{"id":1233,"date":"2010-04-08T18:47:35","date_gmt":"2010-04-08T17:47:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reha-psychologie.net\/reha\/?p=1233"},"modified":"2010-04-08T17:34:50","modified_gmt":"2010-04-08T16:34:50","slug":"der-altere-patient-in-der-rehabilitation-probleme-und-bedurfnisse-bestandsaufnahme-in-der-orthopadischen-rehabilitation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2010\/04\/der-altere-patient-in-der-rehabilitation-probleme-und-bedurfnisse-bestandsaufnahme-in-der-orthopadischen-rehabilitation\/","title":{"rendered":"Der \u00e4ltere Patient in der Rehabilitation &#8211; Probleme und Bed\u00fcrfnisse &#8211; Bestandsaufnahme in der orthop\u00e4dischen Rehabilitation"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Allen Statistiken zufolge wird die Bev\u00f6lkerung in Deutschland immer \u00e4lter. Eine ver\u00e4nderte gesellschaftliche Altersverteilung schl\u00e4gt sich auch in der Alterszusammensetzung in Rehabilitationskliniken nieder. \u00c4ltere Rehabilitanden weisen krankheitsspezifisch und krankheitsassoziiert eine andere Beschwerdelast auf als j\u00fcngere Versicherte. Ein speziell auf \u00e4ltere Rehabilitanden zugeschnittenes Rehabilitations- und Therapieangebot ist naheliegend und k\u00f6nnte f\u00fcr den l\u00e4ngerfristigen Erfolg der Rehabilitation &#8211; im Sinn der Optimierung einer l\u00e4ngerfristigen Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben &#8211; erforderlich sein. Der vorliegende Beitrag besch\u00e4ftigt sich mit der Frage nach den spezifischen Erwartungen und Zielen von \u00e4lteren Versicherten \u00fcber 55 Jahre, ihren gesundheitsbezogenen Problemen und dem rehabilitativen Therapieangebot f\u00fcr diese Gruppe. <!--more-->Anhand der Daten von 1 008 Rehabilitationspatienten der h\u00e4ufigsten Reha-Indikation Orthop\u00e4die wird der Frage nachgegangen, ob hinsichtlich der Inanspruchnahme der medizinischen Rehabilitation, der rehabilitativen Versorgung, des Rehabilitationserfolgs und der Zufriedenheit mit der Reha-Ma\u00dfnahme altersspezifische Unterschiede festzustellen sind.Die vorliegenden Daten zeigen, dass \u00e4ltere Rehabilitanden spezifische Problemlagen aufweisen und hier auch deutlich st\u00e4rker belastet sind. Allerdings treten sie die Rehabilitation mit geringeren bzw. eher hemmenden Erwartungen an, in ihren Reha-Zielen fokussieren sie prim\u00e4r auf ihre dominanten gesundheitlichen Belastungen. Das Rehabilitationsprogramm und Therapieangebote scheinen sich aktuell nicht an spezifischen Bed\u00fcrfnissen der \u00e4lteren Patienten zu orientieren, es zeigt sich vielmehr eine gewisse Gleichf\u00f6rmigkeit der Angebote. \u00c4ltere Rehabilitanden profitieren von der Rehabilitation nicht in dem Ma\u00dfe wie j\u00fcngere. Ihre Einstellungen sind stark von Rentenerwartungen gepr\u00e4gt, entsprechend hoch ist bei ihnen das Risiko, aus dem Beruf auszuscheiden. Ein auf \u00e4ltere Rehabilitanden ausgerichtetes Rehabilitationsprogramm sollte die spezifischen Belastungen und Erwartungen von \u00e4lteren Rehabilitanden fr\u00fchzeitig aufgreifen und f\u00fcr sie tragbare L\u00f6sungen aufzeigen. Hilfreich und unterst\u00fctzend k\u00f6nnte eine st\u00e4rkere Zusammenarbeit und Einbindung des Hausarztes sein. Weitergehende konkrete Empfehlungen werden in einem aktuellen Forschungsvorhaben ausgearbeitet.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.com\/DOI\/DOI10.1055\/s-0029-1241879\">Thieme eJournals &#8211; Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allen Statistiken zufolge wird die Bev\u00f6lkerung in Deutschland immer \u00e4lter. Eine ver\u00e4nderte gesellschaftliche Altersverteilung schl\u00e4gt sich auch in der Alterszusammensetzung in Rehabilitationskliniken nieder. \u00c4ltere Rehabilitanden weisen krankheitsspezifisch und krankheitsassoziiert eine andere Beschwerdelast auf als j\u00fcngere Versicherte. 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