M. Lange 1, F. Petermann 1
1 Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation, Universität Bremen, BremenZur Behandlung des Fibromyalgiesyndroms wird eine multimodale Therapie empfohlen. Dabei hat sich die Kombination aus Maßnahmen zur Steigerung der körperlichen Aktivität und psychosoziale Interventionen bewährt. Die vorliegende Arbeit gibt einen systematischen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Behandlung des Fibromyalgiesyndroms mit Bewegungstrainings und psychosozialen Interventionen.
Tag: Fibromyalgie
Der aktuelle Forschungsstand zur Behandlung des Fibromyalgiesyndroms mit Bewegungstrainings und psychosozialen Interventionen. Eine systematische Literaturanalyse
Gibt es Evidenz in der Balneotherapie rheumatologischer Erkrankungen?
M. Fink 1, B. Kalpakcioglu 2, M. Bernateck 3, Chr. Gutenbrunner 1
1 Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Rehabilitationsmedizin, Hannover
2 Haydarpasa Numune Training and Research Hospital, Physical Therapy and Rehabilitation, Istanbul, Turkey
3 Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Bereich Schmerzmedizin, HannoverBalneotherapeutika als Vertreter klassischer naturheilkundlicher Behandlungsverfahren haben in vielen Ländern eine lange Tradition und werden auch in der Therapie rheumatologischer Erkrankungen eingesetzt. Im Widerspruch zum häufigen Einsatz dieser ortsgebundenen Heilmittel steht eine nur geringe Zahl klinischer Studien zum Nachweis einer spezifischen Wirksamkeit. Studien zur Wirksamkeit balneotherapeutischer Maßnahmen bei Erkrankungen des rheumatologischen Formenkreises sind mit methodischen Schwierigkeiten, beispielsweise bei der Wahl geeigneter Kontrollen, behaftet. (continue reading…)
Mittelfristige Effekte einer multimodalen Behandlung bei Patienten mit Fibromyalgiesyndrom Ergebnisse einer kontrollierten Wirksamkeitsstudie
M. Lange, B. Krohn-Grimberghe und F. Petermann
Das Fibromyalgiesyndrom geht vorwiegend mit einem chronischen Verlauf einher. Trotz guter Effekte einer multimodalen Behandlung zeigen nur umfassende Interventionen einen langfristigen Erfolg. Im Rahmen einer stationären Rehabilitation wurde eine multimodale Schmerztherapie mit kognitiv-behavioralen Techniken in Form einer Patientenschulung durchgeführt. In einer kontrollierten Studie soll der mittelfristige Erfolg dieser Behandlung überprüft werden. (continue reading…)
Einfluss von Depression auf das Fibromyalgiesyndrom – Eine systematische Literaturanalyse
Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) stellt für die Krankheitsbehandlung eine große Herausforderung dar. Dabei scheint v. a. eine komorbide Depression die Symptome und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen negativ zu beeinflussen. Die vorliegende Arbeit gibt einen systematischen Überblick über den Einfluss der Depressivität auf physische und psychische Beeinträchtigungen, die Krankheitsbewältigung und den Behandlungserfolg bei Vorliegen eines FMS. (continue reading…)
Schmerz und Aufmerksamkeit
Das Leitsymptom der Fibromyalgie (FM) ist der chronische, muskuloskelettale Schmerz. Jedoch berichten die meisten Patienten über eine Vielzahl weitere Beschwerden und Symptome. Neben Müdigkeit, schneller Erschöpfbarkeit und Morgensteifigkeit sind Konzentrations- und Gedächtnisstörungen weitere Beschwerden, die erheblich zum Leidensdruck der Patienten beitragen. Dieser im englischen Sprachraum als “fibrofog” bezeichnete Beschwerdekomplex wird zunehmend als eigenständiges Symptom erkannt und hält unter dem Begriff “dyscognition” Einzug in die Fachliteratur. Es gibt bislang nur wenige Studien, die FM-Patienten gezielt auf neuropsychologische Defizite hin untersucht haben. (continue reading…)



