Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass Stress in der Kindheit dauerhaft für weitere Stresserfahrungen sensitiviert. Besteht bei Patient/innen mit psychischen Erkrankungen ein Zusammenhang zwischen kindlicher Stressbelastung und Belastung durch Stress im Erwachsenenalter und gilt dieser unabhängig von der Diagnose? (continue reading…)
Tag: Burnout
Stress in der Kindheit sensitiviert für Stress im Erwachsenenalter
Messung chronischer Erschöpfung
Die Fatigue Skala (FS) stellt ein international verbreitetes Instrument zur Diagnostik anhaltender Erschöpfungszustände dar. Ziel zweier Studien war die psychometrische Überprüfung der deutschen FS. (continue reading…)
Measuring fatigue in clinical and community settings
The Chalder Fatigue Scale (CFQ) is a widely used instrument to assess fatigue in both clinical and nonclinical settings. Psychometric properties of the scale and discriminative abilities were examined.
A total of 361 patients with CFS and 1615 individuals in the community were assessed with the CFQ. Principal component analysis (PCA) was used to explore the structure of the scale. Receiver-operating characteristic curve (ROC) was used to investigate the discriminative properties.
Two components, physical and mental fatigue, were identified in the CFS patient group and in the general population samples. Area under the curve for ROC was .91. The fatigue scale effectively discriminates, at high scores, between CFS patients and the general population.
Physical and mental fatigue are clearly separable components of fatigue. The CFQ can discriminate reliably between clinical and nonclinical conditions.
The effects of mindfulness-based stress reduction therapy on mental health of adults with a chronic medical disease: A meta-analysis
The objective of this study was to examine the effectiveness of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on depression, anxiety and psychological distress across populations with different chronic somatic diseases.
A systematic review and meta-analysis were performed to examine the effects of MBSR on depression, anxiety, and psychological distress. The influence of quality of studies on the effects of MBSR was analyzed.
Eight published, randomized controlled outcome studies were included. An overall effect size on depression of 0.26 was found, indicating a small effect of MBSR on depression. The effect size for anxiety was 0.47. However, quality of the studies was found to moderate this effect size. When the studies of lower quality were excluded, an effect size of 0.24 on anxiety was found. A small effect size (0.32) was also found for psychological distress.
It can be concluded that MBSR has small effects on depression, anxiety and psychological distress in people with chronic somatic diseases. Integrating MBSR in behavioral therapy may enhance the efficacy of mindfulness based interventions.
Jeder dritte Schüler leidet unter Stress-Symptomen
Jeder dritte Schüler in Deutschland im Alter zwischen zehn und 21 Jahren leidet regelmäßig unter Stress-Symptomen. Das geht aus einer aktuellen Studie der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag der DAK hervor. Betroffen sind dabei vor allem Mädchen, 40 Prozent der Schülerinnen haben laut Studie mehrmals in der Woche psychosomatische Beschwerden.
Die befragten Schüler nannten als häufigste Beschwerden Einschlafprobleme (22 Prozent), Gereiztheit (21 Prozent) sowie Kopf- und Rückenschmerzen (jeweils 16 Prozent). Über Niedergeschlagenheit klagten 14 Prozent der Befragten. Es folgten Nervosität (11 Prozent), Schwindelgefühle (9 Prozent) und Bauchschmerzen (8 Prozent).
Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Jeder dritte Schüler leidet unter Stress-Symptomen”
Mobbing: Was hilft dagegen? Was schützt davor?
Nach Ansicht der Autorinnen hat Mobbing erfahrungsgemäß immer mit erheblichen Mängeln in der Arbeitsorganisation zu tun. Um Mobbing zu überwinden und zu vermeiden, müssen demnach die Arbeitsbedingungen im Sinne guter Arbeit gestaltet werden. Da psychische Belastungsfaktoren…
Quelle: ergo-online® – Mobbing: Was hilft dagegen? Was schützt davor?

Sozialmedizinische Aspekte von Burnout-Syndromen und psychosoziale Gesundheitsförderung als neuer Ansatz der Prävention
Psychische Belastungen und Beeinträchtigungen in der Arbeitswelt sind mittlerweile ein weitverbreitetes Phänomen. Dabei sind leistungsfähige MitarbeiterInnen gerade im personalintensiven Dienstleistungssektor als Erfolgsfaktor und Qualitätsmerkmal von entscheidender Bedeutung für die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens. Die wachsende sozialmedizinische und gesundheitspolitische Bedeutung von Burnout-Syndromen zeigt sich in dem steigenden Anteil psychischer Störungen bei den Krankenständen. Nach Erörterung begrifflicher und diagnostischer Aspekte von Burnout werden als Indikatoren für Burnout Medikamentenmissbrauch, Arbeitsunfähigkeitszeiten und Frühverrentungen beleuchtet und psychosoziale Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz diskutiert. Ansatzpunkte der psychosozialen Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz als Methoden- und Maßnahmenbündel zur Burnout-Prävention werden vorgestellt.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
Burnout bei schulischen Lehrkräften
Schulische Lehrkräfte gehören derzeit zu den am stärksten vom Burnout-Syndrom betroffenen Berufsgruppen. Zwischen 20 % und 30 % der diensttuenden Lehrerinnen und Lehrer sind von einer signifikanten stressassoziierten Gesundheitsstörung betroffen. Ein hoher Prozentsatz von Lehrkräften ist verbaler Aggressivität und Androhungen körperlicher Gewalt bis hin zu tatsächlicher Gewalt ausgesetzt. Die Kunst der Beziehungsgestaltung mit einer schwieriger gewordenen Schülerklientel gehört zu den besonderen Voraussetzungen des Lehrerberufs, wird in der Ausbildung aber kaum gelehrt und von vielen Lehrern nur wenig beherrscht.
Ist psychischer Stress ein Risikofaktor bei der Entstehung und Entwicklung von Tumoren?
Epidemiologische Studien über den Zusammenhang zwischen psychosozialem Stress (am Arbeitsplatz oder durch tiefe Lebenseinschnitte) und Tumorentstehung und -entwicklung sind in den Ergebnissen noch immer widersprüchlich und mit einer hohen Varianz behaftet. In einer Mehrzahl von Studien erhöht psychosozialer Stress allerdings das Risiko, an bestimmten Tumorarten zu erkranken, beispielweise an dem am häufigsten untersuchten Brustkrebs. Teilschritte auf dem Weg von Stress zu erhöhtem Krebsrisiko bestehen einerseits aus stressinduzierten Suchtverhaltensweisen (Rauchen, Alkoholkonsum, Essstörungen), andererseits aus den Wirkungen von Stresshormonen und deren Einfluss auf das Immunsystem.
Psychosoziale Faktoren der Schmerzchronifizierung bei Patienten in der stationären orthopädischen Rehabilitation von chronisch unspezifischem Rückenschmerz
Es sollte die kriterienbezogene Validität des Mainzer Stadienmodells der Schmerzchronifizierung (MPSS) unter Berücksichtigung der einzelnen Achsenstadien untersucht werden.
Auf allen Achsen des MPSS zeigte sich mit steigendem Achsenstadium eine stärkere Beeinträchtigung in psychologischen und schmerzbezogenen Variablen. (continue reading…)


