{"id":10836,"date":"2016-09-26T06:21:48","date_gmt":"2016-09-26T04:21:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=10836"},"modified":"2016-09-26T11:22:32","modified_gmt":"2016-09-26T09:22:32","slug":"klinische-sozialmedizin-warum-von-der-epidemiologischen-assoziation-zur-personalisierten-sozialmedizin-am-beispiel-der-versorgung-bei-mammakarzinom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2016\/09\/klinische-sozialmedizin-warum-von-der-epidemiologischen-assoziation-zur-personalisierten-sozialmedizin-am-beispiel-der-versorgung-bei-mammakarzinom\/","title":{"rendered":"Klinische Sozialmedizin \u2013 Warum? Von der epidemiologischen Assoziation zur personalisierten Sozialmedizin am Beispiel der Versorgung bei Mammakarzinom"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklungen der Medizin insbesondere in den Bereichen Molekularbiologie und Genetik hat sich das Paradigma der personalisierten Medizin etabliert, das \u2013 an den individuellen Merkmalen und Bed\u00fcrfnissen kranker Menschen orientiert &#8211; eine m\u00f6glichst passgenaue Therapie und Versorgung unter Miteinbeziehung der Patient\/-innen selbst gew\u00e4hrleisten soll. F\u00fcr einen Erfolg des Konzepts ist jedoch die Ber\u00fccksichtigung von (psycho-)sozialen Faktoren von hoher Relevanz, da sich insbesondere in der Krebstherapie bspw. die \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit bei Personen aus sozio-\u00f6konomisch schlechter gestellten Regionen deutlich ung\u00fcnstiger gestaltet. So ist bei Brustkrebspatientinnen auch der Weg von der Erstbehandlung in einem Brustzentrum zur\u00fcck in die allt\u00e4gliche Lebens- und Arbeitswelt von zahlreichen \u00fcber die medizinische Versorgung hinausgehenden Einflussfaktoren gepr\u00e4gt, die konkret die gesundheitliche Situation und die Erreichung der Therapieziele beeinflussen, aber bisher zu wenig von der Forschung ber\u00fccksichtigt wurden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Um insbesondere den \u00fcber die Therapie hinausgehenden Versorgungsbedarfen individualisiert entsprechen zu k\u00f6nnen, bedarf es tiefgreifender sozialmedizinischer Kenntnisse, die insbesondere das Wissen um die gesundheitliche Ungleichheit aufgrund unterschiedlicher Gesundheitskompetenzen und die daraus resultierende Versorgungsungleichheit miteinschlie\u00dfen. Mittels sozialmedizinischer Kompetenz sowohl in den Kliniken als auch in der ambulanten Versorgung kann den negativen Einflussfaktoren, welche dem sozialen Umfeld sowie den Kommunikations- und Koordinationsdefiziten des Versorgungssystems entspringen und die den gesundheitlichen Status der Patient\/-innen konkret mitdeterminieren, individualisiert entgegengewirkt werden. Dies setzt jedoch voraus, dass einer Institutionalisierung der (klinischen) Sozialmedizin Vorschub geleistet wird und insbesondere die Zugangswege zur Weiterbildung im Fach Sozialmedizin in akutmedizinischen Einrichtungen erleichtert werden.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0042-100822\">Thieme E-Journals &#8211; Das Gesundheitswesen \/ Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklungen der Medizin insbesondere in den Bereichen Molekularbiologie und Genetik hat sich das Paradigma der personalisierten Medizin etabliert, das \u2013 an den individuellen Merkmalen und Bed\u00fcrfnissen kranker Menschen orientiert &#8211; eine m\u00f6glichst passgenaue Therapie und Versorgung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2016\/09\/klinische-sozialmedizin-warum-von-der-epidemiologischen-assoziation-zur-personalisierten-sozialmedizin-am-beispiel-der-versorgung-bei-mammakarzinom\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-10836","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-zeitschriftenartikel"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p1fMVY-2OM","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10836"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10836\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11406,"href":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10836\/revisions\/11406"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}