Erkenntnisse über soziale Unterschiede im Rauchverhalten sind eine wesentliche Voraussetzung für eine zielgruppenorientierte Tabakprävention. Mit den in Deutschland verfügbaren Daten lässt sich bezüglich der Erwachsenenbevölkerung zeigen, dass Personen mit niedriger Bildung, niedrigem Berufsstatus und geringem Einkommen vermehrt rauchen. Hohe Rauchquoten finden sich außerdem bei arbeitslosen und alleinerziehenden Männern und Frauen und in bestimmten Migrantengruppen. Ein Vergleich zwischen den Bundesländern weist auf einen engen Zusammenhang zwischen der Rauchquote und der Armutsbetroffenheit hin
Tag: Arbeit-Beruf
Soziale Determinanten des Tabakkonsums bei Erwachsenen in Deutschland
Fragebogen zur Messung beruflicher Gratifikationskrisen
Das zur Erklärung gesundheitlicher Risiken infolge chronischer psychomentaler und sozioemotionaler Arbeitsbelastungen entwickelte Modell beruflicher Gratifikationskrisen ist in verschiedenen, z.T. internationalen epidemiologischen und experimentellen Untersuchungen anhand eines standardisierten Messverfahrens erfolgreich überprüft worden. Erstmals werden hier Ergebnisse der psychometrischen Testung des Messverfahrens an einer für die erwerbstätige Bevölkerung Deutschlands repräsentativen Stichprobe vorgestellt (N = 666 Männer und Frauen; durchschnittliches Alter: 40.1±11.2).
Wahl des Therapeuten: Möglichst viele Übereinstimmungen erwünscht
Welche Psychotherapeuten würden sich Therapeuten für die eigene Psychotherapie wählen? Dieser Frage sind Psychologen um John Norcross von der Universität Scranton (USA) nachgegangen. Sie befragten 727 Psychotherapeuten, 261 Psychologen, 234 Sozialarbeiter und 232 psychologische Berater im District of Columbia nach ihren Auswahlkriterien und kamen zu folgenden Ergebnissen: Als besonders wichtige Eigenschaften von Therapeuten wurden Kompetenz, Wärme, Fürsorge, Berufserfahrung und Offenheit erachtet. Die Befragten bevorzugten gleichgeschlechtliche Therapeuten. Auch beim Beruf achteten die Befragten auf Übereinstimmungen, das heißt Psychologen, Sozialarbeiter und Berater bevorzugten Behandler mit gleicher Berufsausbildung. Hinsichtlich der therapeutischen Orientierung fiel die Wahl der Befragten vorwiegend auf…
Computerangst: Ein weit verbreitetes Phänomen
Die Betroffenen haben Angst, sich mit Computern auseinanderzusetzen. In der heutigen Zeit kommt man in Beruf und Freizeit kaum noch um die moderne Technik herum.
Fast in allen Bereichen des Lebens spielen Computer heutzutage eine Rolle. Man findet sie in Büros und Produktionsstätten, in Form von Microchips in Handys, Bank- und Fahrkartenautomaten und in vielen anderen Geräten. Ihre Omnipräsenz erfordert es, mit ihnen umgehen zu können, ansonsten gerät man schnell ins Abseits und erleidet in Schule, Beruf und Alltag viele Nachteile. …
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Mobbing: Was hilft dagegen? Was schützt davor?
Nach Ansicht der Autorinnen hat Mobbing erfahrungsgemäß immer mit erheblichen Mängeln in der Arbeitsorganisation zu tun. Um Mobbing zu überwinden und zu vermeiden, müssen demnach die Arbeitsbedingungen im Sinne guter Arbeit gestaltet werden. Da psychische Belastungsfaktoren…
Quelle: ergo-online® – Mobbing: Was hilft dagegen? Was schützt davor?

