{"id":3400,"date":"2011-02-25T06:36:32","date_gmt":"2011-02-25T05:36:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=3400"},"modified":"2011-02-25T22:15:32","modified_gmt":"2011-02-25T21:15:32","slug":"behandlungserfolg-auch-bei-hoherer-schmerzchronifizierung-eine-auswertung-des-mainzer-stadienmodells-auf-basis-der-quast-analysestichprobe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2011\/02\/behandlungserfolg-auch-bei-hoherer-schmerzchronifizierung-eine-auswertung-des-mainzer-stadienmodells-auf-basis-der-quast-analysestichprobe\/","title":{"rendered":"Behandlungserfolg auch bei h\u00f6herer Schmerzchronifizierung? Eine Auswertung des Mainzer Stadienmodells auf Basis der QUAST-Analysestichprobe"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><strong>M. H\u00fcppe, C. Maier, H. Gockel, M. Zenz and J. Frettl\u00f6h<\/strong><br \/>\nVor mehr als 10 Jahren gab Gerbershagen eine pessimistische Prognose zum Behandlungserfolg von Patienten mit hoher Schmerzchronifizierung ab. Bis heute existieren nur wenige Untersuchungen mit zum Teil widerspr\u00fcchlichen Befunden zu diesem im klinischen Alltag h\u00e4ufig vertreten Standpunkt. Ziel dieses Beitrags ist die Analyse der prognostischen G\u00fcltigkeit des Mainzer Stadienmodells der Schmerzchronifizierung (MPSS) an einer gro\u00dfen multizentrischen Stichprobe. Es wurde gepr\u00fcft, ob <!--more-->Behandlungseffekte bei Patienten mit h\u00f6heren Chronifizierungsstadien niedriger ausfallen, und ob sich ein Behandlungserfolg in verschiedenen Outcome-Parametern unterschiedlich darstellt.<br \/>\nAus der QUAST-Analysestichprobe mit Daten aus 19 Einrichtungen konnten 1461 Patienten mit der Hauptschmerzdiagnose Kopfschmerz, neuropathischer Schmerz, R\u00fcckenschmerz oder Muskel-, Gelenk- und Knochenschmerz ber\u00fccksichtigt werden. Verglichen wurden Angaben aus dem Deutschen Schmerzfragebogen der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS), der von den Patienten zu Behandlungsbeginn ausgef\u00fcllt wurde, mit dem letzten verf\u00fcgbaren Verlaufsfragebogen. Outcome-Ma\u00dfe waren Schmerzintensit\u00e4t, psychische Beeintr\u00e4chtigungsma\u00dfe und die globale Beurteilung des Behandlungserfolges.<br \/>\nPatienten aller 3 MPSS-Stadien zeigten signifikante Verbesserungen in allen Outcome-Parametern des letzten Verlaufsfragebogens. Am deutlichsten gebessert hatte sich die Schmerzst\u00e4rke, am geringsten das psychische Befinden. Patienten des MPSS-Stadiums III hatten gegen\u00fcber den Patienten des Stadiums I geringere Ver\u00e4nderungen in der durchschnittlichen Schmerzst\u00e4rke, die Effektst\u00e4rke lag aber auch hier \u00fcber 0,80. Etwa 50% aller Patienten hatten eine Schmerzreduktion um mindestens 2 Einheiten auf der 11-stufigen numerischen Ratingskala (NRS). Ebenfalls 46,6% der Patienten des MPSS-Stadiums III erzielten diese Besserung. Die globale Beurteilung des Behandlungserfolges war unabh\u00e4ngig vom Chronifizierungsstadium, nahezu 45% der Patienten bewerteten den Behandlungserfolg als gut oder sehr gut.<br \/>\nDie Behandlung in spezialisierten schmerztherapeutischen Einrichtungen ist bzgl. der Patientenbeurteilung auch bei hohem Schmerzchronifizierungsstadium erfolgreich. Dabei darf jedoch der Behandlungserfolg nicht mit der Wirksamkeit der durchgef\u00fchrten Interventionen verwechselt werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.springerlink.com\/content\/q1w711p594u3073v\/\">SpringerLink &#8211; Der Schmerz, Online First\u2122<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M. H\u00fcppe, C. Maier, H. Gockel, M. Zenz and J. Frettl\u00f6h Vor mehr als 10 Jahren gab Gerbershagen eine pessimistische Prognose zum Behandlungserfolg von Patienten mit hoher Schmerzchronifizierung ab. 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