{"id":11717,"date":"2017-05-07T06:01:48","date_gmt":"2017-05-07T04:01:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=11717"},"modified":"2017-04-24T20:05:36","modified_gmt":"2017-04-24T18:05:36","slug":"staerken-und-schwaechen-der-icd-10-bei-der-depressionsdiagnostik-aus-sicht-von-hausaerztinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2017\/05\/staerken-und-schwaechen-der-icd-10-bei-der-depressionsdiagnostik-aus-sicht-von-hausaerztinnen\/","title":{"rendered":"St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der ICD-10 bei der Depressionsdiagnostik aus Sicht von Haus\u00e4rztInnen"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><span class=\"b\">Zielsetzung:<\/span> Haus\u00e4rztInnen sind f\u00fcr die Versorgung depressiv erkrankter Menschen h\u00e4ufig wichtige AnsprechpartnerInnen. Einige Studien geben Hinweise auf eine Unterdiagnostizierung dieser PatientInnengruppe in der haus\u00e4rztlichen Praxis. Umstritten ist, welche Bedeutung die ICD-10 f\u00fcr die Diagnostik hat. Die BMBF-gef\u00f6rderte Studie \u201ePSYTIA \u2013 Psychotherapie im Alter\u201c besch\u00e4ftigt sich u.\u2009a. mit der Versorgung \u00e4lterer Menschen mit Depression in der Hausarztpraxis. Der vorliegende Beitrag pr\u00e4sentiert Ergebnisse zur haus\u00e4rztlichen Sicht auf St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der ICD-10 bei der Depressionsdiagnostik.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Methodik:<\/span> 402 haus\u00e4rztliche Lehr\u00e4rztInnen wurden mit einem Fragebogen zur Versorgung \u00e4lterer Menschen (60+) mit depressiver Erkrankung befragt. Der R\u00fccklauf betrug 23,6%. In 2 offenen Fragen wurde die haus\u00e4rztliche Sicht auf St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der ICD-10 in Hinblick auf die Depressionsdiagnostik erfragt. Die Antworten wurden induktiv entwickelten \u00fcbergreifenden Kategorien zugeordnet.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Ergebnisse:<\/span> Ca. drei Viertel der Teilnehmenden beantworteten die beiden Fragen. W\u00e4hrend ein knappes F\u00fcnftel keine Meinung zur Tauglichkeit der ICD-10 als Diagnoseinstrument im Hinblick auf Depression hat oder keine \u00e4u\u00dfern m\u00f6chte, gaben 41% der Teilnehmenden Schw\u00e4chen und ein Drittel der Befragten St\u00e4rken der ICD an. Diese beziehen sich \u00fcberwiegend auf Differenziertheit des Instrumentes und Handhabbarkeit im Praxisalltag.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Schlussfolgerungen:<\/span> Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass bei der Anwendung der ICD-10 in der haus\u00e4rztlichen Praxis ein ganzheitliches, hermeneutisches Fallverst\u00e4ndnis der Haus\u00e4rztInnen sowie die Notwendigkeit einer effizienten Praxisf\u00fchrung und Abrechnung aufeinander treffen und zu der ausgesprochen heterogenen und ambivalenten Einsch\u00e4tzung der Tauglichkeit der ICD-10 f\u00fcr die haus\u00e4rztliche Diagnostik depressiver Erkrankungen f\u00fchren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0041-111840\">Thieme E-Journals &#8211; Das Gesundheitswesen \/ Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung: Haus\u00e4rztInnen sind f\u00fcr die Versorgung depressiv erkrankter Menschen h\u00e4ufig wichtige AnsprechpartnerInnen. 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