Tag: Arbeit-Beruf

Förderung von körperlicher Aktivität im betrieblichen Kontext

Theoriebasierte Interventionen zur Förderung von körperlicher Aktivität können auf Stadien der Verhaltensänderung maßgeschneidert werden. Die Grundlage hierfür liefern Stadienmodelle. Diese nehmen an, dass für den erfolgreichen Übergang von einem Stadium zum nächsten unterschiedliche sozial-kognitive Variablen bedeutsam sind. Ziel der Studie war es, stadienspezifische Effekte von stadienpassenden Interventionen auf körperliche Aktivität und sozial-kognitive Prädiktoren im betrieblichen Kontext zu untersuchen. 839 Mitarbeiter eines Großunternehmens wurden randomisiert einer (continue reading…)

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Rückblick auf AK-Forum “Ausgebrannt und aufgegeben? Burnout und Depression”

Die Arbeitskammer des Saarlandes hat die Reden und Präsentationen zum Forum im Internet zum Download zur Verfügung gestellt. Am Ende der Seite ist auch ein Link zum ersten Teil der Veranstaltungsreihe: AK-Forum “Wenn die Seele streikt – Psychische Belastungen im Arbeitsleben”

Im Rahmen des AK-Forums (Teil 2) referierte die Fachjournalistin Carola Kleinschmidt, Mitautorin des Buches “Bevor der Job krank macht”. Sie führte auf, wie Selbstüberforderung und Ohnmacht in eine stressbedingte führen können und wie man diesen Teufelskreis unterbricht.

Quelle: Arbeitskammer des Saarlandes – AK-Forum “Ausgebrannt und aufgegeben? Burnout und Depression”

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Frühberentung aufgrund psychiatrischer Erkrankungen – Eine Analyse von 94 Berufsunfähigkeitsgutachten

Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeiten aufgrund einer psychiatrischen Krankheit nehmen an Häufigkeit immer mehr zu. Bislang ist nur wenig über die Ätiologie und soziodemografische Aspekte dieser Entwicklung bekannt.
Anhand von 94 Berufsunfähigkeitsgutachten (43 weibliche und 51 männliche Begutachtete) im Zeitraum Ende 1999 bis Mitte 2006 wurde eine explorative Analyse durchgeführt, die neben den psychiatrischen Diagnosen auch soziodemografische Daten berücksichtigte. (continue reading…)

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Marburger Modell” kombiniert Promotion mit Psychotherapieausbildung

Psychologen können zukünftig an der Universität Marburg in Klinischer Psychologie promovieren und parallel dazu die Psychotherapieausbildung abschließen. …
Unter der Leitung von Prof. Dr. Winfried Rief, Professor für Klinische Psychologie und sowie Leiter der -Ambulanz Universität Marburg, wird bei diesem Modell erstmals systematisch die Doppelqualifikation für die Ausbildung in Psychologischer mit dem Erstellen einer Promotionsarbeit kombiniert.

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Können und sollen Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker lebenslang behandeln?

Die Vorstellung lebenslanger (Praxis-) Tätigkeit stellt für auffallend viele heutige älterwerdende PsychoanalytikerInnen die zentrale identitätsstabilisierende Phantasie für das eigene Altern dar. Durch die gerade erfolgte Aufhebung der Altersbegrenzung für die kassenfinanzierte (ärztliche oder psychologische) psychotherapeutische Versorgung wird diese Vorstellung noch gefördert und offensichtlich auch umgesetzt. (continue reading…)


Bolognaprozess – Bachelor und Master – oder wer darf/kann was?

Durch den sogenannten Bologna-Prozess wurde die Ausbildung an den Hochschulen nachhaltig verändert. Die bisherigen Diplom-Studiengänge wurden umgewandelt in ein zweistufiges System mit einem -Abschluss (in der Regel nach 6 Semestern) und einen -Abschluss (nach weiteren 4 Semestern). Beide Abschlüsse können im Prinzip an allen Hochschulen (ehem. Fachhochschulen) und Universitäten, sowie zB auch der Dualen Hochschule (ehem. Berufsakademie) in Baden-Württemberg gemacht werden. (continue reading…)

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Forschungsgutachten zur Ausbildung von Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen

Da ich immer wieder von KollegInnen angesprochen werde, die noch nichts von dem zur Ausbildung von PP und KJP gehört haben, möchte ich eine kurze Zusammenfassung geben, obwohl das Gutachten bereits im Mai 2009 an die damalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt übergeben wurde.

