{"id":2041,"date":"2010-07-03T10:56:26","date_gmt":"2010-07-03T08:56:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=2041"},"modified":"2010-06-30T23:06:47","modified_gmt":"2010-06-30T21:06:47","slug":"defizite-in-der-rehabilitativen-versorgung-chronisch-kranker-kinder-und-jugendlicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2010\/07\/defizite-in-der-rehabilitativen-versorgung-chronisch-kranker-kinder-und-jugendlicher\/","title":{"rendered":"Defizite in der rehabilitativen Versorgung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Durch die Einf\u00fchrung der neuen Rehabilitationsrichtlinien 2004 sollte die rehabilitative Versorgung chronisch Kranker verbessert werden. Zu diesem Zweck wurden die Zugangswege zur Rehabilitation neu geregelt und die Vertrags\u00e4rzte wurden aufgefordert, sich sozial- und rehabilitationsmedizinisch zu qualifizieren. Im Rahmen der vorliegenden Analyse sollte untersucht werden, in welchem Umfang bisher die neuen Rehabilitationsrichtlinien durch die vertrags\u00e4rztlich-t\u00e4tigen P\u00e4diater angenommen wurden und ob Ver\u00e4nderungen in der rehabilitativen Versorgung von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen erkennbar sind.<!--more--><br \/>Es wurden offiziellen Statistiken der kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung \u00fcber Vertrags\u00e4rzte ausgewertet, welche die Schulungsangebote zu den neuen Rehabilitationsrichtlinien angenommen haben. Zur Analyse der aktuellen Ausgaben- und Fallzahlentwicklung im Bereich der Rehabilitation wurden entsprechende Statistiken der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung herangezogen.<br \/>Es kann festgestellt werden, dass gegenw\u00e4rtig durchschnittlich nur etwa jeder 4. p\u00e4diatrische Vertragsarzt \u00fcber eine entsprechende Qualifikation verf\u00fcgt, wobei in einzelnen Regionen Deutschlands nur 5-10 % der P\u00e4diater das Qualifizierungsangebot angenommen haben. Bei Analyse der Daten der gesetzlichen Rentenversicherung zu Leistungen zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen zeigt sich, dass in den letzten Jahren bei nahezu konstanter Zahl der Kinderheilbehandlungen die Ablehnungsquote von Antr\u00e4gen bei Kindern stetig gestiegen ist.<br \/>Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung kann festgestellt werden, dass eine fl\u00e4chendeckende bundesweite Versorgung von rehabilitationsmedizinisch qualifizierten P\u00e4diatern gegenw\u00e4rtig nicht gegeben ist. Ob die geringe Akzeptanz der Qualifizierungsma\u00dfnahme bei vertrags\u00e4rztlich-t\u00e4tigen P\u00e4diatern bereits zu einer Verschlechterung des Zugangs chronisch kranker Kinder zu rehabilitativen Angeboten gef\u00fchrt hat, kann noch nicht sicher abgeleitet werden. In jedem Fall gilt es, die sozial- und rehabilitationsspezifische Kompetenz im vertrags\u00e4rztlichen Bereich zu steigern, um dadurch die Versorgung der chronisch kranken Kinder zu sichern und dem Recht der Patienten auf Teilhabe zu entsprechen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.com\/DOI\/DOI10.1055\/s-0029-1242803\">Thieme eJournals &#8211; Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die Einf\u00fchrung der neuen Rehabilitationsrichtlinien 2004 sollte die rehabilitative Versorgung chronisch Kranker verbessert werden. 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