{"id":13893,"date":"2018-06-06T06:11:00","date_gmt":"2018-06-06T04:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=13893"},"modified":"2018-05-03T11:11:29","modified_gmt":"2018-05-03T09:11:29","slug":"zunahme-der-selbstpflege-statt-der-widerstandsbereitschaft-bei-belastungen-haupt-oder-nebenwirkung-in-der-medizinischberuflich-orientierten-psychosomatischen-rehabilitation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2018\/06\/zunahme-der-selbstpflege-statt-der-widerstandsbereitschaft-bei-belastungen-haupt-oder-nebenwirkung-in-der-medizinischberuflich-orientierten-psychosomatischen-rehabilitation\/","title":{"rendered":"Zunahme der Selbstpflege statt der Widerstandsbereitschaft bei Belastungen: Haupt- oder Nebenwirkung in der medizinisch\u2013beruflich orientierten psychosomatischen Rehabilitation?"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>In der beruflich orientierten psychosomatischen Rehabilitation sollen Patienten u.\u2009a. lernen, ihre Widerstands- und Durchhaltef\u00e4higkeit, d.\u2009h. Resistenz gegen\u00fcber beruflichen Stressoren zu erh\u00f6hen, als eine Voraussetzung f\u00fcr eine verbesserte berufliche Leistungsf\u00e4higkeit. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, wie sich die Resistenzorientierung im Verlauf einer station\u00e4ren Rehabilitationsma\u00dfnahme ver\u00e4ndert und wie dies mit der Arbeitsf\u00e4higkeit bei Entlassung korreliert. Zugleich wurde auch erfasst, wie sich die Tendenz ver\u00e4ndert, bei Belastung zun\u00e4chst an Selbstpflege und Stressvermeidung, d.\u2009h. Regeneration zu denken. Es wurden 121 unausgew\u00e4hlte Patienten einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik mit der ReRe-Skala (Resistenz-Regenerations-Skala) zu Beginn und Ende des Aufenthalts untersucht, einschlie\u00dflich der Selbsteinsch\u00e4tzung der Arbeitsf\u00e4higkeit bei Entlassung. Im Pr\u00e4-Post-Vergleich fand sich eine Abnahme der Resistenzorientierung und Zunahme der Regenerationsorientierung. Eine h\u00f6here Regenerationsorientierung war im Gegensatz zur Resistenzorientierung bei Entlassung mit einer h\u00f6heren Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Arbeit assoziiert. Die Abnahme der Resistenz- und deutliche Zunahme der Regenerationsorientierung im Verlauf einer medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation widerspricht auf den ersten Blick den Erwartungen und k\u00f6nnte sogar als Nebenwirkung eines Reha-Aufenthaltes verstanden werden. Bei Ber\u00fccksichtigung des Endparameters Arbeitsf\u00e4higkeit scheint die F\u00f6rderung von Selbstpflege und Regenerationsorientierung jedoch keine Nebenwirkung, sondern eine zielf\u00fchrende therapeutische Entwicklung zu sein. Die Ergebnisse werfen Fragen auf bzgl. der Therapiestrategien in der Behandlung von Stress im Allgemeinen, wie auch der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) im Speziellen. Des Weiteren illustriert es die Problematik, was die Kriterien von Haupt- und Nebenwirkungen in der Psychotherapie sind.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0043-118656\">Thieme E-Journals &#8211; PPmP &#8211; Psychotherapie \u00b7 Psychosomatik \u00b7 Medizinische Psychologie \/ Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der beruflich orientierten psychosomatischen Rehabilitation sollen Patienten u.\u2009a. lernen, ihre Widerstands- und Durchhaltef\u00e4higkeit, d.\u2009h. Resistenz gegen\u00fcber beruflichen Stressoren zu erh\u00f6hen, als eine Voraussetzung f\u00fcr eine verbesserte berufliche Leistungsf\u00e4higkeit. 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