Ziel der vorliegenden Arbeit war es, Beziehungen zwischen dem Sozialstatus, Migrationshintergrund, Lebensstil, den Lebenswelten und Übergewicht von Kindern zu untersuchen. Bei Sechs- bis 14-Jährigen, die im Rahmen der Kieler Adipositas-Präventionsstudie (KOPS) untersucht wurden, gibt es eine (continue reading…)
Tag: Jugendliche
Soziale Ungleichheit, Migrationshintergrund, Lebenswelten und Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen
Rolle der körperlichen Aktivität und Inaktivität für die Entstehung und Therapie der juvenilen Adipositas
Der Nutzen von körperlicher Aktivität ist in jedem Alter unbestritten. Mit unterschiedlichen Messmethoden wird aber heute meist eine Reduktion von Bewegung/Zunahme von Inaktivität bei Kindern und Jugendlichen beschrieben. Eine Folge ist die Abnahme der körperlichen/motorischen Leistungsfähigkeit, eine weitere die Steigerung von Übergewicht beziehungsweise der Körperfettmasse. Infolgedessen finden sich assoziierte Komorbiditäten, wie zum Beispiel eine Insulinresistenz bis hin zum Vollbild des metabolischen Syndroms. Daher werden neben (continue reading…)
Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren auch in Deutschland auf besorgniserregende Weise angestiegen. Dabei gibt es unterschiedliche Methoden und Datenquellen, um das Ausmaß dieses Public-Health-Problems abzuschätzen. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die für Deutschland relevanten Referenzsysteme für den aus Körpergröße und Körpergewicht bestimmten Body-Mass-Index (BMI) und über die vorliegenden Datenquellen: die Schuleingangsuntersuchungen, die HBSC-Studie der WHO und den Kinder- und Jugendgesundheitssurvey KiGGS. Aktuelle Häufigkeitsschätzungen basieren auf (continue reading…)
Bewältigung alltäglicher Stresssituationen von Kindern und Jugendlichen
Dieser Artikel liefert einen Überblick über Befunde zu situativen und personalen Einflussfaktoren auf die Bewältigung alltäglicher Anforderungen von klinisch unauffälligen Kindern und Jugendlichen. Hierzu wurden insgesamt 28 Studien aufgenommen. Mit dem Ziel einer ersten Bestandsaufnahme wird die Frage beantwortet, welchen Einfluss die Faktoren Belastungssituation, Alter und Geschlecht auf das Bewältigungsverhalten der Kinder und Jungendlichen zeigen. Ausgehend vom dargestellten Forschungsstand werden Empfehlungen für zukünftige Studien abgeleitet und Perspektiven für die Gesundheitspsychologie aufgezeigt.
Einflüsse der medizinischen stationären Rehabilitation auf den Selbstwert und die Selbstwirksamkeit von chronisch kranken Jugendlichen
Hintergrund: Die Studie beschäftigt sich mit der Entwicklung des Selbstwertes und der Selbstwirksamkeit bei körperlich chronisch kranken Jugendlichen infolge ihrer vier- bis sechswöchigen stationären Reha-Maßnahme. Ein Einfluss von komorbiden psychischen Auffälligkeiten auf diese Entwicklung sowie diagnose- und geschlechtsspezifische Unterschiede werden analysiert.
Methode: 243 körperlich chronisch kranke Jugendliche wurden zu Beginn ihrer medizinischen stationären Reha-Maßnahme befragt. (continue reading…)
DGRW-Update: Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen
Die medizinische Rehabilitation chronisch kranker Kinder und Jugendlicher zeichnet sich durch eine interdisziplinäre Arbeitsweise und bei Kindern durch den Einbezug der Eltern aus. Die Forschung in diesem Bereich führte zu spezifischen Evaluationsansätzen und entsprechenden Messverfahren. Für viele wichtige Indikationen liegen Leitlinien vor; es existieren zu verschiedenen Indikationen Wirksamkeitsnachweise für Therapie- und Schulungsprogramme. Die Nachhaltigkeit der Rehabilitationserfolge (z. B. für die Indikation Asthma) ist durch Multi-Center-Studien belegt.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract


