C. Spitzer, S. Hammer, B. Löwe, H. J. Grabe, S. Barnow, M. Rose, K. Wingenfeld, H. J. Freyberger, G. H. Franke
Die Kurzform des Brief Symptom Inventory (BSI-18) ist ein anwendungsökonomisches, reliables und valides Selbstbeurteilungsverfahren, das zunehmende internationale Verbreitung findet. Mit je 6 Items werden die Syndrome Somatisierung, Depressivität und Ängstlichkeit abgebildet. Für die teststatistische Evaluation der deutschen Version wurden Studenten, nicht klinische Probanden und ambulante psychosomatische Patienten untersucht. Alle Skalen zeigten (continue reading…)
Tag: Evaluation
Die Kurzform des Brief Symptom Inventory (BSI -18): erste Befunde zu den psychometrischen Kennwerten der deutschen Version
Die faktorielle Struktur der direkten und der indirekten Veränderungsmessung in der medizinischen Rehabilitation – Analysen auf Itemebene
S. Meyer-Moock, J. Moock, O. Mittag, T. Kohlmann
Studienziel war die Überprüfung der Ergebnisse aus früheren vergleichenden Studien zur direkten und indirekten Veränderungsmessung, nach denen die beiden Methoden nur in geringem Maße übereinstimmen. Analysen der faktoriellen Struktur haben gezeigt, dass Indikatoren der direkten Veränderungsmessung unabhängig von ihrem Inhalt einer ihnen gemeinsamen Dimension zugeordnet waren. In diesem Beitrag soll untersucht werden, ob die bisher überwiegend auf Skalenebene erzielten Ergebnisse auch auf Itemebene gültig sind.
Evaluation einer zweidimensionalen Skala zur Erfassung von Angst-Vermeidungs-Überzeugungen an älteren Patienten mit chronischem Rückenschmerz
S. Quint, M. Raich und J. Luckmann
Angst-Vermeidungs-Überzeugungen (AVÜ) werden in der Literatur auch für ältere Personen als ein wesentlicher Chronifizierungsparameter für unteren chronischen Rückenschmerz (RS) diskutiert. Bislang liegen jedoch im deutschen Sprachraum kaum validierte Messinstrumente zur Erfassung von AVÜ bei dieser Patientengruppe vor. Ziel dieser Studie ist die psychometrische Überprüfung der Katastrophisierungs-Vermeidungsskala-D-65+ (KVS-D-65+) an einer Stichprobe älterer Patienten mit chronischem Kreuzschmerz.
(continue reading…)
Evaluation einer zweidimensionalen Skala zur Erfassung von Angst-Vermeidungs-Überzeugungen an älteren Patienten mit chronischem Rückenschmerz
S. Quint, M. Raich und J. Luckmann
Angst-Vermeidungs-Überzeugungen (AVÜ) werden in der Literatur auch für ältere Personen als ein wesentlicher Chronifizierungsparameter für unteren chronischen Rückenschmerz (RS) diskutiert. Bislang liegen jedoch im deutschen Sprachraum kaum validierte Messinstrumente zur Erfassung von AVÜ bei dieser Patientengruppe vor. Ziel dieser Studie ist die psychometrische Überprüfung der Katastrophisierungs-Vermeidungsskala-D-65+ (KVS-D-65+) an einer Stichprobe älterer Patienten mit chronischem Kreuzschmerz. (continue reading…)
Der Einsatz des Brief Symptom Inventory 18 (BSI-18) bei Psychotherapiepatienten
Gabriele Helga Franke 1, Annegret Ankerhold 2, Matthais Haase 3, Susanne Jäger 4, Christfried Tögel 5, Cornelia Ulrich 2, Jörg Frommer 3
1 Hochschule Magdeburg-Stendal, Rehabilitationspsychologie, Stendal
2 SALUS gGmbH Fachklinikum für Psychiatrie und Neurologie, Klinik für Psychosomatik, Psychotherapie und Suchtmedizin, Uchtspringe
3 Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Magdeburg
4 Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften, Stendal
