{"id":4376,"date":"2011-11-17T11:41:33","date_gmt":"2011-11-17T09:41:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/?p=4376"},"modified":"2011-11-16T22:45:42","modified_gmt":"2011-11-16T20:45:42","slug":"klinisch-psychologische-intervention-im-internet-review-zu-empirischen-befunden-storungsspezifischer-angebote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2011\/11\/klinisch-psychologische-intervention-im-internet-review-zu-empirischen-befunden-storungsspezifischer-angebote\/","title":{"rendered":"Klinisch-psychologische Intervention im Internet &#8211; Review zu empirischen Befunden st\u00f6rungsspezifischer Angebote"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><strong>Christiane Eichenberg und Ralf Ott<\/strong><br \/>\nInzwischen gibt es eine Vielzahl an internetbasierten Interventionsprogrammen (IBI) zu mannigfaltigen St\u00f6rungsbildern. Diese haben grunds\u00e4tzlich das Potenzial, niederschwellig breite Bev\u00f6lkerungsschichten zu erreichen und zu einer aktiveren Rolle im individuellen Gesundheitsmanagement zu animieren. Wie ist die Effektivit\u00e4t st\u00f6rungs- und problemspezifischer IBI zu beurteilen? Ziel des Reviews ist es, einen systematischen \u00dcberblick \u00fcber bis dato vorliegende kontrollierte Evaluationsstudien zu geben und mit dem Forschungsstand in 2003 (Ott 2003) zu konstrastieren.<!--more--><br \/>\nDie Literaturanalyse wurde in 3 Schritten durchgef\u00fchrt: 1. Recherche in einschl\u00e4gigen internationalen Fachdatenbanken anhand festgelegter Suchbegriffe (Ergebnis: \u00fcber 1000 Publikationen seit 2003). 2. Selektion: Ausschluss derjenigen Publikationen, in den keine empirischen Wirksamkeitsnachweise (mit Kontrollgruppendesign) enthalten waren (Ergebnis: 89 Studien, die zwischen 2003 und 2009 publiziert wurden gegen\u00fcber 30 bis 2003). 3. Systematisierung: Einordnung der in die Analyse eingeschlossenen Studien anhand zweier Dimensionen (Art des St\u00f6rungsbilds, Funktion der Intervention).<br \/>\nIm gr\u00f6\u00dften Teil der vorliegenden Studien (91,0%) konnte die Effektivit\u00e4t der IBI nachgewiesen werden. Unter den eingesetzten Methoden fanden sich fast ausschlie\u00dflich kognitiv-behaviorale Verfahren (kognitive behaviorale Therapie, KBT). In knapp drei Viertel aller Studien (71,9%) wurden IBI-Verfahren zur Behandlung eingesetzt. Die restlichen Studien verteilen sich mit 19,1% auf Pr\u00e4vention und 9,0% auf Rehabilitation.<br \/>\nInzwischen liegen Evaluationsstudien f\u00fcr IBI v. a. bei Angstst\u00f6rungen, Depressionen, posttraumatischen Belastungsst\u00f6rungen, Essst\u00f6rungen, einschlie\u00dflich Adipositas, substanzbezogenen und verhaltensmedizinischen St\u00f6rungen, bei psychischen Problemen im Zusammenhang mit k\u00f6rperlichen Erkrankungen, Spielsucht und Burn-out vor. F\u00fcr jeden St\u00f6rungsbereich werden Beispielprogramme vorgestellt. Abschlie\u00dfend wird auf methodische Einschr\u00e4nkungen einer Reihe von Studien hingewiesen.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.springerlink.com\/content\/kk155148877v8107\/\">SpringerLink &#8211; Psychotherapeut, Online First\u2122<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christiane Eichenberg und Ralf Ott Inzwischen gibt es eine Vielzahl an internetbasierten Interventionsprogrammen (IBI) zu mannigfaltigen St\u00f6rungsbildern. Diese haben grunds\u00e4tzlich das Potenzial, niederschwellig breite Bev\u00f6lkerungsschichten zu erreichen und zu einer aktiveren Rolle im individuellen Gesundheitsmanagement zu animieren. 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