Ein unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard Strauß etabliertes nationales Forschungsnetzwerk hat vom Bundesministerium für Gesundheit den Auftrag zur Erstellung eines Gutachtens zur Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten/zur Psychologischen Psychotherapeutin und zum Kinder- und Jugendlichentherapeuten/zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Deutschland erhalten.
In dem Forschungsgutachten soll das aus Expertinnen und Experten aller beteiligten Professionen zusammengesetzte Netzwerk die Qualität der bisherigen Ausbildung von Psychotherapeuten bewerten und Empfehlungen zur möglichen Neugestaltung erarbeiten. Weiterhin sollen Qualität und Inhalte der Ausbildung in einen internationalen Vergleich gestellt werden.

Quelle: Uniklinikum Jena – Forschungsgutachten (Download des Forschungsgutachtens 430 Seiten mit 17 MB und des Begleitbandes mit 16MB)

Eine Zusammenfassung des Gutachtens gibt es auf der Seite der dgvt.

Mögliche Konsequenzen aus dem Gutachten werden ebenfalls u.a. bei der dgvt diskutiert, sowie im Bericht über das Symposium der BPtK und Materialien u.a. zur Anhörung bei der Bundespsychotherapeutenkammer gibt es bei der PiAAG.

Die Kammer in Hessen hat in einer Veranstaltung am 30.01.2010 über die möglichen neuen Aufgaben der PsychotherapeutInnen diskutiert.

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Burn-out: Risikofaktoren bei Therapeuten

Die Berufe des Psychologen und Psychotherapeuten gehen mit einem erhöhten Burn-out-Risiko einher. Australische Psychologinnen haben untersucht, welche Rolle berufliche Faktoren dabei spielen. Sie fragten 190 klinische Psychologen und Psychotherapeuten nach spezifischen Belastungen im Beruf und fanden vier Faktoren: Einstellungen, Inflexibilität, Verantwortung und Kontrolle. Beispielsweise führte die Einstellung, dass Patienten in der Therapie nicht zu sehr beansprucht werden oder keinesfalls leiden sollten, zu intensiven Bemühungen, jegliche Art von Aufregung von den Patienten fernzuhalten. Die Befragten erlebten dies auf Dauer als belastend. Aber auch inflexible, dogmatische Haltungen, beispielsweise die Ansicht, dass man das Therapieverfahren nicht wechseln und nicht vom Schema abweichen dürfe, werden als Belastung empfunden. löste außerdem die Vorstellung aus, für die Genesung des Patienten und den Therapieerfolg allein verantwortlich zu sein oder die Therapie nicht ständig unter Kontrolle zu haben.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Archiv “Burn-out: Risikofaktoren bei Therapeuten” (10.03.2010)

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Strukturen, Arbeitsbedingungen und Belastungen von Psychologinnen und Psychologen in der medizinischen Rehabilitation

Auf dem 19. Rehawissenschaftlichen Kolloquium mit dem Thema “Qualität in der Rehabilitation” vom 8. bis 10.03.2010 in Leipzig wurden die Ergebnisse der Umfrage des Arbeitskreises Klinische Psychologie in der Rehabilitation (Fachgruppe der Sektion Klinische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologen BDP) als Poster vorgestellt.
Im Sommer 2009 wurden über 1000 Kliniken der medizinischen Rehabilitation angeschrieben und um Beantwortung von Fragen zur Struktur und zu den Arbeitsbedingungen der Psychologinnen und Psychologen in der Klinik gebeten. Ebenso wurden die Kolleginnen und Kollegen um Auskunft über ihre individuelle Arbeitsbelastung befragt. Die Ergebnisse wurden auf dem Rehakolloquium präsentiert. Eine Veröffentlichung als Artikel ist in Vorbereitung.
Download: Poster, Abstract

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The Relationship of Depression Treatment Quality Indicators to Employee Absenteeism

Although employers commonly review administrative database indicators to assess depression treatment quality, they do not know whether these indicators predict relevant outcomes like absenteeism. In 230 employed patients in five health plans, we tested how administrative database-derived indicators for antidepressant medication and psychotherapy provided during the first 6 months of a new depression treatment episode predicted patient-reported absenteeism change over 12 months. The medication indicator was not significantly associated with absenteeism change over 12 months (p= .64); however, the psychotherapy indicator was significantly associated with an average 26.1% improvement in absenteeism over 12 months (p< .05). If subsequent studies confirm the results we report, quality monitoring initiatives interested in employer-relevant indicators of depression treatment quality should examine administrative database indicators of psychotherapy.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag


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