{"id":11749,"date":"2017-03-10T06:32:18","date_gmt":"2017-03-10T05:32:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=11749"},"modified":"2017-03-09T13:35:18","modified_gmt":"2017-03-09T12:35:18","slug":"die-inanspruchnahme-medizinischer-rehabilitationsleistungen-in-deutschland-im-vergleich-verschiedener-survey-und-routinedatenquellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2017\/03\/die-inanspruchnahme-medizinischer-rehabilitationsleistungen-in-deutschland-im-vergleich-verschiedener-survey-und-routinedatenquellen\/","title":{"rendered":"Die Inanspruchnahme medizinischer Rehabilitationsleistungen in Deutschland im Vergleich verschiedener Survey- und Routinedatenquellen"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><span class=\"b\">Einleitung:<\/span> Infolge der demografischen Alterung treten altersassoziierte Krankheiten h\u00e4ufiger auf, sodass der Bedarf an Rehabilitationsleistungen w\u00e4chst. Rehabilitation wird in Deutschland von mehreren Leistungstr\u00e4gern erbracht. Da keine einheitliche Rehabilitationsstatistik existiert, ist die Datenlage tr\u00e4ger\u00fcbergreifend uneinheitlich und l\u00fcckenhaft. Der Beitrag untersucht die Inanspruchnahme von Rehabilitationsleistungen in Deutschland. Dazu werden Daten eines gro\u00dfen bev\u00f6lkerungsrepr\u00e4sentativen Gesundheitssurveys herangezogen, die Ergebnisse auf Bev\u00f6lkerungsebene hochgerechnet sowie mit Routinedaten vergleichend analysiert.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span class=\"b\">Methode:<\/span> Surveydaten wurden der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) des Robert Koch-Instituts mit 7\u2009988 Teilnehmern entnommen und die ermittelten Inanspruchnahmequoten auf Bev\u00f6lkerungsebene hochgerechnet. Als Routinedaten wurden die Krankenhausstatistik f\u00fcr station\u00e4re Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen des Statistischen Bundesamts sowie die publizierten Statistiken der verschiedenen Leistungstr\u00e4ger herangezogen. Zur Ermittlung der Gesamtzahl von Rehabilitationsf\u00e4llen wurden die in den Routinedaten jeweils fehlenden Teilpopulationen gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Ergebnisse:<\/span> Die Ergebnisse der verschiedenen Datenquellen zur Inanspruchnahme kommen zu vergleichbaren Ergebnissen. Danach gab es 2010 etwa 2,2 Mio. Rehabilitationsf\u00e4lle in Deutschland, von denen etwas mehr als 10% ambulant waren. Analysen der Routinedaten anhand von Strukturmerkmalen wie Alter oder Diagnosen sind zwar formal m\u00f6glich, aufgrund der jeweils fehlenden Teilpopulationen und des damit verbundenen nichtzuf\u00e4lligen Bias jedoch nicht empfehlenswert.<\/p>\n<p><span class=\"b\">Schlussfolgerungen:<\/span> Ohne detaillierte Altersdaten und deren Entwicklungstrends k\u00f6nnen die Herausforderungen des demografischen Wandels und des Wandels des Krankheitsspektrums nicht ausreichend beschrieben werden. Das Fehlen von diagnosebezogenen Daten verhindert Aussagen \u00fcber die Bedarfsgerechtigkeit der rehabilitativen Versorgung.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0042-116222\">Thieme E-Journals &#8211; Das Gesundheitswesen \/ Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung: Infolge der demografischen Alterung treten altersassoziierte Krankheiten h\u00e4ufiger auf, sodass der Bedarf an Rehabilitationsleistungen w\u00e4chst. Rehabilitation wird in Deutschland von mehreren Leistungstr\u00e4gern erbracht. Da keine einheitliche Rehabilitationsstatistik existiert, ist die Datenlage tr\u00e4ger\u00fcbergreifend uneinheitlich und l\u00fcckenhaft. 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