Sozialmedizinische Aspekte von Burnout-Syndromen und psychosoziale Gesundheitsförderung als neuer Ansatz der Prävention
Psychische Belastungen und Beeinträchtigungen in der Arbeitswelt sind mittlerweile ein weitverbreitetes Phänomen. Dabei sind leistungsfähige MitarbeiterInnen gerade im personalintensiven Dienstleistungssektor als Erfolgsfaktor und Qualitätsmerkmal von entscheidender Bedeutung für die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens. Die wachsende sozialmedizinische und gesundheitspolitische Bedeutung von Burnout-Syndromen zeigt sich in dem steigenden Anteil psychischer Störungen bei den Krankenständen. Nach Erörterung begrifflicher und diagnostischer Aspekte von Burnout werden als Indikatoren für Burnout Medikamentenmissbrauch, Arbeitsunfähigkeitszeiten und Frühverrentungen beleuchtet und psychosoziale Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz diskutiert. Ansatzpunkte der psychosozialen Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz als Methoden- und Maßnahmenbündel zur Burnout-Prävention werden vorgestellt.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
Vortragsfolien “Prävention von psychischer Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz”
Am 18. Juni 2009 fand im Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Dresden eine Veranstaltung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege zum Thema “Prävention von psychischer Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz” statt.
Die Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Sachsen bietet folgende Vortragsfolien des Workshops zum Download an:
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Arbeitsstörungen und Prokrastination
Arbeitsstörungen und Prokrastination umfassen problematische Verhaltensweisen im Zusammenhang mit dem Erledigen von Aufgaben im beruflichen oder privaten Bereich sowie in Ausbildung, Schule und Studium. Es wird ein psychologisches Modell zur Erklärung von Arbeitsstörungen vorgestellt, nach dem Arbeitsstörungen und Prokrastination dann auftreten, wenn individuelle Voraussetzungen und Persönlichkeitsmerkmale mit den Arbeitsanforderungen und Rahmenbedingungen nicht in Balance sind. Besonders bei Depressionen, einigen Angststörungen, Prüfungsängsten sowie Anpassungsstörungen und beim Vorliegen von Merkmalen einiger Persönlichkeitsstörungen können Arbeitsstörungen eine wichtige Rolle spielen. Es wird ein modularisiertes Interventionsprogramm zur Selbsthilfe, Beratung und Psychotherapie vorgestellt, das vor allem die Beobachtung und Analyse problematischer Verhaltens- und Denkweisen, die Verbesserung von Arbeitstechniken und des Zeitmanagements, der Arbeitsbedingungen, die Reduktion von Ablenkungsmöglichkeiten sowie die Förderung des Ausgleichs zum Inhalt hat.
Psychische Belastung am Arbeitsplatz nimmt auch im Mittelstand zu
Immer mehr Berufstätige leiden bei der Arbeit unter psychischen Belastungen. Das zeigt eine Befragung unter Arbeitsmedizinern des TÜV Süd. Danach berichteten mehr als 80 Prozent der befragten Betriebsärzte über eine Zunahme der psychischen Störungen in den betreuten Betrieben. 15 Prozent sprachen sogar von einer “starken Zunahme”.
“Viele Menschen sind an ihrem Arbeitsplatz psychisch überlastet”, so Gabriele Sommer, Geschäftsführerin der TÜV Süd Life Service GmbH. Mittlerweile sei eine psychische Störung bundesweit für jede dritte Frühberentung verantwortlich. Gleichzeit zeige die TÜV-Umfrage, dass psychische Belastungen nicht nur in großen Unternehmen sondern auch im Mittelstand ein Thema von wachsender Relevanz seien.
Altersteilzeitarbeit erhält Gesundheit
Eine Altersteilzeit ist gesünder für den Menschen als der abrupte Übergang in die Rente. Zu diesem Ergebnis kommen Altersforscher im Journal of Occupational Health Psychology (2009; 14: 374-389).
In den USA ist es keineswegs selten, dass Senioren nach dem Ruhestand noch arbeiten müssen, weil die Rente nicht ausreicht. Das muss nach Ansicht von Mo Wang von der Universität von Maryland in College Park nicht unbedingt Nachteile haben.
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