{"id":3888,"date":"2011-07-01T08:26:50","date_gmt":"2011-07-01T06:26:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=3888"},"modified":"2011-06-22T12:03:39","modified_gmt":"2011-06-22T10:03:39","slug":"das-intensivierte-rehabilitationsnachsorgeprogramm-irena-der-deutschen-rentenversicherung-bund-berufsbegleitende-inanspruchnahme-und-veranderungen-berufsbezogener-parameter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2011\/07\/das-intensivierte-rehabilitationsnachsorgeprogramm-irena-der-deutschen-rentenversicherung-bund-berufsbegleitende-inanspruchnahme-und-veranderungen-berufsbezogener-parameter\/","title":{"rendered":"Das Intensivierte Rehabilitationsnachsorgeprogramm (IRENA) der Deutschen Rentenversicherung Bund &#8211; Berufsbegleitende Inanspruchnahme und Ver\u00e4nderungen berufsbezogener Parameter"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><strong>J.\u00a0Lamprecht, <\/strong><strong>J.\u00a0Behrens, <\/strong><strong>W.\u00a0Mau<a class=\"anchorb\" href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0031-1275688#A46-1\"><\/a>, <\/strong><strong>M.\u00a0Schubert<br \/>\n<\/strong>Im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation k\u00f6nnen Leistungen zur Rehabilitationsnachsorge sinnvoll sein, um einerseits die positiven Effekte der Rehabilitationsleistung zu verfestigen und zu stabilisieren sowie andererseits individuelle gesundheitsbezogene Verhaltens- und Lebensstil\u00e4nderungen anzuregen. Prim\u00e4r dienen die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und Nachsorge der Deutschen Rentenversicherung (DRV) dem dauerhaften Erhalt der Erwerbsf\u00e4higkeit. Im Rahmen der Evaluation des Intensivierten Rehabilitationsnachsorgeprogramms (IRENA) der DRV Bund <!--more-->wurden auf der Grundlage verschiedener Datenquellen berufsbezogene Aspekte in der IRENA bei Patienten mit muskuloskelettalen Erkrankungen untersucht. Im Vordergrund stand dabei zum einen die Frage, inwieweit eine berufsbegleitende Inanspruchnahme von IRENA-Leistungen sowohl auf der individuellen Ebene als auch in Abh\u00e4ngigkeit von institutionellen Rahmenbedingungen der Leistungserbringung m\u00f6glich ist. Zum anderen wurden subjektiv wahrgenommene Ver\u00e4nderungen berufbezogener Parameter aus Sicht der IRENA-Teilnehmer analysiert, wobei spezifisch nach der St\u00e4rke der Beeintr\u00e4chtigung der beruflichen Leistungsf\u00e4higkeit sowie nach besonderen beruflichen Problemlagen (\u201eMBOR-Klientel\u201d) differenziert wurde.<\/p>\n<p>Methode: Die Datengrundlage der Analyse bilden personenbezogene Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung von IRENA-Leistungen des Jahres 2007 (n=30 663), Befragungsdaten von IRENA-erbringenden Einrichtungen im orthop\u00e4dischen Indikationsgebiet (n=225), sowie Befragungsdaten von IRENA-Teilnehmern (n=750), die im Rahmen einer umfassenden Evaluation des IRENA-Programms erhoben bzw. durch die DRV Bund bereitgestellt wurden.<\/p>\n<p>Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass die Vereinbarkeit der IRENA mit dem Beruf durch die institutionellen Rahmenbedingungen erm\u00f6glicht wird. Das tageszeitliche IRENA-Angebot ist in ganzt\u00e4gig ambulanten Einrichtungen oftmals deutlich gr\u00f6\u00dfer als in station\u00e4ren Kliniken. Zugleich beurteilen ganzt\u00e4gig ambulante Rehabilitationszentren die Vereinbarkeit von IRENA mit einer gleichzeitigen Berufst\u00e4tigkeit deutlich besser als station\u00e4re. Hinsichtlich der berufsbezogenen Parameter (berufliche Leistungsf\u00e4higkeit, Arbeitsunf\u00e4higkeitszeiten) wurden von den IRENA-Teilnehmern deutliche Verbesserungen von Beginn der Rehabilitation bis zum Befragungszeitpunkt nach Abschluss der IRENA berichtet. Personen mit besonderen beruflichen Problemlagen sind mit 33% in der IRENA-Population vertreten. Wesentliche Einflussgr\u00f6\u00dfe einer Verbesserung der beruflichen Leistungsf\u00e4higkeit nach IRENA ist die berufliche Leistungsf\u00e4higkeit bei Reha-Ende. Besondere berufliche Problemlagen haben hingegen keinen Einfluss; dieser Personenkreis profitiert von IRENA in gleicher Weise. Gleicherma\u00dfen wurde eine Verbesserung der mit der Erkrankung assoziierten Beschwerden sowie der allgemeinen Leistungsf\u00e4higkeit im Alltag berichtet.<\/p>\n<p>Die IRENA erm\u00f6glicht sowohl aus Einrichtungsperspektive als auch aus Sicht der Teilnehmer eine berufsbegleitende Inanspruchnahme und f\u00fchrt in Verbindung mit der medizinischen Rehabilitation zu einer subjektiven Verbesserung berufsbezogener Parameter.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0031-1275688\">Thieme eJournals &#8211; Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J.\u00a0Lamprecht, J.\u00a0Behrens, W.\u00a0Mau, M.\u00a0Schubert Im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation k\u00f6nnen Leistungen zur Rehabilitationsnachsorge sinnvoll sein, um einerseits die positiven Effekte der Rehabilitationsleistung zu verfestigen und zu stabilisieren sowie andererseits individuelle gesundheitsbezogene Verhaltens- und Lebensstil\u00e4nderungen anzuregen. 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