{"id":1064,"date":"2010-02-09T07:50:00","date_gmt":"2010-02-09T06:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reha-psychologie.net\/reha\/2010\/02\/subjektive-krankheitskonzepte-bei-depressiven-storungen\/"},"modified":"2010-02-03T21:49:44","modified_gmt":"2010-02-03T20:49:44","slug":"subjektive-krankheitskonzepte-bei-depressiven-storungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2010\/02\/subjektive-krankheitskonzepte-bei-depressiven-storungen\/","title":{"rendered":"Subjektive Krankheitskonzepte bei depressiven St\u00f6rungen"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Depressive St\u00f6rungen sind ein weit verbreitetes und oft chronisches Gesundheitsproblem mit erheblichem Leiden des Individuums und hohen Gesundheitskosten. Die subjektiven Wahrnehmungen einer solchen Erkrankung korrelieren mit deren Bew\u00e4ltigung. Dies kann insbesondere f\u00fcr depressive St\u00f6rungen angenommen werden, da bei Depressionen die dysfunktionalen kognitiven Bewertungsprozesse sowohl \u00e4tiologisch relevant sind als auch die Krankheitsbew\u00e4ltigung ung\u00fcnstig beeinflussen. Diese Studie hat zum Ziel, Zusammenh\u00e4nge zwischen Dimensionen der Krankheitskonzepte von Patientinnen und Patienten, der depressiven Symptomatik und positivem Affekt zu untersuchen. <!--more-->Dazu wurden 60 Patientinnen und Patienten einer station\u00e4ren psychosomatischen Rehabilitationsma\u00dfnahme sowohl im Quer- als auch im L\u00e4ngsschnitt bis zur dreimonatigen Katamnese nach Entlassung befragt. Die Studienteilnehmer wurden weiterhin randomisiert einer Expressiven Schreib- oder einer Kontrollbedingung zugeteilt, um die Effekte dieser Minimalintervention als adjunkte Ma\u00dfnahme zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrnehmung des zeitlichen Verlaufs und des Schwergrads der Depression sowie die emotionalen Repr\u00e4sentationen der eigenen Erkrankung mit vermehrten depressiven Symptomen assoziiert sind. Im L\u00e4ngsschnitt zeigt sich, dass die Auspr\u00e4gung kontrollbezogener subjektiver Krankheitskonzepte mit unterschiedlichen Verl\u00e4ufen der depressiven Symptomatik und des Wohlbefindens \u00fcber einen Zeitraum von 3 Monaten nach Beendigung des station\u00e4ren Aufenthalts im Zusammenhang stehen. Die subjektiv erlebte Koh\u00e4renz des Krankheitskonzepts war nur mit dem Wohlbefinden, aber nicht mit Depression verbunden. Expressives Schreiben konnte in dieser kleinen Gruppe zus\u00e4tzlich zum station\u00e4ren Aufenthalt zwar keine signifikanten Verbesserungen erzielen, jedoch zeigt sich, dass Personen mit einer stark ausgepr\u00e4gten Neigung zu emotionalen Repr\u00e4sentationen tendenziell mehr vom Schreiben profitieren und dass sich dieser Effekt \u00fcber die Zeit zu verst\u00e4rken scheint.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/psycontent.metapress.com\/content\/8670hwl250224486\/\">PsyCONTENT &#8211; Zeitschriftenbeitrag<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Depressive St\u00f6rungen sind ein weit verbreitetes und oft chronisches Gesundheitsproblem mit erheblichem Leiden des Individuums und hohen Gesundheitskosten. Die subjektiven Wahrnehmungen einer solchen Erkrankung korrelieren mit deren Bew\u00e4ltigung. 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