Tag: Leitlinien

Essener Leitlinien zur interkulturellen Psychotherapie Interkulturalität in psychotherapeutischer Praxis, Aus- und Fortbildung, Forschung und in der Öffnung von Institutionen

Yesim  Erim, Mehmet  Toker, Sanem  Aygün, Zeki  Özdemir, Meral  Renz, Ali  Kemal  Gün

Diese befassen sich mit der Begegnung von Patienten und Psychotherapeuten aus unterschiedlichen Kulturen. Sie zielen darauf ab, Psychotherapeuten mit der Notwendigkeit einer sensiblen Wahrnehmung der und Diversität in allen Formen psychotherapeutischer Praxis, Weiterbildung, Lehre und Forschung vertraut zu machen. Grundlegende Informationen (continue reading…)


Diagnostik in der Psychoonkologie

Psychosoziale Belastungen und psychische Störungen bei Krebspatienten werden vom onkologischen Behandlungsteam häufig nicht oder nicht in ausreichendem Maße erkannt, sodass ein Teil der Patienten wie auch Angehörige keine Unterstützungsangebote erhalten, obwohl sie davon profitieren könnten. Aus diesem Grund wird die Bedeutung einer psychosozialen in Form eines kontinuierlichen Screenings im Rahmen der onkologischen Behandlung in nationalen wie internationalen nachdrücklich empfohlen. Gegenwärtig liegt eine Reihe von validen Kurz-Screeningverfahren vor, die (continue reading…)


DGRW-Update: Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen

Die medizinische chronisch kranker Kinder und Jugendlicher zeichnet sich durch eine interdisziplinäre Arbeitsweise und bei Kindern durch den Einbezug der Eltern aus. Die Forschung in diesem Bereich führte zu spezifischen Evaluationsansätzen und entsprechenden Messverfahren. Für viele wichtige Indikationen liegen vor; es existieren zu verschiedenen Indikationen Wirksamkeitsnachweise für Therapie- und Schulungsprogramme. Die Nachhaltigkeit der Rehabilitationserfolge (z. B. für die Indikation Asthma) ist durch Multi-Center-Studien belegt.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract


Strukturen psychoonkologischer Versorgung

Aufgrund zunehmender Fortschritte in den onkologischen Behandlungsmöglichkeiten gewinnt auch die Frage der psychoonkologischen an Bedeutung. Dem relativ jungen Entwicklungsstand dieses Fachs entsprechend existieren allerdings noch keine allgemein anerkannten und verbindlichen Standards für die psychologische / psychotherapeutische Behandlung onkologischer Patienten. für spezifische Indikationen und / oder spezielle Settings werden erst nach und nach entwickelt. In den Bereichen der onkologischen Akutmedizin sowie der Nachbehandlung / ist die psychoonkologische Betreuung mittlerweile gut etabliert und häufig in die jeweiligen medizinischen eingebunden. Es fehlt jedoch eine Vernetzung der psychoonkologischen Versorgungsangebote. Angesichts der neuen Rahmenbedingungen im Gesundheitsbereich muss die weitergehende Konzepte einer integrierten Versorgung erarbeiten. Im Interesse der Patienten darf eine solche Konzeptentwicklung jedoch nicht nur unter ökonomischen Aspekten vorangetrieben werden.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract


Reha-Therapiestandards der DRV-Bund sind veröffentlicht

Die -Bund hat die neuen Reha-Therapiestandards (vormals Prozess-) online gestellt.

Die Reha-Therapiestandards sind über folgenden Pfad zu finden:
www.deutsche-rentenversicherung-bund.de > Angebote für spezielle Zielgruppen > Sozialmedizin und Forschung > Reha-Qualitätssicherung > Reha-Therapiestandards.

Oder über diesen Direktlink: Reha-Therapiestandards


Aus “Prozessleitlinien” werden “Reha-Therapiestandards”

Die Rentenversicherung entwickelt in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten für die medizinische . Sie kann anhand der Klassifikation therapeutischer Leistungen empirisch überprüfen, ob eine leitliniengerechte Behandlung stattgefunden hat. Den Reha-Einrichtungen werden die Auswertungen zur leitliniengerechten regelmäßig zur Verfügung gestellt.