5 SALUS gGmbH, SALUS Institut für Trendforschung und Therapieevaluation in Mental Health, MagdeburgDas BSI-18, die Kurzversion des Brief Symptom Inventory von Derogatis, umfasst die 3 Sechs-Item-Skalen Somatisierung, Depressivität und Ängstlichkeit und den globalen Kennwert GSI. Bei N=638 stationären Psychotherapiepatienten wurden Reliabilität, faktorielle und differenzielle sowie konvergente Validität geprüft. Die Skalen zeigten gute Reliabilitätskoeffizienten (α=0,79 für Somatisierung, 0,84 für Depressivität, 0,84 für Ängstlichkeit und 0,91 für GSI). (continue reading…)
Primärprävention – Konzepte und Strategien
H. Zeeb, W. Ahrens und I. Pigeot
Die Primärprävention chronischer Erkrankungen leidet nach wie vor unter dem Mangel an evidenzbasierten Programmen. Dies gilt auch für die Adipositas, bei deren Prävention besonders auf Maßnahmen im Kindesalter große Hoffnungen gesetzt werden. Primärprävention grenzt sich gegen andere Formen der Prävention und Gesundheitsförderung dadurch ab, dass sie spezifische Risikofaktoren in den Fokus nimmt. Die Zugrundelegung eines theoretischen Modells gilt als Voraussetzung für die Wirksamkeit eines Präventionsprogramms. In der Ursachenforschung hat (continue reading…)
Bewegungstherapie und Depression
Alexander Heimbeck, Gerd Hölter
Evaluationsstudie zu einer unspezifischen und einer störungsorientierten bewegungstherapeutischen Förderung im klinischen KontextKörperorientierte Konzepte erlangten in den letzten Jahren in der Therapie psychischer Erkrankungen zusehends mehr Bedeutung. Dennoch ist eine weitverbreitete Skepsis in Bezug auf die Wirksamkeit bewegungstherapeutischer Maßnahmen anzutreffen. Die Einwände beziehen sich u. a. auf methodische Mängel oder auf die Diffusität der Interventionen. In der vorliegenden Studie wurde die Wirkung einer unspezifischen versus einer störungsorientierten Bewegungstherapie im klinischen Setting einschließlich einer 6-monatigen Katamnese bei depressiven Patienten (n=103) mit Werten im Becks Depressionsinventar (BDI) >18 überprüft. (continue reading…)
Evaluation eines Feldenkraisprogramms zur Stressreduktion
In der vorliegenden Arbeit wird einStressreduktionsprogramm der Feldenkrais-Methode qualitativ mit Hilfe des “persönlichen Gesprächs” nach einem 4 Tages-Workshop evaluiert. Es konnte eine Stress- und Angst reduzierende Wirkung nachgewiesen werden. Die Teilnehmer erfuhren einen neuen Umgang mit sich selbst, bewerteten bisherige Stressituationen neu und entdeckten neue entlastende Verhaltensmöglichkeiten im Alltag.
DGRW-Update: Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen
Die medizinische Rehabilitation chronisch kranker Kinder und Jugendlicher zeichnet sich durch eine interdisziplinäre Arbeitsweise und bei Kindern durch den Einbezug der Eltern aus. Die Forschung in diesem Bereich führte zu spezifischen Evaluationsansätzen und entsprechenden Messverfahren. Für viele wichtige Indikationen liegen Leitlinien vor; es existieren zu verschiedenen Indikationen Wirksamkeitsnachweise für Therapie- und Schulungsprogramme. Die Nachhaltigkeit der Rehabilitationserfolge (z. B. für die Indikation Asthma) ist durch Multi-Center-Studien belegt.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
DGRW-Update: Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation – Wirkungen, Qualität, Perspektiven
Bewegungstherapeutische Interventionen machen einen Großteil der therapeutischen Leistungen in der Rehabilitation aus. Demgegenüber nahm deren rehabilitationswissenschaftliche Analyse bislang nur einen kleinen Raum ein. In Anlehnung an das Theoriemodell der Rehabilitation und die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) wird hier ein heuristisches Modell zu Zielen und Wirkungen der Bewegungstherapie vorgestellt und eine Zielsystematik abgeleitet. (continue reading…)



