In der Rehabilitation onkologischer Patienten spielen additive, supportive und palliative Therapiestrategien – bedingt durch die ständigen Weiterentwicklungen der onkologischen Standardtherapien – eine zunehmende Rolle. Unter diesen Therapien, deren Hauptintention zumeist eine Verbesserung der Lebensqualität ist, wird u. a. auch das Medium Musik eingesetzt.
Ziel dieses Artikels ist die Beschreibung der therapeutischen Ansätze und Möglichkeiten des Einsatzes von Musik in der Rehabilitation onkologischer Patienten. Therapeutische Ansätze sind aktive und passive (rezeptive) Methoden, Musik darzubieten.
Tag: Onkologie
Musik in der Rehabilitation von Patienten mit onkologischen Erkrankungen
Erste Ergebnisse des deutschen Mammografie-Screening-Programms und aktuelle Datenlage
Von Brustkrebs-Früherkennung durch qualitätsgesichertes Mammografie-Screening erwarten wir eine relevante Verringerung der Brustkrebs-Sterberate. Nach Einführung des organisierten, bevölkerungsbezogenen Mammografie-Screening-Programms in Deutschland 2005 konnte 2009 der erste Evaluationsbericht vorgelegt werden. Er umfasst die Jahre 2005-2007 und belegt, dass es auch in Deutschland erfolgreich gelungen ist, das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs auf höchstem Qualitätsniveau erfolgreich zu etablieren. Während definierte Evaluationsparameter zur Bestimmung der Effektivität von Screening-Programmen durch randomisierte Studien bestimmbar oder in etablierten Programmen zählbar sind, können andere Screening-Effekte wie Überdiagnosen nur extrapoliert werden. Um teilweise voneinander abweichenden und miteinander konkurrierenden Zahlenmodellen zu entgegnen, wurde ein standardisiertes Modell zu Kennzahlen des Mammografie-Screenings vorgestellt.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
Psychoonkologie als Psychotherapie körperlich Kranker
Auf dem Hintergrund psychodynamischer Konzepte (Abwehr, Übertragung und Gegenübertragung, Affektregulation, Körpererleben) werden konkrete Ansätze zur Psychotherapie Krebskranker formuliert. Aus den Anforderungen an Psychotherapeuten ergeben sich eine Reihe von Schlussfolgerungen für die Fort- und Weiterbildung in diesem wichtigen Versorgungsbereich.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
Aktueller Entwicklungsstand der Psychoonkologie im Spannungsfeld zwischen Psychotherapie, Beratung und Sterbebegleitung
Unter dem Fachbegriff Psychoonkologie wird eine Teildisziplin der Onkologie definiert, deren Aufgabe es ist, die Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Einflüssen in der Entstehung und im gesamten Verlauf einer Krebserkrankung zu bearbeiten und die Kenntnis in psychosoziale Diagnostik und Behandlungsansätze umzusetzen. Vor allem in den letzten Jahren hat sich die Psychoonkologie als Teildisziplin der Medizin etabliert und ist (continue reading…)
Psychoonkologie: Stellenwert, Prinzipien und Behandlungsansätze
Kernaussagen
- Psychoonkologie beschäftigt sich mit der Erforschung psychosozialer Aspekte bei der Entstehung, der Behandlung und dem Verlauf von Krebserkrankungen. Ihr Ziel ist es, diese Erkenntnisse durch spezifische Therapieansätze in die Versorgung und Betreuung von Krebspatienten in allen onkologischen Behandlungssettings umzusetzen.
- Bei der psychoonkologischen Behandlung von Tumorpatienten müssen insbesondere die (continue reading…)
Das Cancer Fatigue Syndrom – eine Übersicht
Cancer Related Fatigue (CRF) stellt das häufigste Krebs- und Krebstherapie-assoziierte Symptom mit großem Einfluss auf die Lebensqualität dar. Hohen Prävalenzzahlen unter adjuvanter Therapie (70-92%) und in palliativen Erkrankungsstadien sowie eine gehäufte Persistenz auch in krankheitsfreien Intervallen (20-36% nach 1-8 Jahren) stehen immer noch unzureichende Therapieangebote in der alltäglichen medizinischen Versorgung gegenüber. Aufgrund des gehäuften chronischen Verlaufs und der Komplexizität der Beschwerden, wie auch der unzureichenden Therapie von CRF-Patienten, besteht ein großer Bedarf an multimodal konzipierten Rehabilitationsmaßnahmen, welche allerdings ihren Stellenwert erst in klinischen Studien belegen müssen.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
Cancer Fatigue, gestörte Ruhe/Aktivitäts-Regulation und Schlafstörungen bei Patientinnen mit nicht metastasiertem Mammakarzinom – eine Pilotstudie
Neuere Studien verdeutlichen, dass Cancer Related Fatigue (CRF) einen großen Einfluss auf die Lebensqualität von nicht metastasierten Mammakarzinom-Patientinnen auch Jahre nach adjuvanter Therapie hat. Bisher finden sich kaum Untersuchungen, die den Stellenwert des Ruhe/Aktivitätsrhythmus geprüft haben. In unserer Studie wurden hierzu die Skalen zur autonomen Regulation (aR) (Subskala Ruhe/Aktivitätsrhythmus (RA.aR)), die Cancer Fatigue Skala (CFS-D) und das Schlafprotokoll der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) eingesetzt.
Bei 16 Mammakarzinom-Patientinnen, 17 altersgematchten Kontrollen und (continue reading…)
Krebsinformationsdienst
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Körperliche Aktivität in der Akuttherapie von Krebspatienten
Während der Akuttherapie von Krebspatienten treten oft schwerwiegende Nebenwirkungen wie Reduktion der körperlichen Leistungsfähigkeit, Fatigue, Übelkeit, Erbrechen und Schmerz auf, was zu einer Verminderung der Lebensqualität führt. Hier bedarf es neben der ärztlichen Therapie pflegerisch- therapeutischer Interventionen, um den mit Erkrankung und Therapie verbundenen Nebenwirkungen entgegenzuwirken.
Brustkrebstherapie: Entscheidungen gemeinsam treffen
Patientinnen mit der Diagnose Brustkrebs müssen trotz dieser psychischen AusnahmeÂsituation wichtige Entscheidungen treffen. Wie eine Studie der Berlin School of Public Health zeigt, spielt die Arzt-Patienten-Beziehung dabei eine wesentliche Rolle.
Die informierte Entscheidung des Patienten gilt ethisch und rechtlich als Standard in der medizinischen Praxis. Welche Faktoren den Patienten dabei beeinflussen, ist bisher in Deutschland wenig erforscht. Eine qualitative Studie, gefördert durch die Deutsche Krebshilfe, untersuchte die EntscheidungsÂprozesse von BrustÂkrebsÂpatientinnen unter BerückÂsichtigung von subjektiven Einstellungen, dem sozialen Umfeld und den Angeboten des VersorgungsÂsystems. Darüber hinaus sollten die Patientinnen angeben, welche Rolle sie bei der Entscheidung einnahmen und welche sie dabei bevorzugt hätten.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Archiv “Brustkrebstherapie: Entscheidungen gemeinsam treffen” (10.03.2010)


