Tag: Kinder-Jugendliche

Schizophrene Psychosen des Kindes- und Jugendalters

Franz  Resch, Eginhard  Koch, Frauke  Schultze-Lutter, Benno  Graf Schimmelmann

Kernaussagen

  • Früh beginnende Psychosen, die vor dem 18. Lebensjahr beginnen, weisen eine Reihe von ungünstigen Entwicklungskriterien auf. Unter anderem wird die Dauer der unbehandelten (DUP) – also der Zeitraum vom ersten Auftreten der produktiven Symptome bis zum Beginn einer psychiatrischen – gegenüber dem Erwachsenenalter verlängert gefunden.
  • Die Diagnose der frühen Schizophrenien wird in erster Linie aufgrund der psychopathologischen Symptomatik gestellt. Genetische, somatische und psychosoziale Faktoren werden (continue reading…)

Changes in Sleep as a Function of Adolescent Development

Ian M. Colrain and Fiona C. Baker

Adolescence is marked by dramatic changes in sleep. Older adolescents go to bed later, have an increased preference for evening activities, and sleep less than younger adolescents. This behavior change is driven by external factors, notably increased pressures from academic, social, and extracurricular activities and by biological circadian factors. There are also substantial changes in sleep architecture across adolescence, with dramatic declines in (continue reading…)


DGRW-Update: Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen

Die medizinische chronisch kranker Kinder und Jugendlicher zeichnet sich durch eine interdisziplinäre Arbeitsweise und bei Kindern durch den Einbezug der Eltern aus. Die Forschung in diesem Bereich führte zu spezifischen Evaluationsansätzen und entsprechenden Messverfahren. Für viele wichtige Indikationen liegen vor; es existieren zu verschiedenen Indikationen Wirksamkeitsnachweise für Therapie- und Schulungsprogramme. Die Nachhaltigkeit der Rehabilitationserfolge (z. B. für die Indikation Asthma) ist durch Multi-Center-Studien belegt.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract


Rezension: Psychische Entwicklung bei chronischer Krankheit im Kindes- und Jugendalter.

Mit den Fortschritten der Medizin und mit der Veränderung zivilisatorischer Einflüsse nehmen chronische körperliche Erkrankungen deutlich zu. Sie sind deshalb besonders bedeutsam, weil chronisches Kranksein eine lange, oft lebenslange und Betreuung erfordert, weil betroffene Kinder geringere Entwicklungschancen haben als gesunde und weil häufig ihre , nicht selten auch die ihrer Familien, deutlich beeinträchtigt ist.

Der erste Teil des Buchs, „Theoretische Grundlagen“, beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder ihre chronische erleben und welche Bewältigungsanforderungen diese Erkrankungen stellen. Dies wird in den Kontext einer entwicklungspsychologischen Betrachtung gestellt, denn

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Archiv “Chronische Krankheit: Ohne Einschränkung empfehlenswert” (10.06.2010)


Schmerzempfindung bei Jugendlichen mit chronischen funktionellen Schmerzen

Die ist ein zentraler Aspekt der Multidimensionalität chronischer . Bis dato gibt es kein validiertes Instrument zur Erfassung der Schmerzempfindung für im deutschsprachigen Raum. Ziel dieser Studie ist es, die bei Erwachsenen etablierte von Geissner () für Jugendliche mit chronischen Schmerzen zu überprüfen und zu adaptieren, um (continue reading…)


Zur klinischen Aussagekraft des Screenings psychischer Störungen für Jugendliche (SPS-J)

Die deutschsprachige Version des Reynolds Adolescent Adjustment Screening Inventory (RAASI) von Reynolds (2001), das Screening psychischer Störungen im (SPS-J), hat sich in ersten Studien als reliabel und valide erwiesen. In zwei Studien mit Jugendlichen der 6. bis 9. Klasse wurden erneut die Reliabilität und Validität ermittelt: (continue reading…)

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Lernprogramm für Kinder verbessert Kontrolle von Emotionen

Das Universitätsklinikum Ulm hat zusammen mit der Wehrfritz GmbH ein Spiel- und Lernprogramm entwickelt, um die Selbstregulationsfähigkeit von Kindern zu fördern. “Fex” (Förderung exekutiver Funktionen) fördert erfolgreiches Lernen bei Kindern und verbessert den kontrollierten Umgang mit .

“Pädagogische Fachkräfte in Kindergärten und Grundschulen nehmen immer häufiger Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern wahr: Vielen Kindern fällt es schwer, sich unter Kontrolle zu haben”, erläutert Sabine Kubesch, von der Universität Ulm. Sie schafften es nicht, sich in eine Gruppe einzuordnen und reagierten oft unbeherrscht oder unangemessen.

Diesen Kindern soll das Programm helfen, ihre exekutiven Funktionen zu trainieren. “Unter diesen so genannten exekutiven Funktionen fassen wir die kognitive Kontrolle von Verhalten und Aufmerksamkeit, die Selbstregulationsfähigkeit, das Arbeitsgedächtnis und die kognitive Flexibilität”, verdeutlicht Kubesch.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Lernprogramm für Kinder verbessert Kontrolle von Emotionen”

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Was wirkt in der Kognitiven Verhaltenstherapie der Panikstörung mit Agoraphobie?

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hat sich in empirischen Studien als wirksame Behandlungsform von Panikstörungen mit Agoraphobie erwiesen. Zu den zentralen Behandlungskomponenten gehören a) Psychoedukation über Angst und Panik, b) kognitive Interventionen, um die Tendenz zu Missinterpretationen körperlicher Wahrnehmungen zu vermindern, c) interozeptive und in vivo Exposition sowie d) Bewältigungskompetenzen zur Beeinflussung von körperlichen Symptomen, wie beispielsweise Entspannungs- und Atemtechniken. Empirische Befunde zur Effektivität dieser Interventionen werden vorgestellt und abschließend hinsichtlich ihrer Bedeutung im Rahmen einer evidenzbasierten Therapie der Panikstörung mit und ohne Agoraphobie in der Praxis diskutiert.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag


Risikofaktor Krankheitsverarbeitung

In dieser Arbeit werden Zusammenhänge zwischen dem elterlichen Krankheitsverarbeitungsstil und der gesundheitsbezogenen von Kindern psychisch kranker Eltern betrachtet. Die elterliche Krankheitsbewältigung wurde mit dem Freiburger zur Krankheitsverarbeitung (FKV), die Lebensqualität der Kinder mit der Elternversion des KINDL-R an 61 Kindern erhoben. Die Lebensqualität der Kinder war aus Sicht der Eltern im Gesamturteil und in den Dimensionen «Psychisches Wohlbefinden», «Freunde» und «Familie» signifikant (continue reading…)


RTL: Show-Experimente mit Babys

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert strengere
Mediengesetze, die Säuglinge vor TV-Experimenten schützen.
Anlass für diese Forderung ist eine neue RTL-Serie ab Juni, in
denen Teenager ihre elterlichen Fähigkeiten an fremden
Säuglingen testen. Der Kölner TV-Sender erweckt dabei den
Eindruck, als könne man ein sieben Monate altes Baby einige Tage
von seinen Eltern trennen, ohne dessen Gesundheit zu gefährden.

Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer – RTL: Show-Experimente mit Babys


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