{"id":1235,"date":"2010-03-19T08:48:31","date_gmt":"2010-03-19T07:48:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reha-psychologie.net\/reha\/?p=1235"},"modified":"2010-03-19T20:35:46","modified_gmt":"2010-03-19T19:35:46","slug":"implementierung-eines-psychodiagnostischen-stufenplans-in-der-medizinischen-rehabilitation-ergebnisse-einer-pilotstudie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2010\/03\/implementierung-eines-psychodiagnostischen-stufenplans-in-der-medizinischen-rehabilitation-ergebnisse-einer-pilotstudie\/","title":{"rendered":"Implementierung eines psychodiagnostischen Stufenplans in der medizinischen Rehabilitation &#8211; Ergebnisse einer Pilotstudie"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Ziele: In einer Pilotstudie wurde ein psychodiagnostischer Stufenplan zur Verbesserung der Diagnostik und Versorgung von psychisch belasteten Patienten in der medizinischen Rehabilitation implementiert und evaluiert. Zun\u00e4chst wurden Psychologen und \u00c4rzten in einer Fortbildung die f\u00fcr die Umsetzung notwendigen Fertigkeiten vermittelt. Der Stufenplan umfasst die Einf\u00fchrung eines Screeninginstruments (PHQ-9), mit dessen Hilfe komorbide psychische St\u00f6rungen zeit\u00f6konomisch entdeckt werden sollen. Neben der Evaluation der Fortbildung sollte untersucht werden, inwieweit sich der Stufenplan in die Praxis implementieren l\u00e4sst. Ferner sollten f\u00fcr die Implementierung f\u00f6rderliche bzw. hinderliche Bedingungen bestimmt werden.<\/p>\n<p><!--more-->Methodik: Die Erprobung fand in einer kardiologischen und zwei orthop\u00e4dischen Rehabilitationseinrichtungen statt. Die Fortbildung wurde direkt nach der Durchf\u00fchrung mittels Fragebogen evaluiert. Drei Monate nach Implementierungsbeginn erfolgte die Evaluation der Einf\u00fchrung des Stufenplans mittels Befragung der Psychologen und \u00c4rzte (n=11).<\/p>\n<p>Ergebnisse: Die Fortbildung wurde von den Teilnehmern positiv bewertet. Die Implementierung des kompletten Stufenplans gelang in einer Klinik, in den beiden anderen Kliniken teilweise. F\u00f6rderlich f\u00fcr die Umsetzung sind ein offenes Organisationsklima, ausreichende zeitliche Ressourcen sowie ein biopsychosoziales Krankheitsverst\u00e4ndnis der \u00c4rzte. Eine ablehnende Haltung gegen\u00fcber einer psychologischen Diagnostik, geringe Kommunikation zwischen den Mitarbeitern, als gering wahrgenommener Nutzen f\u00fcr die eigene Arbeit sowie die Bef\u00fcrchtung, Patienten durch psychische Diagnosen zu stigmatisieren, sind hinderlich.<\/p>\n<p>Schlussfolgerung: Zentral f\u00fcr eine erfolgreiche Implementierung eines psychologischen Stufenplans sind ausreichende personelle und zeitliche Kapazit\u00e4ten, Ver\u00e4nderungsmotivation auf Seiten der Klinikleitung und der Mitarbeiter, eine positive Einstellung der Mitarbeiter gegen\u00fcber Psychodiagnostik sowie ausreichend Gestaltungsspielraum bei der Implementierungsumsetzung.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.com\/DOI\/DOI10.1055\/s-0029-1241810\">Thieme eJournals &#8211; Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ziele: In einer Pilotstudie wurde ein psychodiagnostischer Stufenplan zur Verbesserung der Diagnostik und Versorgung von psychisch belasteten Patienten in der medizinischen Rehabilitation implementiert und evaluiert. 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