M. Sibold, O. Mittag, B. Kulick, E. Müller, U. Opitz, W. H. Jäckel,
Ambulante Nachsorgeprogramme zielen auf eine Erhöhung der Nachhaltigkeit von Rehabilitationsmaßnahmen. Welche Faktoren die Inanspruchnahme von Nachsorgeprogrammen beeinflussen, ist bislang jedoch unklar. Ziel der Studie war die Untersuchung der Inanspruchnahme des Nachsorgeprogramms MERENA der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.
Tag: Schmerzen
Prädiktoren der Teilnahme an einer Nachsorge nach ambulanter Rehabilitation bei erwerbstätigen Rehabilitanden mit chronischen Rückenschmerzen
Vorhersage verschiedener Erfolgsmaße in der Behandlung chronischer Rückenschmerzen: Schmerzintensität, Beeinträchtigung und Funktionskapazität
M. Heinrich, K. Hafenbrack, C. Michel, D. Monstadt, U. Marnitz und R. Klinger
Die Befundlage zu Risikofaktoren für einen günstigen/ungünstigen Verlauf operationalisiert über schmerzbezogene Parameter nach einem multimodalen Behandlungsprogramm, das in seiner Wirksamkeit als empirisch gut belegt gelten kann, ist uneinheitlich. Die klinische und praktische Relevanz hingegen ist hoch. In der vorliegenden Arbeit soll anhand einer Stichprobe aus dem Behandlungsalltag dieser nachgegangen werden. (continue reading…)
Orthopädische Aspekte in der multimodalen Therapie chronischer Rückenschmerzen
L. Weh und U. Marnitz
Der Effekt der interdisziplinären multimodalen Therapie chronischer Rückenschmerzen ist gut belegt. Bei zunehmender Dauer der Rückenschmerzen sind veränderte diagnostische Akzente, therapeutische Strategien und Zielsetzungen zu bedenken. Die Chronifizierung ändert die Relevanz der strukturbezogenen Diagnostik und Therapie und somit den Stellenwert klassischer orthopädischer Instrumentarien. Der Anspruch einer rationalen kausalen Therapie bleibt bei chronischen Rückenschmerzsyndromen bestehen. Der Fokus liegt jedoch auf der Berücksichtigung der somatischen, psychischen, sozialen, disponierenden und unterhaltenden Faktoren.
Ziel dieser Arbeit ist es, die erforderliche orthopädische Kompetenz im Rahmen der Pathomechanismen chronischer Rückenschmerzen und der interdisziplinären Arbeit darzustellen.
Rückenschmerz und Sozialschicht bei Berufstätigen – Ergebnisse einer deutschen Bevölkerungsstichprobe
C.O. Schmidt, J. Moock, R.A. Fahland, Y.Y.-S. Feng und T. Kohlmann
Wenig Evidenz besteht in Deutschland für den differenziellen Einfluss von Sozialschichtindikatoren auf Rückenschmerzen. Diese Arbeit geht daher der Frage nach, welche Sozialschichtindikatoren bei Berufstätigen mit welchen Rückenschmerzindikatoren am engsten assoziiert sind.
Insgesamt 4412 berufstätige Erwachsene aus 5 deutschen Städten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren nahmen an einem postalischen Rückenschmerzsurvey teil. Erfasst wurden die Punkt- und Jahresprävalenz der Rückenschmerzen sowie deren Schweregrad. Als Sozialschichtindikatoren wurden das Bildungsniveau, die berufliche Position und (continue reading…)
Schmerztherapie bei chronisch schmerzkranken, schwer beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen – Langzeiterfolge einer 3-wöchigen stationären Schmerztherapie
M. Dobe, T. Hechler, J. Behlert, J. Kosfelder und B. Zernikow
Es wurde prospektiv der Erfolg einer 3-wöchigen stationären Schmerztherapie für 200 Kinder und Jugendliche mit schwer beeinträchtigenden chronischen Schmerzen in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht 3, 6 und 12 Monate nach Beendigung einer stationären Schmerztherapie untersucht.
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Randomisierte klinische Studie zur Wirksamkeit einer Kombination aus Matrix/Rhythmus-Therapie und multimodaler stationärer Schmerztherapie bei Patienten mit chronischen lumbalen Rückenschmerzen
F. Krummenauer, B. Konrad, K. Prate, R. Funk, K.-P. Günther, U. Ettrich
In einer randomisierten klinischen Studie sollte geprüft werden, ob die Matrix/Rhythmus-Therapie (MR) zur rhythmischen Muskel- und Bindegewebslockerung (8-12 Hz) in Kombination mit einer zweiwöchigen stationären multimodalen Schmerztherapie bei Patienten mit chronischen spezifischen lumbalen Rückenschmerzen und gleichzeitig Röntgen- und/oder MR-morphologisch nachgewiesenen degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule eine höhere Wirksamkeit zeigt als die alleinige multimodale Schmerztherapie.
Es wurden 73 Patienten randomisiert einer Kombination aus stationärer multimodaler Schmerztherapie und MR-Therapie versus einer multimodalen Schmerztherapie in Kombination mit (continue reading…)
Psychische Komorbidität – Befunde zur Diagnostik und Hinweise auf Möglichkeiten der Weiterversorgung in der medizinischen Rehabilitation
M. Morfeld und A. Friedrichs
Psychosoziale Komorbidität bei somatischen Erkrankungen stellt aus epidemiologischer und aus Perspektive der Versorgung ein bedeutsames Problem dar. Aus ätiologischer Sicht werden verschiedene Ebenen der Entstehung beziehungsweise Herangehensweise diskutiert. Im vorliegenden Beitrag wird exemplarisch eine Übersicht über die Prävalenz psychischer Komorbidität bei muskuloskelettalen Erkrankungen mit dem Schwerpunkt chronischer Rückenschmerz in der somatischen medizinischen Rehabilitation gegeben. (continue reading…)
Schmerzmessung in der Rheumatologie
J. Wendler
Schmerzen sind nicht nur das Leitsymptom rheumatischer Erkrankungen, sondern auch das Hauptleiden der meisten Patienten mit rheumatischen Erkrankungen. Schmerzmessung hat somit eine große Bedeutung bei der Verlaufkontrolle der Erkrankungen und Beurteilung des Therapieerfolges. Zur Schmerzmessung werden (continue reading…)
Neuer Film zum Alltag junger Rheumatiker
Auf ihren Film „Reise im Dunkeln – Ein Erkundungsgang durch den Alltag von Jungen Rheumatikern“ hat die Deutsche Rheuma-Liga hingewiesen. Der Film dokumentiert das Entstehen eines Erfahrungsparcours, mit dem junge Rheumatiker Besucher mit ihren Alltagserfahrungen, Barrieren und Schmerzen konfrontieren. Die filmische Dokumentation ist jetzt im Internet verfügbar.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Neuer Film zum Alltag junger Rheumatiker”
Emotionale Belastungen bei Berufsmusikern und ihre Folgen
Berufsmusiker, insbesondere wenn sie in Orchestern musizieren, die klassische Musik aufführen, repräsentieren eine besondere Berufsgruppe. Um ein beim Publikum und den Kollegen akzeptiertes Mindestmaß an Spielleistung zu erzielen, müssen sie ihr Talent durch ein erhebliches Maß an Training ausformen. Des Weiteren ist ihr Spiel unausweichlich einer ständigen Überprüfung unterworfen. Aus diesem Grunde scheinen Berufsmusiker bemerkenswert häufig unter (continue reading…)



