Tag: Borderline

Psychotherapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung: Gemeinsamkeiten und Differenzen evidenzbasierter störungsspezifischer Behandlungen

D. Sollberger, M. Walter

Die - (BPS) ist eine schwere psychische Störung, mit einer hohen Prävalenz in psychiatrischen Kliniken. Häufig ist sie schwer zu behandeln und mit großen Schwierigkeiten und Konflikten bei Therapeuten und Behandlungsteams verbunden. In den letzten Jahrzehnten haben insbesondere neurobiologische Befunde und psychotherapeutische Studien zu einem besseren Verständnis der Störung und ihrer geführt. der Wahl bei der BPS ist die . In dieser Übersicht werden die 4 wichtigsten störungsspezifischen Psychotherapien der BPS ausführlich vorgestellt. Diese sind (continue reading…)


Selbstverletzendes Verhalten und komorbide psychische Störungen: ein Überblick

Selbstverletzendes Verhalten beschreibt die Schädigung des eigenen Körpers ohne Suizidabsicht. Bekannt ist, dass selbstverletzendes Verhalten mit verschiedenen psychischen Störungen assoziiert ist; bislang fehlt es an einer systematischen Aufarbeitung. Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. 21 der gesichteten 1298 Studien erfüllten die vorgegebenen Auswahlkriterien. (continue reading…)


Behandlungsleitlinie Persönlichkeitsstörungen

Die für Persönlichkeitsstörungen, wie sie in der S2- Persönlichkeitsstörungen ( 2009) beschrieben sind, werden zusammenfassend dargestellt. Bei der von Persönlichkeitsstörungen sollten neben dem klinischen Gespräch (halb-)strukturierte Interviews und ergänzend zur kategorialen störungsspezifische Selbstbeurteilungsinstrumente zum Einsatz kommen. Es wird empfohlen, die Diagnose, (continue reading…)


Mentalisierung und chronische Depression

, operationalisiert als (RK), wurde bisher hauptsächlich bei Patienten mit -Störungen untersucht. In der vorgestellten Studie wurde die Mentalisierungsfähigkeit von ambulanten, chronisch depressiven Patienten (n=20) zu Beginn einer psychoanalytischen mit der (RFS) im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen untersucht. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass chronisch Depressive (continue reading…)


Konzept der Mentalisierung

Mentalisieren ist die menschliche Fähigkeit, sich auf sich selbst und andere als Personen mit inneren Zuständen wie Gefühlen, Wünschen und Überzeugungen zu beziehen. Erst dadurch wird das Verhalten anderer Menschen bedeutungsvoll und sinnhaft. Das Mentalisierungskonzept der Arbeitsgruppe um P. Fonagy basiert auf den Ergebnissen der und Annahmen zur Entwicklung des Selbst. Ein daraus abgeleitetes wurde für die von -Persönlichkeitsstörungen manualisiert und erfolgreich evaluiert. Darüber hinaus beanspruchen die Autoren, dass das der für die psychotherapeutische Behandlung allgemeine Bedeutung habe (Allen et al. 2008). Innovativ am Mentalisierungskonzept ist die Integration verschiedener empirisch fundierter Erkenntnisse zu einem kohärenten Behandlungsansatz.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag


Fragebogen zu Gedanken und Gefühlen (FGG) – Ein Screening Instrument für Borderline-spezifisches Denken

Basierend auf kognitiven Ansätzen sowie dem bio-sozialen Modell von zur Störung wurden eine Kurz- (14 Items) und eine Langversion (37 Items) des Fragebogens zu Gedanken und Gefühlen (; Renneberg et al., 2005) entwickelt. Die psychometrischen Kennwerte beider Versionen sowie die Eignung der als Verfahren sollten überprüft werden. (continue reading…)


Lebt es sich im Internet leichter?

-spezifische und Internetnutzung
Interpersonelle Probleme im Störungsbild der Borderline- (BPS), insbesondere die Nähe-Distanz-Problematik, lassen vermuten, dass Betroffene die Anonymität des Internet bevorzugt als soziales Umfeld suchen. Über Internetforen und Diskussionsgruppen wurden 244 Teilnehmer akquiriert, die den (; Renneberg, Schmidt-Rathjens, Hippin, Backenstrass & Fydrich, 2005), ein Instrument zur Erfassung borderline-spezifischer Kognitionen, sowie einen zur Internetnutzung beantworteten. Es zeigte sich, dass Teilnehmende (continue reading…)

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