Tag: Prävention

Ansätze zur verhältnisorientierten Adipositasprävention bei Kindern und Jugendlichen

J. Loss und M. Leitzmann
Der vorliegende Beitrag soll eine strukturierte Übersicht darüber geben, wie die Lebensverhältnisse auf verschiedenen Ebenen so gestaltet werden können, dass sie einer Entwicklung von und im Kindes- und vorbeugen können, und welche Instanzen hier verantwortlich sind. Gleichzeitig sollen Prozess- und Ergebnisparameter dieser verhältnispräventiven Ansätze beleuchtet werden. (continue reading…)


TigerKids – Erfolgreiche Gesundheitsförderung in Kindertageseinrichtungen

A. Strauß, B. Herbert, C. Mitschek, K. Duvinage und B. Koletzko
Die hohe juveniler erfordert effektive Präventionsmaßnahmen. Mit TigerKids wurde ein Programm für das Setting Kindergarten (KiTa) entwickelt und in einer zweijährigen, prospektiven, kontrollierten, cluster-randomisierten Studie evaluiert. Zur Prüfung möglicher Interventionseffekte wurden 64 Kindergärten im Verhältnis 2:1 cluster-randomisiert zur Interventions- (IG) und Kontrollgruppe (KG) zugeteilt. (continue reading…)


Lebensstiländerungen zur Förderung der kardiovaskulären Gesundheit in Deutschland und Schweden

C. Meyer, E. Göpel, J. Siegrist, C. Heiss, M. Kelm und T. Rassaf
Die Zunahme chronischer Erkrankungen in Europa, die durch angemessene Verhaltensweisen minimiert werden könnte, erfordert die konsequente Umsetzung evidenzbasierter Präventionsempfehlungen. Die Präventionsstrategien innerhalb der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union unterscheiden sich jedoch aufgrund der unterschiedlichen Gesundheitssysteme zum Teil enorm. Schwedischen Gesundheitsförderungskonzepten wurde in diesem Zusammenhang wiederholt Modellcharakter zugesprochen. Vor dem Hintergrund der epidemiologischen Bedeutung von -Erkrankungen erfolgte in der vorliegenden explorativen Interviewstudie ein Vergleich zwischen Verhaltensmodifikationsprogrammen in Deutschland und Schweden. (continue reading…)


Primärprävention – Konzepte und Strategien

H. Zeeb, W. Ahrens und I. Pigeot
Die Primärprävention chronischer Erkrankungen leidet nach wie vor unter dem Mangel an evidenzbasierten Programmen. Dies gilt auch für die , bei deren besonders auf Maßnahmen im Kindesalter große Hoffnungen gesetzt werden. Primärprävention grenzt sich gegen andere Formen der und dadurch ab, dass sie spezifische Risikofaktoren in den Fokus nimmt. Die Zugrundelegung eines theoretischen Modells gilt als Voraussetzung für die Wirksamkeit eines Präventionsprogramms. In der Ursachenforschung hat (continue reading…)


Kinder psychisch kranker Eltern: Merkmale elterlicher psychiatrischer Erkrankung und Gesundheit der Kinder aus Elternsicht

S. Wiegand-Grefe 1, P. Geers 2, F. Petermann 2, A. Plass 1
1 Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
2 Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation, Universität Bremen

Kinder psychisch kranker sind als Risikogruppe für die Entwicklung eigener psychischer Erkrankungen bekannt. In der Arbeit werden Zusammenhänge zwischen der elterlichen psychiatrischen Diagnose sowie dem Schweregrad, der und der Chronizität als unspezifische Erkrankungsmerkmale sowie der Expositionsdauer und den psychischen Auffälligkeiten der Kinder untersucht. Die psychischen Auffälligkeiten der Kinder von 62 stationär psychiatrisch behandelten Eltern werden aus Elternsicht (CBCL), die elterlichen Diagnosen (ICD-10), die und der Schweregrad (CGI) im Arzturteil erfasst. (continue reading…)


