen Risikoverhaltens beeinflussen. (continue reading…)
Tag: Alkohol
Tabakrauchen und Alkoholkonsum bei Patienten mit Kehlkopfteilresektion fünf Jahre nach der Diagnose Kehlkopfkrebs
Rauschtrinken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Zahlreiche Studien in industrialisierten europäischen und nichteuropäischen Ländern beschäftigten sich mit der besorgniserregenden Zunahme des Konsums von alkoholischen Getränken (z. B. alkoholischer Mixgetränke, sog. “Alkopops”) und Rauschtrinken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Rauschtrinken wurde mit ausgeprägten sozialen und gesundheitlichen Folgen in Verbindung gebracht. Jugendlicher Alkoholmissbrauch und Rauschtrinken ist häufig, aber das Ausmaß des Problems sowie spezielle Risikofaktoren die zu Rauschtrinken führen sind weitestgehend unbekannt. (continue reading…)
Einstellung der Bevölkerung zu Alkoholkranken
Was weiß man über die Haltung der Bevölkerung zu Alkoholkranken? Übersicht über alle zwischen 1948 und 2008 publizierten repräsentativen Bevölkerungserhebungen zu diesem Thema. Alkoholkranke werden meist selbst für ihre Erkrankung verantwortlich gemacht. Sie werden stärker als z. B. Patienten mit Schizophrenie oder Depression abgelehnt. Bisher fehlen Untersuchungen, die Zusammenhänge zwischen bestimmten Vorstellungen über Alkoholkranke und deren Diskriminierung aufzeigen.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
Effizienz der ambulanten und stationären Alkoholentwöhnung – Prädiktoren des Behandlungserfolgs
Untersuchung von soziodemografischen und störungsbezogenen Merkmalen hinsichtlich ihres Vorhersagepotenzials zum Therapieerfolg in unterschiedlichen Therapiemodellen. In die Analysen wurden alkoholabhängige Patienten (n = 242) eingeschlossen, die zwischen 2003 und 2004 eine ambulante (n = 75) oder stationäre Kurzzeit- (n = 88) oder stationäre Langzeit-Entwöhnung (n = 79) absolvierten. Die soziodemografischen und störungsbezogenen Merkmale wurden mittels der Basisdokumentation sowie dem European Addiction Severity Index (EuropASI) [1] erhoben. Erfolgskriterium war die Abstinenz 2 Jahre nach Therapieende.
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