M. Dobe, T. Hechler, J. Behlert, J. Kosfelder und B. Zernikow
Es wurde prospektiv der Erfolg einer 3-wöchigen stationären Schmerztherapie für 200 Kinder und Jugendliche mit schwer beeinträchtigenden chronischen Schmerzen in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht 3, 6 und 12 Monate nach Beendigung einer stationären Schmerztherapie untersucht.
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Tag: Jugendliche
Schmerztherapie bei chronisch schmerzkranken, schwer beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen – Langzeiterfolge einer 3-wöchigen stationären Schmerztherapie
Psychische Komorbidität bei chronisch somatischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter
M. Erhart, A. Weimann, M. Bullinger, M. Schulte-Markwort und U. Ravens-Sieberer
Der vorliegende Beitrag untersucht emotionale und Verhaltensprobleme bei Kindern und Jugendlichen mit chronisch somatischen Erkrankungen. Im bundesweiten repräsentativen Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) wurden bei 11.529 7- bis 17-Jährigen chronisch somatische Erkrankungen erfragt und extremes Übergewicht gemessen. Ein spezieller Versorgungsbedarf (CSHCN), emotionale und Verhaltensprobleme (SDQ) sowie personale, soziale und familiäre Ressourcen wurden erfragt. (continue reading…)
Körperliche und psychosoziale Belastung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer Krebserkrankung
Natalie Ladehoff 1, Uwe Koch 1, Anja Mehnert 1
1 Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfZielsetzung dieser Literaturanalyse ist die Erfassung des gegenwärtigen empirischen Erkenntnisstands zu den körperlichen und psychosozialen Belastungen bei Jugendlichen mit einer Krebserkrankung. Spezifische Fragestellungen beinhalten die Untersuchung der Art und der Auftretenshäufigkeit spezifischer Belastungen im körperlichen, psychischen und sozialen Bereich unter Berücksichtigung der krankheits- und behandlungsbezogenen Faktoren. Ziel ist es, den psychologischen und pädagogischen Unterstützungsbedarf sowie relevante Forschungsfragestellungen abzuleiten. (continue reading…)
Schizophrene Psychosen des Kindes- und Jugendalters
Franz Resch, Eginhard Koch, Frauke Schultze-Lutter, Benno Graf Schimmelmann
Kernaussagen
- Früh beginnende Psychosen, die vor dem 18. Lebensjahr beginnen, weisen eine Reihe von ungünstigen Entwicklungskriterien auf. Unter anderem wird die Dauer der unbehandelten Psychose (DUP) – also der Zeitraum vom ersten Auftreten der produktiven Symptome bis zum Beginn einer psychiatrischen Behandlung – gegenüber dem Erwachsenenalter verlängert gefunden.
- Die Diagnose der frühen Schizophrenien wird in erster Linie aufgrund der psychopathologischen Symptomatik gestellt. Genetische, somatische und psychosoziale Faktoren werden (continue reading…)
Leitlinien und Evidenz – Neue Entwicklungen im somatischen medizinischen Kinderschutz
B. Herrmann and A.-K. Eydam
Medizinischer Kinderschutz beschreibt verschiedene Arten der Einbeziehung von Ärzten in den Umgang mit Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die historischen und aktuellen Entwicklungen des medizinischen Kinderschutzes. (continue reading…)
Psychisch kranke jugendliche und erwachsene Mütter im Vergleich
S. Kluth, K. Stern, J. Trebes and H.-J. Freyberger
In der vorliegenden Studie wurden die Daten von insgesamt 104 psychisch belasteten Müttern aus Mecklenburg-Vorpommern mit Kindern im Alter von 0 Monaten bis drei Jahren berücksichtigt. Mithilfe von Fremd- und Selbstratings wurden die psychologische Symptomatik, soziale Unterstützung, elterliche Belastung und das Verhalten der Kinder erfasst. Mittelwertvergleiche wurden bei der Auswertung genutzt, um jugendliche mit erwachsenen Müttern zu vergleichen. (continue reading…)
Changes in Sleep as a Function of Adolescent Development
Ian M. Colrain and Fiona C. Baker
Adolescence is marked by dramatic changes in sleep. Older adolescents go to bed later, have an increased preference for evening activities, and sleep less than younger adolescents. This behavior change is driven by external factors, notably increased pressures from academic, social, and extracurricular activities and by biological circadian factors. There are also substantial changes in sleep architecture across adolescence, with dramatic declines in (continue reading…)
Welche Stärken und Schwächen sehen Mütter mit einer gynäkologischen Krebserkrankung und gesunde Väter bei ihren Kindern?
Nina Heinrichs, Tanja Zimmermann, Peter Herschbach
Psychische Erkrankungen bei Eltern werden als Risikofaktor für die psychische Entwicklung von Kindern angesehen. Ob und in welchem Ausmaß dies auch für ernsthafte körperliche Erkrankungen der Eltern gilt, ist bisher seltener untersucht worden. Diese Pilotstudie berichtet über die psychischen Auffälligkeiten von Kindern bei Frauen mit Brust- oder gynäkologischem Krebs. (continue reading…)
Prävention sozialer Angststörungen im Kindes- und Jugendalter: Notwendig oder überflüssig?
Sigrid Kühl, Caroline Bender, Hanna Kley, Martina Krämer, Brunna Tuschen-Caffier
In dem vorliegenden Überblicksbeitrag wird zunächst anhand der Symptomatik und des Verlaufs sozialer Ängste und sozialer Phobien vom Kindes- und Jugendalter bis hin zum Erwachsenenalter deutlich gemacht, dass es notwendig ist, wirksame Präventionsprogramme zu entwickeln, um soziale Ängste von Kindern und Jugendlichen bereits frühzeitig zu reduzieren bzw. einer Chronifizierung und Verschlimmerung entgegenzuwirken. Darauf aufbauend wird der Stand der Forschung zur Prävention sozialer Ängste bzw. sozialer Phobien im Kindes- und Jugendalter vorgestellt und bewertet.
Quelle: Prävention sozialer Angststörungen im Kindes- und Jugendalter: Notwendig oder überflüssig?
Systematische Literaturanalyse zur rehabilitativen Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Asthma bronchiale
In der umfassenden Literaturrecherche wurden in den relevanten Datenbanken Leitlinien, Metaanalysen und Reviews wie auch Primärstudien zum Thema Asthmatherapie bei Kindern und Jugendlichen gesammelt, analysiert und bewertet. Soweit möglich, wurde die Auswahl der Primärstudien auf kontrollierte randomisierte Interventionsstudien beschränkt. Es wurden diejenigen Verfahren identifiziert, deren Wirksamkeit in der Behandlung von Asthma bronchiale empirisch nachgewiesen ist, die also „evidenzbasiert” sind (ärztliche Leistungen im engeren Sinn wie Diagnostik und medikamentöse Therapien ausgeschlossen). In der Literatursuche konnten 152 methodisch hochwertige Studien zu Behandlung von Asthmaerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen selektiert werden. Für die Therapieformen Patientenschulung, Elternschulung, (continue reading…)



