Die Medizinischen Fakultäten der Universitäten Münster und Essen-Duisburg möchten Medizinstudierende stärker auf die Unterschiede in den Krankheitsverläufen bei Männern und Frauen vorbereiten. Studien belegten, dass zum Beispiel ein Herzinfarkt bei Frauen später erkannt werde als bei Männern. Männliche Patienten mit Altersdiabetes erhielten dagegen deutlich seltener eine optimale Behandlung zur Vermeidung von Folgeerkrankungen. (continue reading…)
Tag: Frauen
Gender-Medizin im Ruhrgebiet
Erfassung dysfunktionaler Kognitionen zum Body Checking
Karolin Neubauer, Caroline Bender, Brunna Tuschen-Caffier, Jennifer Svaldi, Jens Blechert
Empirische Befunde zeigen, dass körperbezogenes Kontrollverhalten und die zugrunde liegenden Kognitionen eine zentrale Rolle in der Aufrechterhaltung von Essstörungspsychopathologie spielen.
Eine deutschsprachige Version der Body Checking Cognitions Scale (BCCS) soll teststatistisch überprüft werden. (continue reading…)
WHO-Studie: Jährlich 600.000 Tote durch Passivrauchen
Die Exposition von Nichtrauchern mit Tabakrauch ist weltweit für jeden hundertsten Todesfall verantwortlich. Betroffen sind vor allem Frauen und Kinder, berichten Forscher der Weltgesundheitsorganisation im Lancet (2010; doi: 10.1016/S0140- 6736(10)61388-8).
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Aus diesen Angaben und den bekannten Mortalitätsziffern der Erkrankungen lässt sich die Erkrankungslast (disease burden) berechnen. (continue reading…)
Fertilität und Krebs – Skizzierung des Problemfeldes
Die Thematik Fertilität und Krebs gewinnt aufgrund steigender Überlebensraten junger Krebspatienten an Bedeutung. Entscheidend ist es, mögliche Konsequenzen der Krebserkrankung und der Behandlung in Bezug auf eine zukünftige Elternschaft zu kennen. Einschränkungen der Fertilität bedeuten für Patienten eine zusätzliche psychische Belastung und (continue reading…)
Suizid und suizidales Verhalten bei Frauen mit türkischem Migrationshintergrund
Migration ist ein Risikofaktor für Suizid und suizidales Verhalten, da Menschen mit Migrationshintergrund oft besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Insbesondere junge Frauen weisen häufiger Suizid und suizidales Verhalten auf als gleichaltrige einheimische Frauen. Die Beweggründe für suizidale Krisen bei Frauen mit türkischem Migrationshintergrund wurden nur wenig untersucht, doch erste Studien weisen darauf hin, dass neben psychischen und psychiatrischen insbesondere psychosoziale Faktoren ausschlaggebend sind. (continue reading…)
Screening nach Gewalt gegen Frauen durch den Partner
Häusliche Gewalt und Partnergewalt gegen Frauen ist auch in Deutschland ein schwerwiegendes Problem mit weitreichenden sozialen, ökonomischen und gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen. Der Gesundheitssektor kann bei Intervention und Prävention eine entscheidende Rolle spielen, wenn Gewalt als Ursache für Verletzungen und Beschwerden frühzeitig erkannt wird. Screenings dienen der Identifizierung von Gewaltopfern. Während in anderen Ländern bereits Empfehlungen oder Vereinbarungen zum Screening nach Partnergewalt gegen Frauen in Gesundheitseinrichtungen vorliegen, steht die Diskussion in Deutschland noch am Anfang.



