Tag: Behandlung-Therapie

Hypersomnien

Kernaussagen

  1. Tagesschläfrigkeit tritt als Symptom vieler körperlicher Erkrankungen, psychischer Störungen und bei primären und sekundären auf. Kennzeichen einer reduzierten zentralnervösen Aktivierung oder einer erhöhten Tagesschläfrigkeit können Aufmerksamkeitsstörungen, Monotonieintoleranz, Einschlafneigung, Sekundenschlaf und imperative Einschlafattacken sein. (continue reading…)

Das Wichtigste im Leben – aber nicht in der Psychotherapie?!

Einbezug von Partnern und Angehörigen in der Verhaltenstherapie
Nahezu alle psychischen Störungen sind mit einer niedrigen Partnerschaftsqualität assoziiert, und die psychische Gesundheit kann durch eine problematische Partnerschaft erheblich beeinträchtigt sein. Die partnerschaftliche Interaktion wirkt sich zudem auf das Erziehungsverhalten aus. Ein weiterer wichtiger Faktor ist psychische und physische Gewalt in Familien. Dieser muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Basierend auf diesem Hintergrund werden das sog. Zwangsprozessmodell und die Theorie der ehelichen Stabilität beschrieben. Konkrete Anregungen für die Diagnostik, Therapieplanung und paar- bzw. elternorientierte Interventionen werden abgeleitet. Anhand einer Fallvignette werden die Anregungen beispielhaft erläutert. Einige rechtliche und ethische Voraussetzungen bzw. psychotherapeutische Bedingungen können zu Einschränkungen beim Einsatz der Interventionen führen.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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Grübeln und sich Sorgen: Neuere Forschungsergebnisse und Psychotherapieansätze

Kernaussagen

  1. Auch gesunde Personen grübeln und machen sich Sorgen; sie können diese wiederkehrenden Gedanken jedoch wieder ohne anhaltende, tief greifende Stimmungseinbußen beenden. Bei und Generalisierter Angststörung tritt häufig lang anhaltendes Gedankenkreisen, Grübeln und sich Sorgen auf, das sich verheerend auf Stimmung und Konzentration auswirkt und verhindert, dass die einfachsten Aufgaben in Angriff genommen werden können.
  2. In mehreren großen, gut kontrollierten Längsschnittstudien wurde gefunden, dass depressives Grübeln einen Prädiktor für eine depressive Episode darstellt. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, z. B. im Rahmen von Anpassungsstörungen oder anderen psychiatrischen Störungen darauf zu achten, in welchem Umfang der Patient grübelt, welche positiven Erwartungen er dem Grübeln zuschreibt und welche Copingstrategien er anwendet. In der psychotherapeutischen Behandlung kann depressives Grübeln den Behandlungserfolg deutlich schmälern und verzögern, nicht zuletzt deshalb gilt es, bereits zu Beginn der auf die Veränderung von Grübelgedanken hinzuwirken. Auch bei gebesserten Patientinnen und Patienten sollte im Verlauf auf “riskantes” oder heimliches Grübeln geachtet werden. (continue reading…)
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The Relationship of Depression Treatment Quality Indicators to Employee Absenteeism

Although employers commonly review administrative database indicators to assess depression treatment quality, they do not know whether these indicators predict relevant outcomes like absenteeism. In 230 employed patients in five health plans, we tested how administrative database-derived indicators for antidepressant medication and psychotherapy provided during the first 6 months of a new depression treatment episode predicted patient-reported absenteeism change over 12 months. The medication indicator was not significantly associated with absenteeism change over 12 months (p= .64); however, the psychotherapy indicator was significantly associated with an average 26.1% improvement in absenteeism over 12 months (p< .05). If subsequent studies confirm the results we report, quality monitoring initiatives interested in employer-relevant indicators of depression treatment quality should examine administrative database indicators of psychotherapy.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag


Understanding how and why psychotherapy leads to change

The rich research literature on psychotherapies for children, adolescents, and adults has identified several interventions that can ameliorate or effect significant change in psychiatric disorders and a variety of social, behavioral, and emotional problems and can enhance medical outcomes and recovery. After decades of psychotherapy research and thousands of studies, there is no evidence-based explanation of how or why even the most well-studied interventions produce change, that is, the mechanisms through which treatments operate. This article discusses central requirements for demonstrating mediators and mechanisms of change. Also presented are promising lines of work to identify mediators and mechanisms, ways of bringing to bear multiple types of evidence, recommendations to make progress in understanding how therapy works, and conceptual and research challenges in evaluating mediators and mechanisms.

