J. Wendler
Schmerzen sind nicht nur das Leitsymptom rheumatischer Erkrankungen, sondern auch das Hauptleiden der meisten Patienten mit rheumatischen Erkrankungen. Schmerzmessung hat somit eine große Bedeutung bei der Verlaufkontrolle der Erkrankungen und Beurteilung des Therapieerfolges. Zur Schmerzmessung werden (continue reading…)
Tag: Demenz
Schmerzmessung in der Rheumatologie
Welche Informationen nutzen Hausärzte zur Einschätzung des kognitiven Status älterer nicht dementer Patienten?
Es gibt kein Wissen darüber, welche Informationen Hausärzte explizit nutzen, um die kognitive Leistung ihrer Patienten zu bewerten. Dies könnte jedoch helfen zu verstehen, warum die Erkennung leichter kognitiver Defizite und früher Demenzen in der Hausarztpraxis problematisch ist.
In einem Teilprojekt des Kompetenznetzes Demenzen (AgeCoDe-Studie) bewerteten Düsseldorfer Hausärzte den kognitiven Status ihrer älteren, nicht dementen Patienten. Bei jeder Bewertung sollten sie zudem aus einer Liste auswählen, auf welche Informationen sie ihr Urteil stützen. (continue reading…)
Neuropsychologische Therapie bei Demenzpatienten: Was ist sinnvoll?
Die zunehmende Überalterung der Bevölkerung führt zu exponentiell ansteigenden Inzidenzraten demenzieller Syndrome. Neben der Pharmakotherapie finden zunehmend nichtmedikamentöse Interventionen Beachtung. Zwar wird die Datenlage hierzu für eine Gesamtbeurteilung als unzureichend angesehen, es gibt jedoch viele Hinweise, dass neuropsychologische Therapien zu Verbesserungen kognitiver und nichtkognitiver Symptome bei Patienten mit Demenz und leichter kognitiver Störung führen und möglicherweise einen demenziellen Prozess verlangsamen können. (continue reading…)
Neuropsychologische Untersuchungsverfahren bei gerontopsychiatrischen Patienten – Etablierte Verfahren und neue Entwicklungen
Depression und Demenz sind die beiden häufigsten gerontopsychiatrischen Erkrankungen. Für ihre Diagnostik stehen neben der psychopathologischen und der körperlichen Untersuchung sowie den neurobiologischen Untersuchungsverfahren eine Reihe standardisierter neuropsychologischer Tests zur Verfügung, die eine Beurteilung von verschiedenen kognitiven Funktionen, Symptomen und Störungen ermöglichen. Ihr Vorteil besteht zum einen in dem vergleichsweise geringen Aufwand an Zeit und Ressourcen, zum anderen in ihrer diagnostischen Zuverlässigkeit, da sie auf Validierungs- und Normierungsstudien basieren und in der Regel bei ordnungsgemäßer Durchführung ein hohes Maß an Durchführungs- und Auswertungsobjektivität gewährleisten. (continue reading…)
Psychotherapeutische und psychosoziale Interventionen zur Unterstützung der Krankheits- bewältigung für Menschen mit Demenz im Frühstadium
Degenerative Demenzerkrankungen können bislang nicht kausal behandelt werden. Die folgende Review fasst den aktuellen Stand der nicht-medikamentösen Interventionen für Menschen mit einer leichten Demenz zusammen. Viele empirische Studien und Therapieempfehlungen sind auf der Basis eines Paradigmenwechsels entstanden und bedienen sich Instrumenten und Verfahren der qualitativen Sozialforschung. Innerhalb dieses Perspektivenwechsels steht das Krankheitserleben der Betroffenen im Vordergrund. Die vorgestellten Einzel- und Gruppentherapieansätze beruhen auf der Prämisse, dass Menschen mit Demenz nicht passive Opfer ihrer degenerativen Abbauprozesse sind, sondern ihre Krankheit aktiv zu bewältigen versuchen. Es werden ein Überblick über allgemeine Grundsätze der therapeutischen Arbeit mit Menschen mit Demenz gegeben sowie verschiedene personenzentrierte Interventionen (Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie, kognitive Aktivierung) und Gruppentherapieansätze vorgestellt.



