{"id":11739,"date":"2017-03-11T06:32:21","date_gmt":"2017-03-11T05:32:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=11739"},"modified":"2017-03-09T13:35:07","modified_gmt":"2017-03-09T12:35:07","slug":"kardiovaskulaere-praevention-akzeptanz-einer-erweiterten-betrieblichen-vorsorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2017\/03\/kardiovaskulaere-praevention-akzeptanz-einer-erweiterten-betrieblichen-vorsorge\/","title":{"rendered":"Kardiovaskul\u00e4re Pr\u00e4vention \u2013 Akzeptanz einer erweiterten betrieblichen Vorsorge"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><span class=\"b\">Hintergrund:<\/span> Bisher laufen die Pr\u00e4ventionsbem\u00fchungen von Betriebs\u00e4rzten und Haus\u00e4rzten weitgehend getrennt voneinander. In dem Modell des \u00fcbergreifenden betrieblichen Gesundheitsmanagements soll der Betriebsarzt das Risiko f\u00fcr Herz- Kreislauferkrankung bei seinen Mitarbeiter feststellen. Bei einem erh\u00f6hten Risiko sollte dann ein Informationsaustausch zwischen beiden Fachgruppen zur Abstimmung gemeinsamer Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen stattfinden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span class=\"b\">Ziel der Arbeit:<\/span> Eine Pilotstudie sollte \u00fcberpr\u00fcfen, wie gut eine kardiovaskul\u00e4re Risikoeinstufung von den Mitarbeitern eines mittelst\u00e4ndischen Unternehmens angenommen wird und welcher Pr\u00e4ventionsbedarf besteht.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Material und Methoden:<\/span> In einem Unternehmen mit 660 Besch\u00e4ftigten wurde im Rahmen der regul\u00e4ren betrieblichen Vorsorge eine Risikoanalyse bei den Mitarbeitern durchgef\u00fchrt. Neben den Risikofaktoren wurden die haus\u00e4rztliche Versorgung, das Einverst\u00e4ndnis f\u00fcr einen interdisziplin\u00e4ren Informationsaustausch und die Motivation f\u00fcr gesundheitsf\u00f6rdernde Ma\u00dfnahmen abgefragt.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Ergebnisse:<\/span> Es wurden 204 Mitarbeiter (nur 4 weiblich) untersucht. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer lag bei 42,9\u00b110,3 Jahren. Bei 27% (n=55) lag ein erh\u00f6htes Gesamtrisiko vor. Die Mitarbeiter mit einem interventionsbed\u00fcrftigen Risiko waren in einer regelm\u00e4\u00dfigen haus\u00e4rztlichen Betreuung und waren \u00fcberwiegend (70%) mit der Informationsweitergabe an ihren Hausarzt einverstanden. Bei der Befragung zeigte sich ausreichende Motivation (VAS 6,4\u00b12,8) f\u00fcr eine betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Schlussfolgerung:<\/span> Die Zustimmung f\u00fcr weitergehende gesundheitsf\u00f6rdernde Ma\u00dfnahmen waren im untersuchten Betrieb gegeben. Aufgrund des demografischen Wandels werden neue Konzepte f\u00fcr eine effektive Pr\u00e4vention ben\u00f6tigt. Die hohe Akzeptanz des vorgestellten Pr\u00e4ventionskonzeptes sollte zu einer Umsetzung in die Praxis motivieren. Im n\u00e4chsten Schritt sollte die Effektivit\u00e4t eines betrieblichen Risikoscreenings in Studien \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0042-107348\">Thieme E-Journals &#8211; Das Gesundheitswesen \/ Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hintergrund: Bisher laufen die Pr\u00e4ventionsbem\u00fchungen von Betriebs\u00e4rzten und Haus\u00e4rzten weitgehend getrennt voneinander. In dem Modell des \u00fcbergreifenden betrieblichen Gesundheitsmanagements soll der Betriebsarzt das Risiko f\u00fcr Herz- Kreislauferkrankung bei seinen Mitarbeiter feststellen. 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