{"id":3782,"date":"2011-05-17T11:18:43","date_gmt":"2011-05-17T09:18:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=3782"},"modified":"2011-05-17T10:20:06","modified_gmt":"2011-05-17T08:20:06","slug":"stufenweise-wiedereingliederung-zulasten-der-gesetzlichen-rentenversicherung-ergebnisse-umfassender-routinedatenanalysen-und-teilnehmerbefragungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2011\/05\/stufenweise-wiedereingliederung-zulasten-der-gesetzlichen-rentenversicherung-ergebnisse-umfassender-routinedatenanalysen-und-teilnehmerbefragungen\/","title":{"rendered":"Stufenweise Wiedereingliederung zulasten der gesetzlichen Rentenversicherung &#8211; Ergebnisse umfassender Routinedatenanalysen und Teilnehmerbefragungen"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><b>W. B\u00fcrger, N. Glaser-M\u00f6ller, B. Kulick, C. Pallenberg, M. Stapel<\/b><br \/>Mit dem vorliegenden Forschungsbericht werden erstmals Ergebnisse einer umfassenden Analyse zur stufenweisen Wiedereingliederung (STW) in Tr\u00e4gerschaft der Deutschen Rentenversicherung vorgestellt. STW zulasten der Rentenversicherung in unmittelbarem Anschluss an eine medizinische Rehabilitation sind erst seit einer gesetzlichen Novellierung im April 2004 m\u00f6glich, bis dato wurden diese Verfahren unabh\u00e4ngig von einer vorangegangenen Rehabilitation ausschlie\u00dflich von den gesetzlichen Krankenkassen durchgef\u00fchrt. Vor dem Hintergrund dieser gesetzlichen Neuordnung wurde die vorliegende Studie von der Deutschen Rentenversicherung Bund in Auftrag gegeben, um Erkenntnisse zur Indikation, Einleitung, Durchf\u00fchrung und zu den Ergebnissen des neuen STW-Verfahrens zu erhalten. Die Auswertung eines Routinedatensatzes <!--more-->der Deutschen Rentenversicherung mit \u00fcber 140 000 Versicherten, die in 1 083 Rehabilitationseinrichtungen behandelt wurden, und von Befragungsdaten von fast 6 500 Versicherten ergab eine hinsichtlich der Untersuchung von STW bislang einzigartige Datenbasis. Sie erm\u00f6glicht eine umfassende Zusammenstellung von Daten und Erfahrungen zum Mengenger\u00fcst verordneter und durchgef\u00fchrter STW, zu den Teilnehmern, zur Durchf\u00fchrung der STW und zu den Ergebnissen von STW zulasten der Rentenversicherung. Daten in diesem Umfang waren auch zum herk\u00f6mmlichen Verfahren der STW zulasten der Krankenkassen nie vorhanden. Die hier erhobenen Daten sprechen daf\u00fcr, dass die STW zulasten der Rentenversicherung im Wesentlichen zielgenau indiziert werden, von Versicherten positiv bewertet werden und erfolgreich zu einer Reintegration ins Erwerbsleben und zur Verhinderung von Fr\u00fchberentungen beitragen. Rehabilitationseinrichtungen haben mit ihrem Empfehlungsverhalten zur STW den Analysen zufolge einen wichtigen Einfluss auf die Inanspruchnahme von STW. Die Ergebnisse zum Mengenger\u00fcst von STW deuten dabei auf gro\u00dfe Unterschiede im Empfehlungsverhalten zwischen den Einrichtungen hin. Die M\u00f6glichkeiten der STW werden dabei nicht \u00fcberall gleicherma\u00dfen genutzt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0030-1261900\">Thieme eJournals &#8211; Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W. B\u00fcrger, N. Glaser-M\u00f6ller, B. Kulick, C. Pallenberg, M. StapelMit dem vorliegenden Forschungsbericht werden erstmals Ergebnisse einer umfassenden Analyse zur stufenweisen Wiedereingliederung (STW) in Tr\u00e4gerschaft der Deutschen Rentenversicherung vorgestellt. 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