Jochen Ernst, Gregor Weißflog, Sylvia Hohlfeld, Christian Wittekind, Elmar Brähler
Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, in welchem Umfang Brustkrebspatientinnen an medizinischen Entscheidungen bei Behandlungen in zertifizierten Brustzentren vs. nicht-zertifizierten Krankenhäusern beteiligt sind. Es werden retrospektiv erhobene Daten von 652 Brustkrebspatientinnen zur Teilhabe (continue reading…)
Tag: Brustkrebs
Patientenmitwirkung an medizinischen Entscheidungen bei Brustkrebs – Ein Vergleich von zertifizierten Brustzentren und nicht-zertifizierten Krankenhäusern
Der Einfluss von Sojaverzehr auf Brustkrebs
Mark Messina, Virginia Messina
Ob Sojaverzehr einen positiven Einfluss auf das Brustkrebsrisiko nehmen kann, wird zurzeit weltweit erforscht. Ein Großteil des Interesses kann dabei der Tatsache zugeschrieben werden, dass die Sojabohne eine reichhaltige Quelle für Isoflavone darstellt. Die chemische Struktur der Isoflavone ist Östrogenen ähnlich und übt unter bestimmten Umständen einen östrogenähnlichen Effekt aus. Die Rolle der Isoflavone (continue reading…)
„Ich habe meine Würde wiedergefunden” – Die moderne Ordnungstherapie im Rahmen der Integrativen Onkologie
Anna Paul, Nils Altner, Silke Lange
Seit Anfang 2010 kooperieren innerhalb der Kliniken Essen-Mitte die Klinik für Senologie/Brustzentrum unter Leitung von PD Dr. Kümmel mit der Klinik für Naturheilkunde unter Prof. Dr. Dobos, um Patientinnen mit Brustkrebs nach dem neuesten Stand der Wissenschaft integrativonkologisch zu behandeln. So findet gleichzeitig mit der hoch spezialisierten senologischen Therapie eine unterstützende evidenzbasierte naturheilkundliche Behandlung statt. Diese beinhaltet (continue reading…)
„Über mich und meine Krankheit” – die Gestaltung eines individuellen Buches im Rahmen einer kunstpädagogischen Intervention für Krebspatienten
K. Geue 1, H. Götze 1, M. Buttstädt 1, E. Kleinert 1, S. Singer
1 Universität Leipzig, Department für psychische Gesundheit, Selbstständige Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie (Leiter: Prof. Dr. Elmar Brähler)Kreative Verfahren gewinnen in der psychoonkologischen Versorgung zunehmend an Bedeutung. Ziel dieser Studie war, herauszufinden, ob ein kunsttherapeutisches Angebot in der ambulanten Nachsorge von onkologischen Patienten angenommen wird und inwieweit das Gestalten eines eigenen Buches zur Krankheitsverarbeitung beiträgt.
Copingeffektivität und Progredienzangst bei Krebskranken
Andreas Dinkel, Gerhard Henrich, Peter Herschbach
Technische Universität MünchenProgredienzangst (PA), die Angst vor dem Fortschreiten der Erkrankung, ist ein häufiges Phänomen bei Krebskranken. In einer Therapiestudie konnten wir zeigen, dass dysfunktionale PA mittels gruppentherapeutischer Interventionen reduziert werden kann. In der vorliegenden Analyse untersuchten wir, ob diese Interventionen einen Einfluss auf die Copingeffektivität haben, d.h. auf die Häufigkeit, (continue reading…)
Komplementärmedizin (KAM) in der gynäkologischen Onkologie
Tumoren aus dem Bereich der gynäkologischen Onkologie haben in der Regel eine günstige Prognose, da sie meist in Frühstadien erkannt werden. Dennoch nutzen gynäkologisch-onkologische Patientinnen, insbesondere Brustkrebspatientinnen, die Möglichkeiten der komplementären und alternativen Medizin. Derzeit erfolgt diese Behandlung weitgehend ohne einen rationalen Hintergrund. Inzwischen liegen aber einzelne situationsbezogene und entitätsspezifische Studien vor, die eine Beratung auf rationaler Ebene ermöglichen. Diese sollten im Hinblick auf die Wirksamkeit und die Sicherheit stärker berücksichtigt werden.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
Körperliche Aktivität und Fatigue Ergebnisse eines Interventionsprogramms bei Brustkrebspatientinnen
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen, mehr als 55 000 Frauen erhalten jedes Jahr allein in Deutschland diese Diagnose. Körperliche Aktivität spielt eine immer wichtigere Rolle sowohl in der Prävention als auch in der Behandlung der Patientinnen. Die Wirksamkeit von Bewegungsansätzen wird in immer mehr Studien belegt. Dabei zeigt sich, dass insbesondere das Fatigue-Syndrom besonders (continue reading…)
Subjektive Belastung und Religiosität bei chronischen Schmerzen und Brustkrebs
Studien zeigen, dass sich insbesondere kranke Menschen ihrem religiösen Glauben zuwenden. Allerdings ist davon auszugehen, dass Religiosität bei unterschiedlichen Belastungsarten unterschiedlich ausgeprägt und wirksam ist.
Um Belastungs- und Verarbeitungsmuster differenzieren zu können, wurde eine Stichprobe von 178 Probanden mit chronischen Schmerzen mit 167 Brustkrebspatientinnen verglichen. (continue reading…)
Erste Ergebnisse des deutschen Mammografie-Screening-Programms und aktuelle Datenlage
Von Brustkrebs-Früherkennung durch qualitätsgesichertes Mammografie-Screening erwarten wir eine relevante Verringerung der Brustkrebs-Sterberate. Nach Einführung des organisierten, bevölkerungsbezogenen Mammografie-Screening-Programms in Deutschland 2005 konnte 2009 der erste Evaluationsbericht vorgelegt werden. Er umfasst die Jahre 2005-2007 und belegt, dass es auch in Deutschland erfolgreich gelungen ist, das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs auf höchstem Qualitätsniveau erfolgreich zu etablieren. Während definierte Evaluationsparameter zur Bestimmung der Effektivität von Screening-Programmen durch randomisierte Studien bestimmbar oder in etablierten Programmen zählbar sind, können andere Screening-Effekte wie Überdiagnosen nur extrapoliert werden. Um teilweise voneinander abweichenden und miteinander konkurrierenden Zahlenmodellen zu entgegnen, wurde ein standardisiertes Modell zu Kennzahlen des Mammografie-Screenings vorgestellt.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract



