Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen, mehr als 55 000 Frauen erhalten jedes Jahr allein in Deutschland diese Diagnose. Körperliche Aktivität spielt eine immer wichtigere Rolle sowohl in der Prävention als auch in der Behandlung der Patientinnen. Die Wirksamkeit von Bewegungsansätzen wird in immer mehr Studien belegt. Dabei zeigt sich, dass insbesondere das Fatigue-Syndrom besonders (continue reading…)
Tag: Tumor
Körperliche Aktivität und Fatigue Ergebnisse eines Interventionsprogramms bei Brustkrebspatientinnen
Psyche und Krebs – Können psychosoziale Faktoren Krebs verursachen oder den Verlauf von Krebserkrankungen beeinflussen?
Psychische Faktoren tragen über ihren Einfluss auf den Lebensstil zur Entwicklung von Krebserkrankungen bei. Der direkte Einfluss psychischer Faktoren (Stress, belastende Lebensereignisse, Depression) auf die Entstehung von Krebs ist möglich, biologisch erklärbar, aber empirisch nicht gesichert. Es bestehen deutliche Hinweise dafür, dass es eine starke Interaktion zwischen psychischen Faktoren und Risikoverhalten insbesondere bei tabakabhängigen Tumoren gibt. Die Ergebnisse (continue reading…)
Supportiv-expressive Gruppentherapie Chancen und Grenzen des prozessorientierten Arbeitens in der Psychoonkologie
Die supportiv-expressive Gruppentherapie für Patienten mit Krebserkrankungen hat zum Ziel, die mit der Erkrankung einhergehenden psychischen Belastungen zu verringern, die Krankheitsverarbeitung der Patienten zu fördern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Das Therapiemodell ist insbesondere in der existenziellen Psychotherapie nach Irvin Yalom verankert und zeichnet sich durch ein nicht vorstrukturiertes, prozessorientiertes Vorgehen aus. Durch den Aufbau unterstützender Beziehungen zwischen den Gruppenteilnehmern und die Auseinandersetzung mit (continue reading…)
Sport bei Krebspatienten
Sport und körperliche Aktivität sind wirksame Maßnahmen der Gesundheitsförderung. Ihre Rolle bei Tumorpatienten wurde jedoch lange Zeit unterschätzt. Weltweit machen Lebensumstände etwa 50–75% des Krebsrisikos aus. Bei einer wachsenden Zahl von Malignomen ist Bewegungsmangel neben Adipositas und Fehlernährung von kritischer Bedeutung. Das Bindeglied zwischen Adipositas, Bewegungsmangel und Krebs stellen die insulinartigen Wachstumsfaktoren dar, die evtl. für die Entwicklung einer endokrinen Therapieresistenz mitverantwortlich sind. Die Beeinflussung des Glukose- und Insulinstoffwechsels entwickelt sich deshalb zu einer neuen und ergänzenden Strategie gegen malignes Zellwachstum. Darüber hinaus zeigten zahlreiche Untersuchungen, dass regelmäßige körperliche Aktivität bei Tumorpatienten nicht nur zu einer Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch zu einer Reduktion der Nebenwirkungen der Therapie (v. a. der Fatigue), einer Stimmungsaufhellung und einer Zunahme der Lebensqualität führt.
Fatigue und deren Determinanten in der Radioonkologie
Fatigue ist ein häufiges Symptom bei Krebspatienten und beeinflusst deren Lebensqualität.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Parameter zu identifizieren, die das Ausmaß der Fatigue zu Beginn der Strahlentherapie bzw. die Veränderung der Fatigue während der Strahlentherapie beeinflussen.