Quelle: Understanding how and why psychotherapy leads to change – Psychotherapy Research

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Ernährung bei Tumorpatienten

Ernährungsstörungen treten bei Tumorpatienten oft bereits vor der Diagnosestellung auf. Folgen sind erhöhte Morbidität und Mortalität, verminderte Lebensqualität, reduzierte Tumortherapietoleranz und Prognose. Ein tumorassoziierter Gewichtsverlust ist auch für Übergewichtige ungünstig. Eine zentrale Ursache der Mangelernährung ist eine tumorassoziierte systemische Inflammationsreaktion. Eine pathophysiologisch orientierte und auch durchführbare Diagnostik sollte regelmäßig Gewicht, Appetit, Essmenge und die Akutphasenreaktion erfassen. Bei einem Gewichtsverlust ≥5% des gesunden Ausgangsgewichts sollte bei jeder Konsultation eine Ernährungsdiagnostik erfolgen. Oral kann meist mit einer auf die Wünsche und Bedürfnisse des Patienten individuell abgestimmten Vollkost ernährt werden. Bei unzureichender (Energiezufuhr <60% des errechneten Bedarfs, erwartet für mindestens 10 Tage) oder nicht möglicher [Energiezufuhr <2095 kJ/Tag (<500 kcal/Tag), erwartet für mindestens 5 Tage] oraler ist eine künstliche indiziert. Die Empfehlungen zur Vitamin- und Spurenelementzufuhr entsprechen den Richtlinien der Fachgesellschaften.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag


Heilpraktiker und öffentliches Gesundheitswesen

Heilpraktiker dürfen in Deutschland die Heilkunde ausüben, ohne Arzt zu sein. Im Gegensatz zu Ärzten benötigen Heilpraktiker weder eine geregelte Ausbildung oder Fort- und Weiterbildung noch sind sie zwingend einer Kammerordnung unterworfen. Die einzige fachliche Voraussetzung vor Erteilung einer Heilpraktikererlaubnis ist eine Überprüfung durch die Gesundheitsämter. Diese bezieht sich nicht auf die genauen Kenntnisse der Heilpraktiker-Anwärter, sondern wird ausschließlich mit dem Ziel durchgeführt, eine Gefahr für die Volksgesundheit auszuschließen. Auch wenn Behandlungsfehler oder Todesfälle bei Heilpraktikern beschrieben sind, besteht doch die größte Gefahr in der Verkennung schwerwiegender ärztlich behandlungspflichtiger Erkrankungen und somit in einer Gefährdung durch Unterlassen. Im vorliegenden Beitrag werden die Entwicklung des Heilpraktikerwesens in Deutschland und die damit verbundenen Pflichten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zur Überprüfung aufgezeigt

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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Evidenzbasierte Behandlungselemente in der Rehabilitation von Patienten mit Depression – Eine Literaturübersicht

Hintergrund: Leitlinien gewinnen in den letzten Jahren eine immer größer werdende Bedeutung, auch im Bereich der rehabilitativen Versorgung. Auch für den Bereich der Rehabilitation depressiver Störungen wird derzeit eine Prozessleitlinie in einem mehrstufigen Verfahren entwickelt.

Ziel: Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen der ersten Entwicklungsphase einer Prozessleitlinie eine graduierte Bewertung der aktuellen Evidenzlage zu verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei depressiven Störungen durchzuführen.
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Subjektive Krankheitskonzepte bei depressiven Störungen

Depressive Störungen sind ein weit verbreitetes und oft chronisches Gesundheitsproblem mit erheblichem Leiden des Individuums und hohen Gesundheitskosten. Die subjektiven Wahrnehmungen einer solchen Erkrankung korrelieren mit deren Bewältigung. Dies kann insbesondere für depressive Störungen angenommen werden, da bei Depressionen die dysfunktionalen kognitiven Bewertungsprozesse sowohl ätiologisch relevant sind als auch die Krankheitsbewältigung ungünstig beeinflussen. Diese Studie hat zum Ziel, Zusammenhänge zwischen Dimensionen der Krankheitskonzepte von Patientinnen und Patienten, der depressiven Symptomatik und positivem Affekt zu untersuchen. (continue reading…)

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Traumatisierte Therapeuten? Ein Überblick über sekundäre Traumatisierung

Sekundäre Traumatisierung umfasst Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und negativ verzerrte Grundüberzeugungen, die -Therapeuten durch die Konfrontation mit Berichten über traumatische Ereignisse seitens ihrer Patienten entwickeln. Diese systematische Übersicht untersucht, inwieweit theoretische Veröffentlichungen zu sekundärer Traumatisierung auch eine empirische Grundlage haben. Wir fassen 21 quantitative Studien zu den psychologischen Konsequenzen trauma-therapeutischer Arbeit zusammen. In etwa der Hälfte der Studien gab es (continue reading…)

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