{"id":1234,"date":"2010-04-03T10:47:58","date_gmt":"2010-04-03T09:47:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reha-psychologie.net\/reha\/?p=1234"},"modified":"2010-03-30T09:57:23","modified_gmt":"2010-03-30T08:57:23","slug":"entwicklung-eines-fragebogens-zur-erfassung-des-subjektiven-behandlungskonzepts-von-rehabilitanden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2010\/04\/entwicklung-eines-fragebogens-zur-erfassung-des-subjektiven-behandlungskonzepts-von-rehabilitanden\/","title":{"rendered":"Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung des subjektiven Behandlungskonzepts von Rehabilitanden"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Hintergrund und Ziel: Ziel der Studie ist es, auf der theoretischen Basis des Common-Sense-Selbstregulationsmodells und in Analogie zu etablierten Erhebungsinstrumenten zum subjektiven Krankheits- und medikamentenbezogenen Behandlungskonzept einen generischen Fragebogen zur Erfassung des subjektiven rehabilitativen Behandlungskonzepts zu entwickeln.<\/p>\n<p>Methode: Unter Verwendung theoriebasierter sowie empirischer patienten- und behandlerseitiger Zug\u00e4nge wurde ein Pool von 115 Items zum rehabilitativen Behandlungskonzept generiert. Die Items wurden in neun Kliniken der Indikationen muskuloskelettale Erkrankungen und Psychosomatik an n=182 Rehabilitanden einem Pretest unterzogen. <!--more-->Hierbei erfolgte zun\u00e4chst faktorenanalytisch die Reduktion des Itempools. Die resultierenden Faktoren wurden im Hinblick auf ihre Eindimensionalit\u00e4t und die verbleibenden Items bez\u00fcglich ihrer Werteverteilung analysiert. In Bezug auf die Reliabilit\u00e4t wurde die interne Konsistenz und in Bezug auf die Validit\u00e4t die &#8222;Known-Groups-Validit\u00e4t&#8220; bestimmt. Schlie\u00dflich wurde die patientenseitige Akzeptanz des Fragebogens ermittelt.<\/p>\n<p>Ergebnisse: Faktorenanalytisch wurde der Itempool erheblich reduziert, die verbleibenden Items lassen sich zu vier Faktoren aggregieren. Nach der Eliminierung einzelner weiterer Items auf Basis von Modifikationsindizes und Indikatorreliabilit\u00e4ten kann die Eindimensionalit\u00e4t dieser Faktoren als gut bewertet werden. Die Mehrzahl der 23 Items weist eine schiefe Verteilung auf, was sich auch in einer geringen Itemschwierigkeit widerspiegelt. Inhaltlich lassen sich die Skalen als &#8222;Somatische Ergebniserwartung&#8220;, &#8222;Psychische Ergebniserwartung&#8220;, &#8222;Prozesserwartungen&#8220; und &#8222;Bef\u00fcrchtungen&#8220; interpretieren. Die interne Konsistenz der Skalen (Cronbachs Alpha) liegt in der Gesamtstichprobe zwischen 0,80 und 0,84. Die Behandlungskonzepte der Patienten in der Psychosomatik unterscheiden sich in erwarteter Richtung von denen der orthop\u00e4dischen Rehabilitanden. Die patientenseitige Akzeptanz der Fragebogeninhalte f\u00e4llt sehr positiv aus.<\/p>\n<p>Schlussfolgerungen: Mit dem vorgestellten Fragebogen k\u00f6nnen Aspekte des subjektiven rehabilitativen Behandlungskonzepts von Patienten gemessen werden, deren Auspr\u00e4gung f\u00fcr die Behandler u. a. als Basis f\u00fcr eine ma\u00dfgeschneiderte Patienteninformation von hoher Relevanz. Die Ergebnisse des Pretests m\u00fcssen jedoch in weiteren Analysen konfirmatorisch \u00fcberpr\u00fcft werden und weisen bereits jetzt auf Optimierungs- und Ausdifferenzierungsm\u00f6glichkeiten des Instruments hin.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.com\/DOI\/DOI10.1055\/s-0029-1234052\">Thieme eJournals &#8211; Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hintergrund und Ziel: Ziel der Studie ist es, auf der theoretischen Basis des Common-Sense-Selbstregulationsmodells und in Analogie zu etablierten Erhebungsinstrumenten zum subjektiven Krankheits- und medikamentenbezogenen Behandlungskonzept einen generischen Fragebogen zur Erfassung des subjektiven rehabilitativen Behandlungskonzepts zu entwickeln. 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