Volker Köllner, Franziska Einsle, Heinz Rüddel
Die körperlichen Symptome von Panikanfällen sind denen, die bei Herzinfarkt, Angina-pectoris-Anfall oder Herzrhythmusstörungen auftreten, teilweise sehr ähnlich. Dies begünstigt Fehlattributionen bei Herzgesunden und erschwert die Behandlung bei Patienten, die an einer Herzerkrankung mit komorbider Angststörung leiden. Eine solche Komorbidität muss im Therapieplan berücksichtigt werden. Viele Therapeuten stehen dabei vor den Fragen, wie (continue reading…)
Tag: Komorbidität
Angst, Herzkrankheit und Verhaltenstherapie
Psychische Komorbidität – Befunde zur Diagnostik und Hinweise auf Möglichkeiten der Weiterversorgung in der medizinischen Rehabilitation
M. Morfeld und A. Friedrichs
Psychosoziale Komorbidität bei somatischen Erkrankungen stellt aus epidemiologischer und aus Perspektive der Versorgung ein bedeutsames Problem dar. Aus ätiologischer Sicht werden verschiedene Ebenen der Entstehung beziehungsweise Herangehensweise diskutiert. Im vorliegenden Beitrag wird exemplarisch eine Übersicht über die Prävalenz psychischer Komorbidität bei muskuloskelettalen Erkrankungen mit dem Schwerpunkt chronischer Rückenschmerz in der somatischen medizinischen Rehabilitation gegeben. (continue reading…)
Psychische Komorbidität bei chronisch somatischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter
M. Erhart, A. Weimann, M. Bullinger, M. Schulte-Markwort und U. Ravens-Sieberer
Der vorliegende Beitrag untersucht emotionale und Verhaltensprobleme bei Kindern und Jugendlichen mit chronisch somatischen Erkrankungen. Im bundesweiten repräsentativen Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) wurden bei 11.529 7- bis 17-Jährigen chronisch somatische Erkrankungen erfragt und extremes Übergewicht gemessen. Ein spezieller Versorgungsbedarf (CSHCN), emotionale und Verhaltensprobleme (SDQ) sowie personale, soziale und familiäre Ressourcen wurden erfragt. (continue reading…)
Gesundheitsökonomische Aspekte psychischer Komorbidität bei somatischen Krankheiten
T. Lehnert, A. Konnopka, S. Riedel-Heller und H.-H. König
Psychische Komorbidität bei somatischen Erkrankungen ist oftmals mit schlechteren klinischen und psychosozialen Outcomes, Beeinträchtigungen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und erhöhter Leistungsinanspruchnahme assoziiert. Der vorliegende Beitrag widmet sich gesundheitsökonomischen Aspekten psychischer Komorbidität bei somatischen Krankheiten. Neben grundlegenden (continue reading…)
Möglichkeiten und Limitationen psychopharmakologischer Interventionen bei psychischer Komorbidität
G. Laux
Chronische körperliche Krankheiten sind vor allem mit Depressionen und Angststörungen assoziiert. Die Behandlung mit Antidepressiva und Stimmungsstabilisierern erfordert entsprechende Grundkenntnisse vor allem bezüglich Toxizität, Interaktionen und unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Indikationsrelevant sind unter anderem der Schweregrad der psychischen Störung, die Verfügbarkeit und Durchführbarkeit psychotherapeutischer Interventionen. Grundsätzlich ist vor dem Einsatz von Psychopharmaka die Optimierung der internistisch-neurologischen Medikation anzustreben, unverzichtbar eine psychotherapeutische Basisbeziehung. Die Studienlage (continue reading…)
Psychische Komorbidität bei Menschen mit chronischen Erkrankungen im höheren Lebensalter unter besonderer Berücksichtigung von Krebserkrankungen
A. Mehnert, J. Volkert, O. Wlodarczyk und S. Andreas
Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahren national und international deutlich angestiegen und wird auch zukünftig weiter steigen. Ein höheres Lebensalter ist meist mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, chronischen Erkrankungen, zunehmender Multimorbidität, aber auch mit psychosozialen Belastungen, wie zum Beispiel Einsamkeit, Einschränkungen in der sozialen Teilhabe oder mit Behinderungen im Alltag, verbunden. Vor diesem Hintergrund gewinnen Studien zur psychischen Gesundheit sowie zu psychischen Belastungen und Störungen älterer Menschen zunehmend an Bedeutung. (continue reading…)
Psychische Komorbidität – Eine Herausforderung in der Akutversorgung
M. Rose, I. Wahl, J. Crusius und B. Löwe
Ein großer Anteil der körperlich Kranken, die in Akutkrankenhäusern behandelt werden, leidet unter psychischen Begleiterkrankungen. Man geht davon aus, dass bis zu 30% eine klinisch relevante psychische Störung haben. Im Vordergrund stehen hier vor allem depressive Erkrankungen, Angststörungen, somatoforme Störungen und Suchterkrankungen. Psychische Komorbidität stellt dabei nicht nur (continue reading…)
Epidemiologie psychisch komorbider Störungen bei chronisch körperlichen Erkrankungen
M.E. Beutel und H. Schulz
Anhand einer Literaturübersicht wird ein Überblick gegeben zur Erfassung psychischer Komorbidität in epidemiologischen Studien, zu den Prävalenzraten psychischer Komorbidität und zum Einfluss psychischer Erkrankungen auf das Entstehen und den Verlauf chronischer Erkrankungen am Beispiel koronarer Herzerkrankungen. Psychische Komorbidität geht mit verminderter Lebensqualität, schlechterem Krankheitsverlauf und erhöhter Mortalität einher, wie zahlreiche Studien an Patienten mit koronaren Herzerkrankungen und anderen chronischen Erkrankungen zeigen. Trotz valider Screeningverfahren, (continue reading…)
Psychische Komorbidität bei Krebserkrankungen
J. Weis und A. Boehncke
Tumorerkrankungen zählen in den westlichen Industrienationen zu den häufigsten körperlichen Erkrankungen und weisen steigende Inzidenzzahlen auf. Wenngleich ihre medizinische Behandlung über die vergangenen Jahrzehnte deutlich verbessert und dadurch die Überlebenszeiten verlängert werden konnten, ist die Erkrankung für die Betroffenen mit zahlreichen psychosozialen Problemlagen, schweren Leiden und Todesbedrohung verbunden. Die psychosozialen Belastungen infolge einer Tumorerkrankung lassen sich je nach Schweregrad und Dauer auf einem Kontinuum zwischen normalen Belastungsreaktionen und psychischer Komorbidität im Sinne einer ICD-Klassifikation beschreiben. Bei den psychischen Folgestörungen (continue reading…)
Somatopsychische Komorbidität – Definition und Verständnis
H. Baumeister, S. Kury und J. Bengel
Patienten mit einer langen und umfangreichen Krankheitsgeschichte und mehreren Erkrankungen sind zunehmend die Regel in der Patientenversorgung. Zur Beschreibung dieser Patientenpopulation hat sich der Begriff „Komorbidität“ etabliert. Im vorliegenden Beitrag erfolgt eine Definition und Beschreibung des Konstruktes „Komorbidität“. Hierbei wird insbesondere auf Besonderheiten der somatopsychischen Komorbidität eingegangen, die vorliegt, wenn Patienten somatische Erkrankungen und psychische Störungen aufweisen. Die Beschreibung (continue reading…)