Elterliche Feinfühligkeit bei Müttern und Vätern mit psychosozialen Belastungen

A. Eickhorst, D. Schweyer, H. Köhler, A. Jelen- Mauboussin, E. Kunz, A. Sidor and M. Cierpka

Die vorgestellte explorative Studie untersucht die Feinfühligkeit von Müttern und Vätern belasteter Familien im Umgang mit Säuglingen, die am Präventionsprojekt „Keiner fällt durchs Netz“ teilnehmen. Feinfühligkeit wird mithilfe des CARE-Index untersucht, darüber hinaus werden Zusammenhänge mit den Faktoren elterliche , postpartale Depression, elterliches , elterliche Stressbelastung sowie erhoben. Im Ergebnis kann ein Zusammenhang zwischen den mütterlichen und väterlichen Feinfühligkeitswerten sowie eine Korrelation der mütterlichen, nicht jedoch der väterlichen Feinfühligkeit mit der familiären Belastung aufgezeigt werden. Darüber hinaus bestehen zwischen den deutliche Unterschiede im Kohärenzgefühl. Der CARE-Index erweist sich in diesem Zusammenhang als ein angemessenes Instrument für die Beantwortung vorliegender Fragestellung im Rahmen der Frühen Hilfen sowie für die Einbeziehung von Vätern in Studien zur Feinfühligkeit. Abschließend werden Implikationen der Ergebnisse für die Praxis der Frühen Hilfen diskutiert.

Quelle: SpringerLink – Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, Volume 53, Number 11


Welche Stärken und Schwächen sehen Mütter mit einer gynäkologischen Krebserkrankung und gesunde Väter bei ihren Kindern?

Nina Heinrichs, Tanja Zimmermann, Peter Herschbach

Psychische Erkrankungen bei werden als für die psychische Entwicklung von Kindern angesehen. Ob und in welchem Ausmaß dies auch für ernsthafte körperliche Erkrankungen der gilt, ist bisher seltener untersucht worden. Diese Pilotstudie berichtet über die psychischen Auffälligkeiten von Kindern bei Frauen mit Brust- oder gynäkologischem Krebs. (continue reading…)


Prävention sozialer Angststörungen im Kindes- und Jugendalter: Notwendig oder überflüssig?

Sigrid Kühl, Caroline Bender, Hanna Kley, Martina Krämer, Brunna Tuschen-Caffier

In dem vorliegenden Überblicksbeitrag wird zunächst anhand der Symptomatik und des Verlaufs sozialer Ängste und sozialer Phobien vom Kindes- und bis hin zum Erwachsenenalter deutlich gemacht, dass es notwendig ist, wirksame Präventionsprogramme zu entwickeln, um soziale Ängste von Kindern und Jugendlichen bereits frühzeitig zu reduzieren bzw. einer und Verschlimmerung entgegenzuwirken. Darauf aufbauend wird der Stand der Forschung zur sozialer Ängste bzw. sozialer Phobien im Kindes- und Jugendalter vorgestellt und bewertet.

Quelle: Prävention sozialer Angststörungen im Kindes- und Jugendalter: Notwendig oder überflüssig?


Adipositas – Fit oder fett

C. Graf

Die von und steigt zunehmend. In Deutschland sind etwa 66% der Männer und 50% der Frauen betroffen; eine findet sich in etwa 21%. Je höher der , desto höher ist das Risiko für die Entwicklung kardiovaskulärer, aber auch nichtkardiovaskulärer Erkrankungen. Inzwischen zeichnet sich jedoch ein inverser Trend ab, dass übergewichtige chronisch kranke Personen, (continue reading…)


Krisenintervention – den Helfern helfen

Kriseninterventionsteams betreuen bei Katastrophen, Großschadensereignissen und regulären Einsätzen auch das . sind gravierenden psychischen Belastungen ausgesetzt und tragen ein hohes Risiko, sekundäre Traumatisierungen (PTSD) auszubilden. Eine systematische Stressprävention und -nachsorge sind unerlässliche Bestandteile professioneller .

Quelle: Eingang zum Volltext : Open Access Volltextserver der Virtuellen Fachbibliothek Psychologie. Open Access Repository for Psychology.


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