Die Reha-Leitlinien der Rentenversicherung werden derzeit überarbeitet. Mit dieser Überarbeitung verlieren die früheren Versionen ihre Gültigkeit, daher haben wir davon abgesehen, diese im Internet zur Verfügung zu stellen.

Vorläufige, d.h. überarbeitete (continue reading…)

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Leitlinie für die Rehabilitation von Patientinnen mit Brustkrebs aus der Perspektive der Einrichtungen – Ergebnisse einer Anwenderbefragung zur Akzeptanz und Praktikabilität der Pilotversion

Die Pilotphase zur Einführung der Reha- für Patientinnen mit Brustkrebs der Deutschen Rentenversicherung wurde mit einer Anwenderbefragung begleitet, die den onkologischen Rehabilitationseinrichtungen Gelegenheit gab, die neue zu kommentieren und Änderungen anzuregen.

Methodik: In der zweiten Hälfte des Jahres 2007 wurden insgesamt 57 onkologische Rehabilitationseinrichtungen angeschrieben, die pro Jahr mehr als 50 Patientinnen der Deutschen Rentenversicherung Bund mit der Diagnose Brustkrebs (ICD-10: C50) behandelten.
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Überarbeitung der Reha-Leitlinien – Konsultationsfassungen sind verfügbar

Die Ergebnisse der Expertenworkshops zur Überarbeitung der Prozessleitlinien der Deutschen Rentenversicherung Bund sind nun auf der Seite der verfügbar. Innerhalb der nächsten 6 Wochen *Update* Bis zum 20.03.2009 können sich Fachkreise zu dieser Ausarbeitung äußern und noch weitere Anpassungen initiieren bzw. Änderungen vorschlagen.
Folgende Konsultationsfassungen sind verfügbar:

  • für die bei Alkoholabhängigkeit
  • Leitlinie für die Rehabilitation bei Brustkrebs
  • Leitlinie für die Rehabilitation bei Diabetes mellitus Typ 2
  • Leitlinie für die Rehabilitation bei koronarer Herzkrankheit
  • Leitlinie für die Rehabilitation bei chronischen Rückenschmerzen
  • Leitlinie für die Rehabilitation nach Schlaganfall

Quelle: Deutsche Rentenversicherung – Rehabilitations-

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Reha-Leitlinien: Überarbeitung und Angleichung

Im Oktober und November 2008 haben Workshops zur Überarbeitung und Angleichung der Porzessleitlinien der Deutschen Rentenversicherung Bund stattgefunden, an denen auch Mitglieder der AK-Leitung teilgenommen haben.

U.a. sollten die Unterschiede in den der verschiedenen Indikationen, die nicht fachlich durch die Indikation begründet waren, abgebaut und die Therapiemodule dadurch einheitlicher gestaltet werden.
Gleichzeitig wurden auch die Erfahrungen aus der Pilotphase der Leitlinien einbezogen und es wurde versucht, die aufgezeigten Probleme zu entschärfen.

Sobald die Ergebnisse veröffentlicht sind, werden wir darüber berichten.

Bis dahin ein Zitat der Bund:

Leitlinien stellen grundsätzlich keine “Kochbuchmedizin” im Sinne einer schematischen Behandlung ohne kritisches Hinterfragen dar, sondern geben dem therapeutischen Team Entscheidungshilfen für die Ausgestaltung von Therapien für definierte Rehabilitandengruppen an die Hand. Es besteht prinzipiell kein Zwang, Leitlinien anzuwenden. Es kann sogar medizinisch notwendig sein, von den Vorgaben in der abzuweichen. Verfahren, deren Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt ist, werden von der Rehabilitationsleitlinie nicht unterstützt. Es bleibt aber grundsätzlich im Ermessen der Rehabilitationseinrichtungen, über die Leitlinienanforderungen hinausgehende, gegebenenfalls auch nicht-evidenzbasierte Therapien anzubieten.
Quelle: Leitlinie für die bei chronischen Rückenschmerzen – 12. Ausblick

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