{"id":10256,"date":"2015-12-23T06:17:50","date_gmt":"2015-12-23T05:17:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=10256"},"modified":"2015-12-18T17:25:54","modified_gmt":"2015-12-18T16:25:54","slug":"chip-deutschland-einfluss-eines-lebensstil-schulungsprogramms-zur-primaer-und-sekundaerpraevention-von-typ-2-diabetes-auf-das-ernaehrungsverhalten-und-die-bedeutung-sozialkognitiver-variablen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2015\/12\/chip-deutschland-einfluss-eines-lebensstil-schulungsprogramms-zur-primaer-und-sekundaerpraevention-von-typ-2-diabetes-auf-das-ernaehrungsverhalten-und-die-bedeutung-sozialkognitiver-variablen\/","title":{"rendered":"CHIP Deutschland: Einfluss eines Lebensstil-Schulungsprogramms zur Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rpr\u00e4vention von Typ 2 Diabetes auf das Ern\u00e4hrungsverhalten und die Bedeutung sozialkognitiver Variablen"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><span class=\"b\">Hintergrund:<\/span> Eine Ern\u00e4hrungsweise mit moderater Fett- und hoher Ballaststoffzufuhr kann das metabolische Risiko bei Diabetikern senken. Die Studie untersucht, ob sich das Ern\u00e4hrungsverhalten der Probanden durch ein intensives Lebensstil-Schulungsprogramm verbessert und welche sozial-kognitiven Variablen als Einflussfaktoren f\u00fcr die \u00c4nderung des Ern\u00e4hrungsverhaltens und einer m\u00f6glichen Gewichtsreduktion identifiziert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Patienten und Methoden:<\/span> Es wurden Probanden mit manifestem Diabetes oder einem erh\u00f6hten Erkrankungsrisiko eingeschlossen (Intervention: N=43; Kontrolle: N=40). Der Studienzeitraum umfasste die Interventionsphase mit einem einf\u00fchrenden, individuellen Coaching, einem 8-w\u00f6chigen intensiven Lebensstilprogramm und einem pers\u00f6nlichen Abschlusscoaching sowie eine anschlie\u00dfende 10-monatige Follow-Up-Phase. Neben anthropometrischen, Vital- und Laborparametern (z.\u2009B. Gewicht, HbA1c, FINDRISK) wurden die HAPA-Verhaltensstadien (Unentschiedene, Vorbereitende, Aktive), die Ergebniserwartung, Handlungsplanung und Selbstwirksamkeit in Bezug auf das Ern\u00e4hrungsverhalten erfasst.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span class=\"b\">Ergebnisse:<\/span> Das Gewicht reduzierte sich durch die Intervention. Ern\u00e4hrungsverhalten, Selbstwirksamkeit, Handlungsplanung und Ergebniserwartung verbesserten sich in der Interventions-, nicht aber in der Kontrollgruppe. In der Interventionsgruppe wurde ein Zusammenhang zwischen der Selbstwirksamkeit nach 8 Wochen und der Gewichtsreduktion verzeichnet.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Diskussion:<\/span> Die Ergebnisse zeigen, dass das Risikoprofil der Probanden durch die Intervention verbessert werden konnte. Insbesondere eine gesteigerte Selbstwirksamkeit scheint die Etablierung pr\u00e4ventiver Verhaltensweisen beim T2D zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Schlussfolgerung:<\/span> Lebensstilcoachings zur langfristigen Verhaltens\u00e4nderung sollten sich st\u00e4rker auf die Volitionsphase konzentrieren und die Selbstwirksamkeit der Teilnehmer st\u00e4rken.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0035-1555785\">Thieme E-Journals &#8211; Das Gesundheitswesen \/ Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hintergrund: Eine Ern\u00e4hrungsweise mit moderater Fett- und hoher Ballaststoffzufuhr kann das metabolische Risiko bei Diabetikern senken. 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