{"id":4564,"date":"2011-12-01T19:24:29","date_gmt":"2011-12-01T17:24:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2011\/12\/akzeptanz-und-praktikabilitat-der-reha-therapiestandards-fur-die-rehabilitation-nach-huft-und-kniegelenks-totalendoprothese-tep-ergebnisse-einer-anwenderbefragung-zur-pilotversion\/"},"modified":"2011-12-01T19:24:32","modified_gmt":"2011-12-01T17:24:32","slug":"akzeptanz-und-praktikabilitat-der-reha-therapiestandards-fur-die-rehabilitation-nach-huft-und-kniegelenks-totalendoprothese-tep-ergebnisse-einer-anwenderbefragung-zur-pilotversion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psychologie-aktuell.info\/reha\/2011\/12\/akzeptanz-und-praktikabilitat-der-reha-therapiestandards-fur-die-rehabilitation-nach-huft-und-kniegelenks-totalendoprothese-tep-ergebnisse-einer-anwenderbefragung-zur-pilotversion\/","title":{"rendered":"Akzeptanz und Praktikabilit\u00e4t der Reha-Therapiestandards f\u00fcr die Rehabilitation nach H\u00fcft- und Kniegelenks-Totalendoprothese (TEP) &#8211; Ergebnisse einer Anwenderbefragung zur Pilotversion"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><b>A. Spieser, O. Mittag, S. Br\u00fcggemann, W. H. J\u00e4ckel<\/b><br \/>Die Implementierung der Pilotversion der Reha-Therapiestandards f\u00fcr die Rehabilitation nach H\u00fcft- und Kniegelenksendototalprothesen (TEP) war mit einer Anwenderbefragung verbunden, die den Rehabilitationseinrichtungen die Gelegenheit gab, die neuen Therapiestandards zu bewerten, R\u00fcckmeldungen zu ihrer Umsetzbarkeit zu geben und Ver\u00e4nderungen anzuregen.<br \/>Anfang 2010 wurden 160 Rehabilitationseinrichtungen angeschrieben, die <!--more-->im Jahr 2008 mindestens 50 Rehabilitanden der DRV nach H\u00fcft- oder Knie-TEP im AHB-Verfahren (Anschlussrehabilitation) behandelt hatten. Zusammen mit den Fragebogen erhielten die Einrichtungen R\u00fcckmeldungen zu ihren Leistungsdaten 2008 nach der Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL), welche den Grad der Erf\u00fcllung der Anforderungen der Therapiestandards widerspiegeln.<br \/>Die R\u00fccklaufquote betrug 69%. Nach Ansicht der \u00fcberwiegenden Anzahl der befragten Einrichtungen erf\u00fcllen die Reha-Therapiestandards H\u00fcft- und Knie-TEP die Qualit\u00e4tsmerkmale \u201eWissenschaftliche Fundierung (Evidenz)\u201c, \u201eRelevanz f\u00fcr die t\u00e4gliche Arbeit\u201c, \u201eAktualit\u00e4t\u201c sowie \u201eInter- und multidisziplin\u00e4re Erstellung\u201c. Es bestanden keine signifikanten Unterschiede zwischen Einrichtungen, die bisher einen niedrigen oder hohen Erf\u00fcllungsgrad der Anforderungen hatten, bez\u00fcglich der Bewertung dieser globalen Qualit\u00e4tskriterien. Den Umfang der Therapiestandards sowie der Ausf\u00fchrung der evidenzbasierten Therapiemodule (ETM) bewerteten fast alle Anwender als angemessen. Auch Struktur, Ausf\u00fchrlichkeit und Verst\u00e4ndlichkeit der ETM wurden positiv bewertet. Zwischen 55% und 94% der Anwender waren mit der Zuordnung der KTL-Leistungen zu den beschriebenen Inhalten der ETM einverstanden. In 8 von 13 Therapiemodulen hielten \u00fcber zwei Drittel der Anwender die Mindestanforderungen f\u00fcr angemessen. Bei dem ETM \u201eBewegungsschiene\u201c wurde die Indikation nur f\u00fcr Knie-TEP vorgeschlagen. Die Indikation f\u00fcr Therapiemodule aus dem psychologischen und sozialen Bereich wurde hinterfragt. Als Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr das Nichterreichen der Leistungsanforderungen im Jahr 2008 wurden am h\u00e4ufigsten genannt: Verschl\u00fcsselungsprobleme, die Leistungen des ETM seien h\u00e4ufig nicht notwendig, zu hohe Anforderungen sowie Kontraindikationen und Personalmangel. Mit der Einf\u00fchrung der Reha-Therapiestandards H\u00fcft- und Knie-TEP verbanden die Rehabilitationseinrichtungen sowohl positive als auch negative Erwartungen; zus\u00e4tzlich wurde der Aufwand interner Umstrukturierungen thematisiert.<br \/>Die Ergebnisse der Anwenderbefragung zeigen eine grunds\u00e4tzliche Akzeptanz des Konzepts und seiner Umsetzung. Kritisch wurden vor allem die passive Bewegungstherapie (Bewegungsschiene) sowie die psychologischen Interventionen bewertet. Probleme mit der KTL-Verschl\u00fcsselung sollten nicht \u00fcberbewertet werden, da sich die der Anwenderbefragung zugrunde liegenden KTL-Auswertungen auf den Zeitraum vor Implementierung der Reha-Therapiestandards H\u00fcft- und Knie-TEP beziehen. Die Reha-Therapiestandards H\u00fcft- und Knie-TEP wurden unabh\u00e4ngig vom Grad der bisherigen Erf\u00fcllung der Anforderungen bewertet. Das unterstreicht die Bedeutung der R\u00fcckmeldungen der Anwender. Sie wurden (teilweise) in der Auswertung der Pilotversion ber\u00fccksichtigt.<br \/>Die Reha-Therapiestandards wurden auf der Basis der Ergebnisse der Anwenderbefragung abschlie\u00dfend \u00fcberarbeitet: Es wurden Therapiemodule zusammengef\u00fchrt sowie Anpassungen von Therapieanforderungen und Modifikationen der Inhalte einzelner Therapiemodule vorgenommen. Die Reha-Therapiestandards H\u00fcft- und Knie-TEP stellen sich als grunds\u00e4tzlich akzeptiert und umsetzbar dar.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/ejournals\/abstract\/rehabilitation\/doi\/10.1055\/s-0031-1285917\">Thieme eJournals &#8211; Abstract<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A. Spieser, O. Mittag, S. Br\u00fcggemann, W. H. 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