{"id":242,"date":"2008-11-12T13:31:07","date_gmt":"2008-11-12T12:31:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reha-psychologie.net\/reha\/?p=242"},"modified":"2008-11-13T09:26:51","modified_gmt":"2008-11-13T08:26:51","slug":"berufliche-tatigkeit-und-arbeitsunfahigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2008\/11\/berufliche-tatigkeit-und-arbeitsunfahigkeit\/","title":{"rendered":"Berufliche T\u00e4tigkeit und Arbeitsunf\u00e4higkeit"},"content":{"rendered":"<p>Zusammenfassung<br \/>\nDie meisten gesetzlichen Krankenkassen oder ihre Spitzenverb\u00e4nde publizieren inzwischen regelm\u00e4\u00dfige Gesundheitsberichte auf Basis von Leistungsdaten. Einen der Themenschwerpunkte hierbei bildet &#8222;Arbeit und Gesundheit&#8220;, wobei Arbeitsunf\u00e4higkeitsdaten nach Alter, Geschlecht, sozialem Status und T\u00e4tigkeit differenzierte Kenngr\u00f6\u00dfen des Erkrankungsgeschehens liefern. Die zum Teil langj\u00e4hrigen Berichte einzelner Kassen spiegeln eindrucksvoll die Ver\u00e4nderungen der Arbeitswelt, der sozialen Lage sowie der hiermit verbundenen gesundheitlichen Entwicklungen wider. <!--more-->Die mithilfe der Gesundheitsberichte gewonnenen Erkenntnisse \u00fcber Zusammenh\u00e4nge zwischen Erkrankungen und Arbeitsbedingungen sind die Handlungsbasis der Krankenkassen und Unfallversicherungstr\u00e4ger f\u00fcr die Verh\u00fctung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren und f\u00fcr die betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung. Allerdings sind die Ergebnisse der Gesundheitsberichte auch gepr\u00e4gt durch die jeweiligen Versichertenstrukturen in der Kasse bzw. der Kassenart. Da die Kassenarten traditionell und anhaltend spezifische Profile in der Berufs- und Branchenzugeh\u00f6rigkeit ihrer Versicherten aufweisen, gilt die \u00dcbertragbarkeit der Ergebnisse auf die gesamte Erwerbsbev\u00f6lkerung als eingeschr\u00e4nkt. Eine weitgehende Bereinigung dieser kassenspezifischen Strukturmerkmale nach Alter, Geschlecht, Branchen und Berufszugeh\u00f6rigkeit wird seit einigen Jahren in den Gesundheitsreports der BKK mittels eines Standardisierungsverfahrens vorgenommen. Die so justierten Ergebnisse erm\u00f6glichen es, die Entwicklung der Arbeitsunf\u00e4higkeit unabh\u00e4ngig von den konkreten Ver\u00e4nderungen der Mitgliederstruktur in der Kassenart zu beobachten.<\/p>\n<p>Zeitschrift\tBundesgesundheitsblatt &#8211; Gesundheitsforschung &#8211; Gesundheitsschutz<br \/>\nHeft\tVolume 51, Number 10 \/ Oktober 2008<br \/>\nDOI\t10.1007\/s00103-008-0650-2<br \/>\nSeiten\t1155-1163<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.springerlink.com\/content\/p25217x2v8166m80\/\">SpringerLink &#8211; Zeitschriftenbeitrag<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung Die meisten gesetzlichen Krankenkassen oder ihre Spitzenverb\u00e4nde publizieren inzwischen regelm\u00e4\u00dfige Gesundheitsberichte auf Basis von Leistungsdaten. 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