Alexander Ströhle 1, Kurt Zänker 2, Andreas Hahn 1
1 Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung, Leibniz Universität Hannover
2 Institut für Immunologie und experimentelle Onkologie, Universität Witten/HerdeckeIm Verlauf der Erkrankung entwickeln viele onkologische Patienten eine tumorassoziierte Malnutrition, gekennzeichnet durch eine defizitäre Versorgung an Makro- und Mikronährstoffen. Der defizitäre Ernährungsstatus und das damit in Zusammenhang stehende „cancer cachexia syndrome” ist von klinischer Bedeutung, da hierdurch das Ansprechen auf antineoplastische Verfahren wie die Radio- und die Chemotherapie vermindert, deren Nebenwirkungen verstärkt und die Lebensqualität sowie (continue reading…)
Tag: Empfehlung
Ernährung in der Onkologie – die Bedeutung von Mikronährstoffen
Rolle der körperlichen Aktivität und Inaktivität für die Entstehung und Therapie der juvenilen Adipositas
Der Nutzen von körperlicher Aktivität ist in jedem Alter unbestritten. Mit unterschiedlichen Messmethoden wird aber heute meist eine Reduktion von Bewegung/Zunahme von Inaktivität bei Kindern und Jugendlichen beschrieben. Eine Folge ist die Abnahme der körperlichen/motorischen Leistungsfähigkeit, eine weitere die Steigerung von Übergewicht beziehungsweise der Körperfettmasse. Infolgedessen finden sich assoziierte Komorbiditäten, wie zum Beispiel eine Insulinresistenz bis hin zum Vollbild des metabolischen Syndroms. Daher werden neben (continue reading…)
Behandlungsleitlinie Persönlichkeitsstörungen
Die Behandlungsprinzipien für Persönlichkeitsstörungen, wie sie in der S2-Leitlinie Persönlichkeitsstörungen (DGPPN 2009) beschrieben sind, werden zusammenfassend dargestellt. Bei der Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen sollten neben dem klinischen Gespräch (halb-)strukturierte Interviews und ergänzend zur kategorialen Diagnostik störungsspezifische Selbstbeurteilungsinstrumente zum Einsatz kommen. Es wird empfohlen, die Diagnose, (continue reading…)



