{"id":2901,"date":"2010-12-31T05:05:31","date_gmt":"2010-12-31T04:05:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=2901"},"modified":"2010-12-18T16:44:15","modified_gmt":"2010-12-18T15:44:15","slug":"welche-staerken-und-schwaechen-sehen-muetter-mit-einer-gynaekologischen-krebserkrankung-und-gesunde-vaeter-bei-ihren-kindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2010\/12\/welche-staerken-und-schwaechen-sehen-muetter-mit-einer-gynaekologischen-krebserkrankung-und-gesunde-vaeter-bei-ihren-kindern\/","title":{"rendered":"Welche St\u00e4rken und Schw\u00e4chen sehen M\u00fctter mit einer gyn\u00e4kologischen Krebserkrankung und gesunde V\u00e4ter bei ihren Kindern?"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>[aartikel]3867390258:right[\/aartikel]<\/p>\n<p>Nina Heinrichs, Tanja Zimmermann, Peter Herschbach<\/p>\n<p>Psychische Erkrankungen bei Eltern werden als Risikofaktor f\u00fcr die psychische Entwicklung von Kindern angesehen. Ob und in welchem Ausma\u00df dies auch f\u00fcr ernsthafte k\u00f6rperliche Erkrankungen der Eltern gilt, ist bisher seltener untersucht worden. Diese Pilotstudie berichtet \u00fcber die psychischen Auff\u00e4lligkeiten von Kindern bei Frauen mit Brust- oder gyn\u00e4kologischem Krebs. <!--more-->19 Paare mit 27 Kindern im Alter zwischen 4 und 16 Jahren beantworteten zu mehreren Messzeitpunkten (T1: innerhalb von 8 Wochen nach Diagnose; T2: 3\u20135 Monate nach Diagnose; T3: 6 Monate nach T2; T4: 1 Jahr nach T2) einen Fragebogen zu St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des Kindes sowie zur eigenen Belastung durch die Erkrankung, dem Ausma\u00df sozialer Unterst\u00fctzung sowie der partnerschaftlichen Bew\u00e4ltigung der Erkrankung. Aufgrund der geringen Fallzahlen zu T3 und T4 konzentriert sich die gegenw\u00e4rtige Untersuchung auf die ersten beiden Messzeitpunkte.<br \/>\nZu jedem Messzeitpunkt sch\u00e4tzten beide Eltern die Kinder als \u00fcberwiegend psychisch unauff\u00e4llig und prosozial ein. Diejenigen M\u00fctter, die zu T1 st\u00e4rker durch die Krebserkrankung belastet waren, berichteten zu T2 auch mehr psychische Auff\u00e4lligkeiten bei ihren Kindern. Dieser prospektive Zusammenhang wurde vollst\u00e4ndig \u00fcber das Ausma\u00df der partnerschaftlichen Bew\u00e4ltigung der Erkrankung zu T1 mediiert. Sollten diese Ergebnisse repliziert werden, k\u00f6nnten sie darauf hin weisen, dass indizierte Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen bei Familien mit einem krebskranken Elternteil das Erleben einer manifesten psychischen St\u00f6rung bei betroffenen Kindern und Jugendlichen unter Umst\u00e4nden verhindern. Eine M\u00f6glichkeit, die Indikation f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme zu stellen, kann in der Einsch\u00e4tzung der individuellen Belastung durch die Krebserkrankung und des Ausma\u00dfes an Unterst\u00fctzung innerhalb der Partnerschaft liegen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/content.karger.com\/produktedb\/produkte.asp?doi=322199\">Welche St\u00e4rken und Schw\u00e4chen sehen M\u00fctter mit einer gyn\u00e4kologischen Krebserkrankung und gesunde V\u00e4ter bei ihren Kindern?<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[aartikel]3867390258:right[\/aartikel] Nina Heinrichs, Tanja Zimmermann, Peter Herschbach Psychische Erkrankungen bei Eltern werden als Risikofaktor f\u00fcr die psychische Entwicklung von Kindern angesehen. 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