M. Heinrich, K. Hafenbrack, C. Michel, D. Monstadt, U. Marnitz und R. Klinger
Die Befundlage zu Risikofaktoren für einen günstigen/ungünstigen Verlauf operationalisiert über schmerzbezogene Parameter nach einem multimodalen Behandlungsprogramm, das in seiner Wirksamkeit als empirisch gut belegt gelten kann, ist uneinheitlich. Die klinische und praktische Relevanz hingegen ist hoch. In der vorliegenden Arbeit soll anhand einer Stichprobe aus dem Behandlungsalltag dieser nachgegangen werden. (continue reading…)
Tag: BMI
Vorhersage verschiedener Erfolgsmaße in der Behandlung chronischer Rückenschmerzen: Schmerzintensität, Beeinträchtigung und Funktionskapazität
Adipositas: Zweifel am Risikofaktor Stammfettsucht
Eine zentrale Adipositas (Körperform: “Apfel”) ist vermutlich ebenso gefährlich wie die hüftbetonte Verteilung des Fettgewebes (Körperform: “Birne”): In einer Meta-Analyse im Lancet (2011; doi: 10.1016/S0140-6736(11)60105-0) hatten jedenfalls Hüftumfang, Taille-Hüft-Verhältnis und der Body-Mass-Index (BMI) den gleichen prädiktiven Wert für die Bewertung des kardiovaskulären Risikos.
Dem Arzt lieferten sie im Übrigen keine zusätzlichen relevanten Informationen, die über die etablierten Risikofaktoren wie systolischer Blutdruck, Diabetes und Blutlipide hinausgehen.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Adipositas: Zweifel am Risikofaktor Stammfettsucht”
Adipositas – Fit oder fett
C. Graf
Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas steigt zunehmend. In Deutschland sind etwa 66% der Männer und 50% der Frauen betroffen; eine Adipositas findet sich in etwa 21%. Je höher der BMI, desto höher ist das Risiko für die Entwicklung kardiovaskulärer, aber auch nichtkardiovaskulärer Erkrankungen. Inzwischen zeichnet sich jedoch ein inverser Trend ab, dass übergewichtige chronisch kranke Personen, (continue reading…)
Genetische Ursachen der Adipositas
Eine kleine Anzahl bestätigter Hauptgene für menschliche Adipositas sind durch molekulargenetische Studien identifiziert worden; Mutationen in ihnen haben einen starken Einfluss auf die Entwicklung von übermäßigem Körpergewicht. Allerdings sind diese Mutationen selten und erklären nicht die vorliegende Adipositasepidemie in den Industrienationen. Die genetische Prädisposition für eine idiopathische Adipositas hat höchstwahrscheinlich in den meisten Fällen eine polygene Basis; hierbei hat jede einzelne Genvariante nur einen kleinen Einfluss auf das Körpergewicht. Die Einführung genomweiter Assoziationsstudien (GWAS) bietet erstmals die Gelegenheit, systematisch und in größerer Anzahl Risiko-Genvarianten zu identifizieren, die zu komplexen Erkrankungen prädisponieren. Die Rezeptorvariante (continue reading…)
Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren auch in Deutschland auf besorgniserregende Weise angestiegen. Dabei gibt es unterschiedliche Methoden und Datenquellen, um das Ausmaß dieses Public-Health-Problems abzuschätzen. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die für Deutschland relevanten Referenzsysteme für den aus Körpergröße und Körpergewicht bestimmten Body-Mass-Index (BMI) und über die vorliegenden Datenquellen: die Schuleingangsuntersuchungen, die HBSC-Studie der WHO und den Kinder- und Jugendgesundheitssurvey KiGGS. Aktuelle Häufigkeitsschätzungen basieren auf (continue reading…)



